Ortsbeschreibung Indonesien
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FLORES & KOMODO - INSEL DER DRACHEN ERLEBEN

Je genauer Du planst, desto härter trifft Dich der Zufall.
Peter Rühmkorf (1929 - 2008)

Passend zu diesem Spruch ist das Reisen auf Flores, denn touristische Infrastrukturen sind kaum entwickelt und Geduld und Entdeckergeist gehören in jedes Reisegepäck. Aber gerade das macht den Reiz von Pulau Flores, der „Blumeninsel“, wie sie die Portugiesen einst klangvoll nannten, aus.

Komodo Waran Flores, zu sehen auf den Inseln Rinca und Komodo


Flores gehört zu den Kleinen Sundainseln und ist in ihrer West-Ost-Ausdehnung etwa 360 Kilometer, misst aber von Nord nach Süd nur ca. 70 Kilometer. Flores ist eine der abwechslungsreichsten Inseln im indonesischen Archipel und beeindruckt durch zerklüftete Vulkanlandschaften mit mysteriösen Seen wie in Kelimutu, die ihre Farben seltsamerweise von Zeit zu Zeit wechseln, aber auch durch unbeschreiblich schöne Sandstrände, die je nach Ursprung mal traumhaft weiß, vulkanisch grau oder vom Korallenstaub rosa gefärbt sind. Aufgrund des sehr unterschiedlichen Klimas auf Flores ist der Westen mit üppiger Vegetation versorgt, denn es fallen hier jährlich fünf Mal so viel Niederschläge wie im Osten und so ist das Landschaftsbild dort eher karg oder von steppenähnlichen Ebenen geprägt. Auch der über Jahrhunderte betriebene Brandrodungsbau im Osten von Flores hat seinen Beitrag dazu geleistet.
Die etwa zwei Millionen Einwohner von Flores gehören unterschiedlichen Volksgruppen an. Ein Großteil der Bevölkerung hat malaiischen Ursprung, man findet aber auch Minderheiten mit melanesischen Wurzeln. Etwa drei Viertel der Bevölkerung sind Christen, im Westen der Insel bekennt sich ein Teil zum Islam und in den abgelegenen Dörfern im Inselinneren finden sich noch immer Megalithkulturen.

Die Tierwelt auf Flores ist artenreich. Neben farbenfrohen Vögeln, schwirrenden Insekten und faszinierenden Reptilien ist Flores, oder besser die vorgelagerten Inseln Komodo und Rinca, für die nur hier vorkommenden Komodo Warane bekannt. Die Riesenechsen, die wie Überbleibsel aus der Urzeit wirken, können bis zu drei Meter lang und 100 Kilogramm schwer werden. Sie wirken schwerfällig, aber das täuscht, denn sie jagen Hühner, Hirsche und Wildschweine und lähmen sie mit ihrem Gift, an dem die Beute später verendet. Junge Warane klettern auf Bäume, während sich die ausgewachsenen Tiere eher ein sonniges Plätzchen in Gras- und Savannenlandschaften suchen, wo sie während einer Wanderung auf der Insel Komodo oder Rinca beobachtet werden können.
Aber nicht nur an Land, sondern vor allem unter Wasser verzaubern Flores und die vorgelagerten Inseln durch  einzigartige Tauchplätze mit farbenfrohen Korallengärten, spektakulären Steilhängen und einer Vielfalt an maritimen Lebewesen, die Weltklasse hat. Weitere Informationen zum Tauchen rund um Flores und Komodo finden Sie hier.

Flores hat typisches Monsunklima. Von Mai bis September ist Trockenzeit und zwischen Dezember und März gibt es aufgrund des Nordwestmonsuns viel Regen, wobei es aber auch noch einmal Unterschiede zwischen den Regionen gibt. So bekommt die Nordküste generell weniger Regen als die Gebirge im Inselinneren.

 

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