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Länder & Zielgebietsinformationen im Überblick Bitte beachten Sie, dass rechtlich bindende Veröffentlichungen zur Ein / Ausreise und den Visabestimmungen nur vom Auswärtigen Amt bzw. den zuständigen Stellen in der Schweiz bzw. Österreich und den konsularischen vertretungen der einzelnen Länder gegeben werden dürfen. Bitte holen sie auch immer nur dort rechtlich bindende Informationen ein Länderinformation Thailand |

ID Reisewelt Vertretungen in Thailand
| Allgemeine Informationen
Das Königreich Thailand ist Reich an Geschichte und Kultur. Das Staatsoberhaupt ist der König Rama IX, welcher von der Bevölkerung geehrt und geliebt wird. Thailand erinnert von seiner Form an einen Elefantenkopf und ist ca. 513.115 km² groß, hat ca. 100 Inseln und 65 Millionen Einwohner. Das Land ist in insgesamt 75 Provinzen unterteilt. Die Hauptstadt des Königreiches ist Bangkok und hat 7 Millionen Einwohner. An Thailand grenzen Laos, Kambodscha, der Golf von Siam, Malaysia, die Andamanensee und Myanmar. Thailand war, im Gegensatz zu seinen Nachbarländern, nie eine Kolonie. Der Name Thailand heißt übersetzt so viel wie „Land der Freien". Geschichtsträchtige Orte sind die ehemaligen Königreiche Sukothai und Ayutthaya. Sukothai wird als erstes Königreich der Thais angesehen und ist so bedeutsam, da sich zwei Prinzen zu einem Bund gegen Die Khmer zusammengeschlossen haben. 94 Prozent der Bevölkerung bekennen sich zum Theravada-Buddhismus. Deshalb sind auch das Leben und die Kultur stark vom Buddhismus geprägt. So bestimmen die Achtung vor den Älteren und Respekt gegenüber Höhergestellten den täglichen Umgang. Da man als Gast nach Thailand reist, sollte man sich den Sitten und Gebräuchen des Landes anpassen. So ist zum Beispiel darauf zu achten, dass keine kurzen Hosen (das gilt für Männer und Frauen) und keine schulterfreien Oberteile getragen werden, wenn Tempel besucht werden. Die Natur des Landes reicht von Bergen und Hochebenen im Norden und Osten, der fruchtbaren Zentralregion rund um den Chao Phraya Fluss und den Süden, wo sich die bergige Landschaft mit Traumstränden, kleinen Inseln, Regenwald und Nationalparks abwechselt. Auch die Tierwelt des Landes ist sehr artenreich. Hier findet man Leoparden, Elefanten, Wildschweine, Sambarhirsche, mehrere Affenarten und Wasserbüffel.
| Regionen Bangkok und Zentralthailand
Bangkok: Die Hauptstadt Thailands liegt in Zentralthailand. Die „Stadt der Engel" ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. Bangkok ist ein wahres Einkaufsparadies für jeden Shoppingfan. Hier reiht sich Einkaufszentrum an Einkaufszentrum. Sehenswürdigkeiten, die jährlich viele Touristen anziehen, sind vor allem der Königspalast, der Tempel Wat Phra Kaeo mit dem berühmten Smaragdbuddha und Wat Pho mit dem 46 m langen, liegenden Buddha. Die vielen Märkte in Chinatown und außerhalb Bangkoks sind einen Besuch wert und laden zum Bummeln ein.
Zentralthailand: Außerhalb Bangkoks findet man die alte Königsstadt Ayutthaya mit ihren Tempelruinen, ca. 70 km von Bangkok entfernt und die farbenfrohen schwimmenden Märkte vor den Toren Bangkoks, wo Sie zum Beispiel mit den Obstverkäufern handeln können.
Cha Am: Cha Am bietet kilometerlange Strände, die breit sind und flach ins Meer abfallen und viel Ruhe. Viel Trubel gibt es hier nicht. Damit ist diese Region gut für Familien geeignet. Hua Hin: Das älteste Seebad Thailands kann neben einem 6 km langen feinsandigen Strand mit einem im Thai-Stil erbauten Bahnhof, dem Nachtmarkt und der königlichen Sommerresidenz aufwarten. Hua Hin ist eine typische thailändische Kleinstadt, wo auch die Einheimischen gerne Urlaub machen.
Pattaya: 150 km östlich von Bangkok gelegen, findet man den Ort, der besonders bei jungen Menschen und jung Gebliebenen beliebt ist. Am Strand gibt es viele Wassersportmöglichkeiten. Außerdem kann man Golfen, Reiten oder Bungee-Jumpen. Besonders beliebt ist Pattaya auch wegen des ausgeprägten Nachtlebens. Koh Chang: Die „Elefanteninsel" ist ein Paradies für Schnorchler, Taucher und Menschen, die gerne baden gehen und am Strand liegen. Außerdem ist Koh Chang und die rund 60 umliegenden Inseln zum Nationalpark erklärt worden. Wer also nicht genug von Wanderungen durch die Natur bekommt, ist hier genau richtig. Dazu kann man auf Koh Chang Elefantentouren unternehmen und zahlreiche Wasserfälle erkunden. Nordthailand Chiang Mai: Das Zentrum des Nordens ist die Stadt Chiang Mai. Hier befinden sich noch viele beeindruckende alte Tempel, wie Wat Chedi Luang, Wat Phra Singh und Wat Chiang Man. Auch der Nachtbasar östlich der Altstadt ist einen Besuch wert. Ende Oktober/ November findet zu Vollmond (zum 12. Vollmond des thailändischen Mondkalenders) das so genannte Loy Krathong, ein Lichterfest, in Chiang Mai statt. Die Krathongs sollen Kummer, Elend, Krankheiten und Unglück mitnehmen und das Gute bringen sollen. Chiang Rai: Ein weiterer wichtiger Ort im Norden des Landes ist Chiang Rai. Hier befindet sich der Tempel Wat Phra Kaeo mit einer Nachbildung des in Bangkok stehenden Smaragd-Buddhas. Denn Chiang Rai war der Fundort der Statue. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Wat Phra Singh, das Denkmal des Königs Mengrai, das ethnografische Hilltribe Museum und der Nachtmarkt, der gute Einkaufsmöglichkeiten bietet. Von Chiang Rai aus erreicht man das „Goldene Dreieck", die Gegend am Mekong, wo sich die Länder Thailand, Laos und Myanmar treffen. So kann im kleinen Dorf Sob Ruak ein Bootsausflug auf dem Mekong unternommen werden. Der Osten Isaan: Der Osten Thailands ist noch nicht touristisch entwickelt. Die Region ist stark von der laotischen Kultur geprägt. Aus der Zeit der Khmer stammen viele Ruinen und Tempelanlagen. Die bekannteste und größte dieser Tempelanlagen ist Phrasat Khao Phra Viharn, etwa 150 km südwestlich von Ubon. Die Ruinen liegen direkt an der Grenze zu Kambodscha. Ein weiteres Kunstwerk der Khmer-Kultur ist die Rekonstruktion der Anlage Prasat Hin Phimai in der Provinzhauptstadt Nakhon Ratchasima. Zu den bedautenden Festlichkeiten gehört das im November stattfindende Elefantenfest in Surin. Südthailand Koh Samui: Das Urlaubsparadies kann mit Buchten und langen Sandstränden genauso aufwarten, wie mit den unterschiedlichsten Unterhaltungsmöglichkeiten. Wichtige Strände Koh Samuis sind Bo Phut, Lamai und die Strände der Chaweng Bay. Im Süden des Lamai Beach findet man die Großvater- und Großmutterfelsen, während am Big Buddha Beach eine 12 m hohe Buddhastatue steht. Im Landesinneren findet man einige schöne Wasserfälle. Ein Highlight Koh Samuis ist die weltweit einzige Affenschule. Hier lernen die Affen, Kokosnüsse von Palmen zu ernten. Von Koh Samui aus erreicht man die Inseln Koh Phangan und Koh Tao, die von ihrem ursprünglichen Charme wenig verloren haben. Phuket: Die „Perle der Andamanensee", wie Phuket liebevoll genannt wird, ist die größte Insel Thailands. Egal ob man nur am Strand faulenzen, Wassersport betreiben oder einkaufen gehen möchte, an den großen Stränden kommt jeder auf seine Kosten. So zum Beispiel Kata Beach, Karon Beach und Patong Beach. Wer etwas mehr Ruhe sucht, ist an einem kleineren Strand gut aufgehoben. So der Freedom Beach, der nur mit Boot zu erreichen ist oder der Kamala Beach, der zwar ruhig ist, wo einem aber trotzdem Restaurants und Bars zur Verfügung stehen. Ein Bummel durch Phuket Stadt und die chinesisch geprägte Altstadt ist eine gute Abwechslung zum Strandleben. Khao Lak: Auf 40 km Länge finden sich endlose Sandstrände, die von Felsen abgegrenzt werden und an denen Bäume wohltuenden Schatten spenden. Der Flughafen von Phuket ist nur ca. eine Stunde entfernt. Khao Lak ist eine ruhige Gegend, die von Nationalparks umgeben ist. Ruhesuchende sind hier besonders gut aufgehoben. Einen Besuch wert ist auch die Nahe gelegene Phang Nga-Bucht. Denn hier befindet sich der James Bond-Felsen, der durch den Film „Der Mann mit dem goldenen Colt" berühmt geworden ist. Krabi: Schneeweiße Palmenstrände, türkisfarbenes Meer, zerklüftete Küsten und imposante Klippen, das alles ist Krabi. Viele Sehenswürdigkeiten gibt es in Krabi nicht. Dafür aber die Bilderbuchstrände und eine freundliche Atmosphäre. In der Umgebung befindet sich der „Tempel der Tigerhöhle" oder auch einen 75 Millionen Jahre alten Muschelfriedhof. Zu Krabi gehören viele kleine Inseln, wie die des Phi Phi Archipels. Dass es sich wahrlich um ein Paradies handelt, zeigt auch der Hollywood Film „The Beach". Dieser Film wurde auf der kleinen Trauminsel Koh Phi Phi Leh gedreht. | Klima und Beste Reisezeit
In Thailand herrscht tropisches Klima vor und kann das ganze Jahr bereist werden. Es kommt häufiger zu Regenschauern, bleibt aber warm. Nur die Monsunmonate April bis Mai und Oktober können regional Unwetter mit sich bringen. Deshalb müssen bei der Reiseplanung die verschiedenen Jahreszeiten beachtet werden. Die beste Reisezeit für den Norden ist von November bis Mai. Im Dezember/ Januar kann es in den Bergen sogar recht kühl werden. Für die Westküste am Indischen Ozean mit Phuket, Khao Lak und Krabi ist die beste Reisezeit von November bis März. Von April bis Oktober ist Regenzeit und es muss mit kurzen Schauern gerechnet werden. Koh Samui kann bis auf die Monate November bis Dezember ohne Bedenken bereist werden. Der Golf von Siam kann von November bis Mitte April bereist werden. Im April und September/ Oktober gibt es teilweise heftige Schauer. Die Insel Koh Chang erlebt zwei sehr heftige Regenperioden von Mitte Mai bis Anfang Juli und von Anfang September bis Ende September. In dieser Zeit sollten keine Reisen unternommen werden.
| Ein- und Ausreise
Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen für die Einreise ein noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass und ein bestätigtes Rück- oder Weiterreiseticket. Ein Visum wird bis zu einem Aufenthalt von 30 Tagen bei Einreise über einen internationalen Flughafen nicht benötigt. Sollte die Einreise nach Thailand auf dem Landweg erfolgen, so ist das Besuchervisum nur 15 Tage gültig. Kinder benötigen zur Einreise einen eigenen EU-Reisepass oder einen vorläufigen Reisepass. Staatsangehörige anderer Nationen informieren sich bitte bei den für Sie zuständigen Behörden. Die Ausreisesteuer ist momentan im Ticketpreis integriert und muss nicht separat am Flughafen gezahlt werden. Genaue Informationen erhalten Sie vor Ort von Ihrer Reiseleitung.
Inlandsflüge / Regionale Flüge
Bitte beachten Sie bei separat von Ihrem Langstreckenflug gebuchten Inlands- oder Regionalflügen (z.B. so genannte Billigflieger, Airpässe oder nur lokal operierende Fluggesellschaften), dass Sie nicht auf die Regelungen Ihres Langstreckentickets Bezug nehmen können. Oft haben lokale Fluggesellschaften deutlich kleinere Flugzeuge im Einsatz oder wegen der Flughafenstrukturen können keine Großraumflugzeuge eingesetzt werden. Auf vielen Inlandsstrecken zwischen Inseln oder zu kleinen Flughäfen haben Sie oft nur 10 kg Freigepäck inklusive. Auch haben Sie in solchen Fällen keine abgestimmten Beförderungsbedingungen zwischen den regionalen Fluggesellschaften und der Langstreckenfluggesellschaft. Außerdem operieren Regionalfluggesellschaften oft nicht von denselben, großen, internationalen Flughäfen oder Terminals, so dass für Umsteigeverbindungen deutlich größere Umsteigezeiten gewählt oder zusätzliche Zwischenübernachtungen geplant werden müssen. Wir empfehlen stets so viele Flüge wie möglich mit renommierten Fluggesellschaften in Anspruch zu nehmen und wenn möglich alle geflogenen Strecken in das Langstreckenticket aufzunehmen, um die größtmögliche Beförderungs- und Umsteigegarantie zu erreichen und Unannehmlichkeiten wie z.B. Freigepäckreduzierungen zu vermeiden. | Zeitunterschied
Der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Zeit beträgt +6 Stunden, in der Mitteleuropäischen Sommerzeit +5 Stunden. | Sprache
Die Landessprache ist Thai. Englisch wird in den touristischen Gebieten verstanden und gesprochen. Vereinzelt kann man sich auch auf Deutsch verständigen.
| Impfungen
Für eine Reise nach Thailand sind keine Impfungen vorgeschrieben. Empfehlenswert sind Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt ab 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Japanische Enzephalitis. Bitte informieren Sie sich verbindlich bei Ihrem zuständigen Tropeninstitut.
| Essen und Trinken
Das thailändische Essen ist bekannt für seine Schärfe, von der man sich nicht abschrecken lassen sollte. Schließlich gehört die thailändische Küche zu den Besten der Welt. Das riesige Spektrum reicht von gebratenen Nudeln, Suppen und Meeresfrüchten bis hin zum Thai Curry, welches es in verschiedenen Schärfegraden gibt und viel Gemüse. Man findet aber auch in den Hotels und einigen Restaurants europäisches Essen. Wer in seinem Urlaub nicht auf Fastfood verzichten möchte, findet selbst das in Thailand. Das Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Wasser ist aber in verschließbaren Flaschen erhältlich.
| Zahlungsmittel / Währung / Umtausch
Der Baht ist die thailändische Landeswährung und unterteilt sich in 100 Satang. Ein Euro entspricht umgerechnet rund 40 Baht (Stand Januar 2011). Der Umtausch in Wechselstuben ist ohne Bedenken möglich. Außerdem kann mit der EC-Karte Geld vom Bankautomaten abgehoben werden. Die Zahlung mit gängiger Kreditkarte ist schon weit verbreitet.
| Telekommunikation/ Post/ Infrastruktur
Meistens lässt es sich problemlos ins Ausland telefonieren. Günstiger als vom Hotel aus sind die Gespräche von den Postämtern, privaten Telekommunikationsbüros oder einem Kartentelefon für Auslandsgespräche. Auch mit dem eigenen Handy kann problemlos telefoniert werden, wenn Ihr Netzbetreiber einen Partner in Thailand hat. Internet ist im Königreich weit verbreitet. Die meisten Hotels bieten eine Internetverbindung zum Teil kostenlos oder gegen Aufpreis an. Außerdem findet man zahlreiche Internet-Shops in den Touristengebieten. Postsendungen nach Deutschland sind zwischen 4 Tagen und 2 Wochen unterwegs. Postkarten gibt man am besten an der Hotelrezeption ab. Die Straßen sind im Allgemeinen gut ausgebaut. Nur in bergigen Gegenden und auf den Inseln können Schotterstraßen vorkommen. In Thailand gibt es Wechselstrom mit einer Stärke von 220 Volt. Ein Adapter für die Steckdosen wird benötigt.
Stromversorgung In Thailand gibt es Wechselstrom mit einer Stärke von 220 Volt/ 50 Hertz. Ein Adapter für die Steckdosen wird teilweise benötigt. | Sicherheit / Reisen mit Kindern / Medizinische Versorgung / Versicherungsschutz
Thailand gilt trotz vieler Regierungswechsel als sicheres Urlaubsland. Wertsachen, Kreditkarten und nicht benötigtes Bargeld sollte im Hotelsafe aufbewahrt werden. Frauen sollten am Abend nicht mehr allein an den Strand oder in abgelegenen Straßen herumlaufen, da die Gefahr von Überfällen durch andere Touristen besteht. Die Thais sind für ihre Gastfreundschaft bekannt. Kinder sind überall gern gesehene Gäste und werden sehr gut behandelt. Einige Hotels bieten auch einen Kinderclub an. Es gibt eine Reihe von staatlichen und privaten Krankenhäusern, die über moderne Ausrüstung verfügen. Die Ärzte sind gut ausgebildet. Der Vertrauensarzt der Botschaft spricht Deutsch.
| Zollbestimmungen
Thailändische Baht können unbegrenzt eingeführt werden und bis zu 20.000 US-Dollar. Es können auch bis zu 20.000 US-Dollar ausgeführt werden und bis zu 50.000 Baht. Bei Reisen nach Myanmar, Kambodscha, Laos, Malaysia und Vietnam können bis zu 500.000 Baht ausgeführt werden. Der Kauf von gefälschten Markenartikeln sowie die Einfuhr nach Deutschland sind verboten. Die Ausfuhr bestimmter Antiquitäten (z.B. Buddhafiguren oder -Bilder) ist nur mit Genehmigung des Fine Arts Department erlaubt. Die Botschaft hält diesbezüglich ein Merkblatt mit weiteren Informationen bereit. Die Ausfuhr von bestimmten Lederprodukten (z.B. Elefant, Krokodil, Schlangen) und Elfenbein sowie deren Einfuhr nach Deutschland unterliegen dem Washingtoner Artenschutzabkommen. ID Reisewelt wendet sich strikt gegen jede Art von Souvenirs oder Einkäufe für die Tiere getötet oder gezüchtet, beziehungsweise bedrohte Pflanzen verwendet werden.
Bitte beachten Sie auch, dass die Einfuhr von bestimmten Medikamenten verboten ist, bzw. einer gesonderten Genehmigung bzw. besonderer Dokumentation bedarf. Detaillierte Informationen hierzu zu erhalten Sie beim Auswärtigen Amt. In jedem Fall sollten Sie sich fachkundig bei ALLEN verschreibungspflichtigen Medikamenten mit Ihrem Hausarzt in Verbindung setzen, der Ihnen ein entsprechendes, international gültiges, englischsprachiges Begleitformular aushändigen und die Einfuhrmöglichkeit für Sie prüfen kann. Bitte beachten Sie, dass die Einfuhr von verbotenen Medikamenten zur Verweigerung der Einreise oder zu anderen behördlichen Maßnahmen führen kann. Für die Einhaltung der Einfuhrvorschriften sind Sie als Reisende selbst verpflichtet. | Konsulate/ Botschaften Bei Problemen stehen Ihnen die Mitarbeiter der Botschaften und Konsulate zur Verfügung. Deutschland Botschaft von Thailand Lepsiusstr. 64 - 66 DE- 12163 Berlin Tel.: 030 - 79 48 10 Fax.: 030 - 79 48 15 11 www.thaiembassy.de Generalkonsulat von Thailand Kennedyallee 109 DE- 605996 Frankfurt am Main Tel.: 069 - 69 86 80 Embassy of the Federal Republic of Germany 9 South Sathorn Road Bangkok 10120 Tel.: 0066-2 287 9000 Fax: 0066-2 287 1776 Österreich Botschaft von Thailand Cottagasse 48 A- 1180 Wien Tel.: 0043 - 1- 478 3335 Fax.: 0043 - 1 - 478 20 07 Botschaft von Österreich 14, Soi Nandha off Soi 1 Sathorn Tai Road Bangkok 10120 Tel.: 0066 - 2 303 60 57 Fax: 0066 - 2 287 39 25 Botschaft von Thailand Kirchstr. 56 3097 Liebefeld Tel.: 0031 - 970 3030 Fax.: 0031 - 970 3034 Schweiz Generalkonsulat Thailand Aeschenvorstadt 71 CH- 4010 Basel Tel.: 0061 - 206 45 65 Fax: 0061 - 206 45 46 Embassy of Switzerland 35 North Wireless Road Bangkok 10330 Thailand Tel.: 0066 - 2 253 01 56-60 Fax: 0066 - 2 255 44 81 | Unsere Meinung
Thailand ist so unterschiedlich wie seine Besucher. Neben den bezaubernden Inseln und den schneeweißen Sandstränden, wofür Thailand bekannt geworden ist, gibt es eben auch Berge und Dschungel im Norden, wo man noch nach traditionellen Riten lebende Völker findet. Ein Beispiel sind die berühmten Longnecks. Menschen, die noch unentdeckte Perlen entdecken möchten, finden hier ganz sicher ihren Lieblingsfleck auf der Erde. Thailand ist ein Land, in das bestimmt jeder gern mindestens ein zweites Mal reisen will. Erholungssuchende, Strandliebhaber, Aktivurlauber, Familien, Individualisten oder auch Hochzeitsreisende - die Vielfalt, die das Königreich Thailand bietet, ist fast unbeschreibbar.
| Länderinformationen Indonesien

ID Reisewelt Vertretungen in Indonesien | +++ Bitte lesen Sie unten die Regelungen der sogenannten "EU Blacklist" +++
Allgemeines
Indonesien ist der größte Inselstaat der Erde und befindet sich in Südostasien. Außerdem gehört Indonesien zu den bevölkerungsreichsten Staaten der Welt und erstreckt sich über zwei Erdteile. Zu Indonesien zählen die sechs Hauptinseln Sumatra, Sulawesi, Java, Bali, Kalimantan (Teil von Borneo) und West Papua (westliche Hälfte von Neuguinea) und 30 weitere kleinere Archipele. Insgesamt gehören mehr als 17.000 Inseln zu Indonesien, wovon 6.000 unbewohnt sind. Die indonesische Bevölkerung stammt ursprünglich von austronesischen Völkern ab, die vor Beginn unserer Zeitrechnung in mehreren Einwanderungswellen ins Land kamen. Der Fund des Java-Menschen beweist, dass die Insel bereits vor ca. 1,8 Millionen Jahren besiedelt war. Im ersten Jahrtausend n. Chr. gewannen der Buddhismus und der Hinduismus Einfluss auf Indonesien und verschmolzen mit Glaubensvorstellungen der ursprünglichen Bauernkultur. Wegen der günstigen Lage an der Seehandelsroute von China nach Indien blühte der Handel und es entstanden mehrere Handelsreiche. In Folge der Entdeckung des Seeweges nach Indien durch Vasco da Gama im 15.Jh., stießen die Europäer in den indonesischen Raum vor, um den bislang von Orientalen betriebenen Gewürzhandel zu übernehmen. Nach fast 100-jähriger portugiesischer Dominanz setzten sich um 1600 die Niederländer als Kolonialherren durch. Als Niederländisch-Ostindien war Indonesien eine der ersten holländischen Kolonien. Ab dem Jahr 1908 dehnten die Niederlande, von Java ausgehend, ihren Machtbereich auf dem gesamten indonesischen Archipel aus. Nach der Besetzung durch Japan im Jahre 1942, wurde am 17. August 1945 Indonesiens Unabhängigkeit ausgerufen.
Die Inseln Indonesiens werden von Gebirgen durchzogen, dessen Vulkane heute noch zum großen Teil aktiv sind. Bali ist die bekannteste und vom Tourismus am besten erschlossene Insel Indonesiens. Jährlich genießen unzählige Touristen die Sandstrände, die kulturellen Stätten und das bunte Nachtleben. Doch auch viele der anderen Inseln sind eine Reise wert. So ist Sulawesi, auch die Orchideen-Insel genannt, ein wahres Paradies für Naturfreunde. Im Toraja-Land lassen imposante Berge, in denen Seen und Geysire eingebettet sind sowie der exotische Schmetterlingsgarten die Herzen höher schlagen. Außerdem ist Sulawesi ein wahres Paradies für Taucher. Die Flora und Fauna ist sehr artenreich. Durch die geographische Lage beiderseits des Äquators besitzt Indonesien ein ausgesprochen tropisches Klima und zählt zu den größten Regenwaldgebieten der Welt. Die Pflanzenwelt reicht von einigen der kleinsten Orchideenarten über die größte Blume der Welt, der Rafflesia, bis hin zu den leider immer stärker bedrohten, Urwäldern Papuas.
Außerdem leben in Indonesien und dem so genannten Korallendreieck, zwischen Malaysia, Osttimor, den Philippinen, Papua-Neuguinea und den Salomonen, nach WWF-Angaben rund 75 Prozent aller bekannten Korallenarten und mehr als 3000 Fischarten, Schildkröten, viele Delphine und Wale sowie große Haie und Rochen. Die wechselhafte Geschichte Indonesiens, sowie das Vielvölkergemisch aus über 300 verschiedenen ethnischen Gruppen, mit teils sehr unterschiedlicher Geschichte bietet die Möglichkeit immer etwas Neues zu entdecken. So entfaltet Indonesien einen unerschöpflichen kulturellen Reichtum. Seien dies das javanische Schattenspiel "Wayang Kulit", der "Barong-Tanz" auf Bali, die verschiedenen Arten des Gamelanspiels oder auch die indigenen Stämme Papuas.
Die Religion spielt im Leben der Indonesier eine grundlegende Rolle, so ist im Land nicht nur eine Religion vertreten, sondern viele verschiedene. Der Glauben an einen allmächtigen Gott - welcher Religion auch immer - Hinduismus, Buddhismus, Islam, Christentum, und vorhandene magisch-mystische Vorstellungen steht als Leitsatz über alle indonesischen Religionen. Vermutlich diese gemeinsamen Wurzeln bedingen ein relativ friedliches Miteinander. Ca. 80% der Indonesier sind Muslime, gefolgt von den Christen und dem Animismus. | Regionen
Bali - Mit rund 5.600 km², hat dieses „Staubkorn" auf der Weltkarte eine unbeschreibliche Vielfalt zu bieten. Das Leben der Balinesen ist geprägt durch ihren „Agama Hindu Dharma" Glauben, einer Verschmelzung aus Buddhismus und Hinduismus. Opfergaben, Tempelfeste religiöse Tänze und Leichenverbrennungen gehören hier zum Alltag. Üppig grüne Reisterrassen, Vulkane, Bergseen, tropische Urwälder und viele Strände prägen die grandiose Landschaft. Auch für Künstler und Kunstinteressierte ist Bali ein wahres Paradies. Maler und Musiker aus aller Welt ließen sich hier nieder. Ungeachtet des Massentourismus ist es den Balinesen gelungen, ihre einzigartige Kultur und Tradition zu bewahren und der Überfremdung zu widerstehen. Es gibt z.B. Tempel in allen Formen und Größen. Bali wird nicht ohne Grund "Insel der 1000 Tempel" genannt. Einer der wichtigsten hinduistischen Tempel ist der Pura Besakih, oder auch Muttertempel im Südwesten des Gunung Agung.
Borneo ist die drittgrößte Insel der Welt und ist politisch dreigeteilt. Der Norden und Nordwesten gehören zu Malaysia. Ebenfalls im Nordwesten befindet sich der kleine Staat Brunei. Der Süden und Osten gehören jedoch zur indonesischen Provinz Kalimantan. Mit ihrem tropischen Klima, den Mangrovensümpfen und dem dichten Regenwald bietet Sie ein atemberaubendes und abwechslungsreiches Reiseziel. Über 700.000 qkm undurchdringlicher Dschungel und Mangroven prägen das Erscheinungsbild. Reisende werden hier gefordert, wie an kaum einem anderen Ort. Der allgegenwärtige Wald hat eine Erschließung durch Straßen nicht zugelassen und so bereist man die Heimat der Dayak bevorzugt mit Booten oder Flugzeugen. Aus der Luft kann man die zahllosen Flußwindungen sehen, die, eingerahmt von grüner Endlosigkeit, ins Innere der Insel führen. Naturvölker leben hier in hölzernen Langhäusern und heißen Besucher willkommen. Die zahlreichen Nationalparks auf der Insel bewahren nicht nur die Schönheiten der Natur, sondern geben Besuchern auch die Möglichkeit seltene Tiere und einmalige Naturschauspiele zu sehen. Borneo ist nämlich Heimat der bedrohten Orang-Utans. Hier leben 80 Prozent der letzten Menschenaffen Asiens.
Java ist die Hauptinsel des indonesischen Archipels und die bevölkerungsmäßig größte der "Großen Sundainseln". Auf Java liegen unter anderem, die indonesische Hauptstadt Jakarta sowie Surabaya, Bandung, Semarang und Yogyakarta. Die Hauptattraktionen und Sehenswürdigkeiten für einen Urlaub auf Java sind die Naturlandschaften, kulturellen Highlights der Buddhisten und Hindu wie Borobudur oder Prambanan sowie die vielen noch aktiven Vulkane wie der Papandayan und der Bromo. Musik, Puppenspiel und Tanz sowie Farben spielen in der Kultur von Java eine wichtige Rolle. Auf Java kann man Kulturbesichtigungen und Naturbeobachtungen durchführen als auch wandern oder schöne Tage am Strand verbringen.
Als Kleine Sunda-Inseln bezeichnet man die Inselgruppe östlich von Java. Sie umfasst die Provinzen Bali und Nusa Tenggara. Übersetzt heißt Nusa Tenggara "Südöstliche Inseln" und beinhaltet die Inseln Lombok, Sumbawa, Sumba, Komodo Flores, Timor und viele weitere kleine Inseln. Lombok wird vom Volksstamm der Sasak bewohnt. Die vorgelagerten Gili-Inseln sind ein beliebtes Ziel für Taucher und Schnorchler. In den Dörfern Sumbawas leben die Menschen noch immer nach ihren ursprünglichen Traditionen. Sumba ist bekannt für seine vergangene Megalithkultur, seine Stammeskriegsrituale und die berühmten Ikat-Handwebereien. Komodo ist die Heimat der urtümlichen Komodowarane. Diese Echsen, lateinisch "Varanus Komodoensis", werden bis zu 3m lang und 150kg schwer. Flores ist bekannt für seine landschaftliche Vielfalt. Vulkane, Bergseen, Savannen und grüne hügelige Regionen kennzeichnen diese Insel ebenso wie schöne Sandstrände. Seit 1999 gehört nur noch der westliche Teil Timors zu Indonesien.
Die Molukken sind eine Inselgruppe im Nordosten Indonesiens. Sie liegen zwischen Sulawesi und Neuguinea und sind auch unter dem Namen "Gewürzinseln" bekannt. Zu den Molukken gehören die meisten der Inseln zwischen Celebes (Sulawesi) und Neuguinea und zwischen Timor und den Philippinen. Auf den Molukken findet man atemberaubende Unterwasserwelten, Korallengärten, tropische Strände und zerklüftete, mit dichten Regenwäldern bewachsene Berge. Die politische Lage auf den Molukken stabilisiert sich seit einiger Zeit wieder. Insbesondere das südlich gelegene Ambon kann wieder bereist werden. Hauptausfuhrgüter der Molukken sind Gewürznelken, Muskatnuss und andere Gewürze sowie Kopra.
Sulawesi - Die Insel ist vulkanischen Ursprungs und daher stark gegliedert und von sehr unregelmäßiger Gestalt. ihre Form erinnert an eine Orchidee oder einen Kraken. Von der Celebessee im Norden führt die Straße von Makassar im Westen von Sulawesi in die Javasee. Sie wird im nördlichen Teil vom Äquator geschnitten, was für das zentrale Bergland starke Niederschläge das ganze Jahr über bedeutet. Die Folge ist eine üppige Vegetation mit dichtem Regen- und Hochnebelwald, in dem noch heute vereinzelt Naturvölker leben. Touristisch interessant ist das Toraja-Gebiet nördlich von Makassar, das zentrale Hochland - insbesondere für Dschungeltouren -, die Tauchgebiete bei Palu, das Gebiet um die Insel Bunaken nördlich von Manado, die Lembeh-Street, die touristisch vollkommen unbekannten Banggai-Inseln (Tauchzeit Oktober bis März) südlich von Luwuk und die zum Teil noch naturbelassenen Togian-Inseln, die 2004 zum Nationalpark erklärt wurden. Wer nach Tana Toraja reist, hat im Allgemeinen nur eines im Sinn, eine Beerdigung zu sehen. Denn für die Toraja ist das irdische Leben eine Zwischenstation auf dem Weg ins Jenseits und die Totenfeste sind auch eine Gelegenheit, Familie und Freunde wiederzusehen, die auf anderen Inseln leben und die man vielleicht lange nicht mehr gesehen hat. Von besonderem Interesse ist das Schutzgebiet Tangkoko Duasudara im äußersten Nordosten, da es von der Taucherinsel Bunaken bzw. Manado nach einer zweistündigen Fahrt relativ leicht zugänglich ist und hier einige endemische Arten anzutreffen sind. Dazu gehören u.a. Hornvögel, Hammerhühner und wild lebende Horden von Schopfaffen oder -makaken.
Sumatra ist die zweitgrößte Insel Indonesiens und liegt beiderseits des Äquators. Sumatra besteht aus einer vulkanischen Gebirgskette, heißen Quellen, unerforschten Dschungelgebieten und riesigen Plantagen. Es gibt zahlreiche Naturschutzgebiete und auf Safaris kann man Tiger, Elefanten, Tapire, Nashörner und sogar Orang Utans beobachten. Hauptstadt der Insel ist Medan. Hier findet man sowohl traumhafte Strände, unberührte Korallenriffe, eine grosse Artenvielfalt an Meerestieren, als auch noch sehr ursprüngliche Völker wie z.B. der Stamm der Mentawai auf der Insel Siberut oder den Batak, die auf der Insel Samosir leben . Die Minangkabau spiegeln mit ihrem "Adat", dem matriarchalen Stammesgesetz, nicht nur eine uralte, früher allgemeine Sozialordnung wieder, sondern sie sind heute noch das größte bekannte matriarchale Volk.
Papua Barat oder West Papua - vormals Irian Jaya - ist der zu Indonesien gehörende westliche Teil der Insel Neuguinea, die nach Grönland zweitgrößte Insel der Welt. Auf West Papua und dem benachbarten Papua Neuguinea sind die meisten der bekannten noch in steinzeitlichen Kulturen lebenden Völker ansässig, die sich zum Teil noch vom Jagen und Sammeln ernähren. Die Insel ist von üppigem Regenwald bedeckt - Berge, Hochebenen und viele kleine Inseln mit traumhaften Stränden prägen die Landschaft. | Klima und Reisezeit
Äquatorial bedingt herrscht in Indonesien tropisch feuchtes Klima. In der Hauptstadt beträgt die Temperatur auch nachts meistens noch 25 Grad Celsius. Die Temperaturen schwanken im Jahresverlauf kaum und liegen im Mittel zwischen 25 °C bis 27 °C. Bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 95 % und vorherrschender Windstille spricht man auch von tropischer Schwüle. Die Hauptreisezeit ist während der Trockenperiode von Mitte April bis Mitte September.
| Ein- und Ausreise
Für die Einreise nach Indonesien benötigen Schweizer, Deutsche und Österreicher einen noch mindestens sechs Monate über das Rückreisedatum hinaus gültigen Reisepass. Das Visum ist gebührenpflichtig und wird bei der Ersteinreise ins indonesische Staatsgebiet - "Visa upon Arrival" - erteilt oder muss bereits vorab beantragt werden. Dieses ist für 30 Tage gültig und kann einmalig bei den Behörden im Land bis maximal 60 Tage Aufenthalt verlängert werden, hierfür wird nochmals eine Gebühr erhoben. Der deutsche Kinderausweis wird nur mit Lichtbild anerkannt, allerdings kann der Kinderausweis zu Rückfragen seitens der indonesischen Behörden führen. Ein eigener Reisepass oder vorläufiger Reisepass garantiert eine reibungslose Einreise. Diese Information ist ausdrücklich keine rechtlich verbindliche und kann sich jederzeit, unangekündigt ändern. Rechtlich verbindliche Informationen erhalten Sie von den zuständigen Konsularbehörden Indonesiens.
Inlandsflüge / Regionale Flüge
Bitte beachten Sie bei separat von Ihrem Langstreckenflug gebuchten Inlands- oder Regionalflügen (z.B. so genannte Billigflieger, Airpässe oder nur lokal operierende Fluggesellschaften), dass Sie nicht auf die Regelungen Ihres Langstreckentickets Bezug nehmen können. Oft haben lokale Fluggesellschaften deutlich kleinere Flugzeuge im Einsatz oder wegen der Flughafenstrukturen können keine Großraumflugzeuge eingesetzt werden. Auf vielen Inlandsstrecken zwischen Inseln oder zu kleinen Flughäfen haben Sie oft nur 10 kg Freigepäck inklusive. Auch haben Sie in solchen Fällen keine abgestimmten Beförderungsbedingungen zwischen den regionalen Fluggesellschaften und der Langstreckenfluggesellschaft. Außerdem operieren Regionalfluggesellschaften oft nicht von denselben, großen, internationalen Flughäfen oder Terminals, so dass für Umsteigeverbindungen deutlich größere Umsteigezeiten gewählt oder zusätzliche Zwischenübernachtungen geplant werden müssen. Wir empfehlen stets so viele Flüge wie möglich mit renommierten Fluggesellschaften in Anspruch zu nehmen und wenn möglich alle geflogenen Strecken in das Langstreckenticket aufzunehmen, um die größtmögliche Beförderungs- und Umsteigegarantie zu erreichen und Unannehmlichkeiten wie z.B. Freigepäckreduzierungen zu vermeiden.
| Beste Reisezeit Die Monate April bis Oktober gelten für die meisten Regionen als Trockenzeit. Auf Bali ist die Regenzeit sehr kurz und nur von Mitte November bis Ende Januar kräftig ausgeprägt. Auf Sumatra ist es genau umgekehrt, hier sind die Wetterbedingungen zwischen November und April für Urlaubsreisende ideal. Die vielen weit verstreuten Inseln weisen sehr lokale Klimaerscheinungen auf. In den entlegenen Provinzen kommt es während der Regenzeit, die auf Sulawesi, Sumba und Flores sehr kräftig ausgeprägt ist, zu Überschwemmungen und Erdrutschen, so dass bei Reisen in diese Regionen mehr Zeit eingeplant werden muss. | Zeitunterschied
Westzone (Sumatra, Java, West- und Zentralkalimantan): MEZ +6 Stunden Zentralzone (Ost- und Südkalimantan, Sulawesi, Bali, Nusa Tenggara): MEZ +7 Stunden Östliche Zone (Molukken, Irian-Jaya) MEZ +8 Stunden Während der europäischen Sommerzeit (MESZ) beträgt der Zeitunterschied jeweils eine Stunde weniger.
| Sprache
Die Landessprache ist Bahasa Indonesia. Außerdem werden zahlreiche Regionalsprachen gesprochen. Englisch ist Handels- und Geschäftssprache. Die älteren Einwohner sprechen auf Grund der Geschichte Indonesiens auch Niederländisch.
| Impfungen
Es gibt keine vorgeschriebenen Impfungen bei der Einreise aus Europa. Ein Impfschutz gegen Hepatitis A, Polio, Tetanus sowie Typhus bei Individualreisenden wird empfohlen. Kinder sollten nach Impfkalender geimpft sein, bevor zusätzliche Impfungen durchgeführt werden. Malariarisiko besteht nur regional und ganzjährig in den von Touristen selten besuchten ländlichen Gebieten Indonesiens. In Irian Jaya / West-Papua besteht ein Übertragungsrisiko auch in Stadtgebieten. Risiko besteht auch auf der Insel Lombok. Hier ist ein Mitführen eines Notfallmedikaments (Standby-Therapie) ausreichend. Kein Übertragungsrisiko in größeren Städten und den großen Ferienanlagen auf Java und Bali. Aktuelle Informationen zu Impfungen und Krankheiten erhalten Sie in einem Tropeninstitut Ihrer Wahl. Die hier übermittelten Informationen sind nicht rechtsverbindlich.
| Essen und Trinken Essen und Trinken stellt in Indonesien eine Ausdrucksweise der kulturellen Verbundenheit zwischen den unterschiedlichen Religionen dar. Eine wesentliche Rolle spielen bei der indonesischen Küche vor allem die unterschiedlichen Gewürze, die man unter dem Begriff Sambals zusammenfasst. Als Grundlage für die Zubereitung indonesischer Gerichte verwendet man Reis in allen möglichen Variationen. Dazu reicht man oftmals Fleischsorten und Gemüse, sowie typisch aus dem asiatischen Raum stammende Gewürze. Einige Spezialitäten sind neben Bami Goreng, Nasi Goreng und den Krabbenchips Fleischgerichte mit verschiedenen Gewürzpasten, Lamm am Spieß mit Erdnusssoße oder etwa in Öl frittiertes Hähnchenfleisch. Gerne serviert man den Gästen aber auch Soto Ayam. Hierbei handelt es sich um eine Suppe, die mit Klößchen, Gemüse sowie Huhn angereichert ist. Bei Touristen ebenso beliebt ist Gado-Gado. Wer dieses Gericht in einem indonesischen Restaurant bestellt, erhält einen Salat, der neben rohem auch gekochtes Gemüse enthält. Gewürzt ist dieser Salat mit Kokosmilch - und Erdnusssoße. Versuchen sollte man aus der indonesischen Küche ebenso das gebratene Spanferkel, welches man unter dem Namen Babi Guling bestellen kann. Die Indonesier essen vorzugsweise sehr scharf, die Restaurants in den Touristenorten gehen mit den scharfen Gewürzen etwas sparsamer um. Als Getränke kann man zum Essen ein einheimisches oder ein importiertes Bier erhalten. Empfehlenswert bei den einheimischen Bieren ist vor allem Bintang. Spirituosen werden meistens nur in größeren Restaurants angeboten. Touristen greifen hier gerne auf Balis Reiswein zurück. Wer in Süd-Sulawesi Urlaub macht, sollte auch den hochprozentigen Tuak probieren. Viele Stände in Indonesien bieten Touristen aber auch frische Fruchtsäfte an. Das Angebot ist hier riesig und reicht von Ananassaft, über Papaya- bis hin zu Avocadosaft. Bei den Nachmittagsgetränken Tee und Kaffee wählen Indonesier eher die schwarze und süße Variante. Auch Süßgras und Perlhirse sind hier bekannt. Es sollte aber grundsätzlich kein Leitungswasser getrunken werden. Trinken Sie nur Mineralwasser aus versiegelten Flaschen.
| Währung / Zahlungsmittel / Umtausch Die indonesische Währung ist Rupiah. Die international übliche Abkürzung ist IDR. Die Einfuhr von Fremdwährung ist unbeschränkt. Die Mitnahme von Euro wird empfohlen, da man diesen fast überall umtauschen kann und dies meist günstiger als der Tauschkurs zu US Dollar. Die Scheine sollten unbeschädigt und nicht älter als von 1999 sein. Internationale Kreditkarten wie Visa, Mastercard, American Express und Diner's Club werden in Jakarta und den größeren Touristikzentren problemlos akzeptiert. Bei Reisen außerhalb der Großstädte/Touristenzentren sollte ausreichend Bargeld mitgeführt werden. Bargeldabhebung mit Kreditkarten sowie teilweise auch mit der EC-Karte (Maestro) und Geheimzahl sind ebenfalls möglich. Der Rücktausch ist allerdings nur möglich, wenn eine Umtauschbescheinigung einer indonesischen Bank oder Wechselstelle vorgelegt wird.
| Telekommunikation / Post / Infastruktur
Die Vorwahl von Deutschland nach Indonesien ist 0062, von Indonesien nach Deutschland wählt man 00149. In den größeren Städten und Hotels besteht Selbstwählferndienst, außerdem gibt es modern ausgestattete Telefonzentralen, in denen man problemlos ins Ausland telefonieren kann, meist gibt es dort auch Internet- und Fax-Anschlüsse. MOBILFUNK: Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Indonesien von D1, E-Plus, O2 und Vodafone. Die Post nach Europa benötigt ca. 10 Tage. Postzustellung in Indonesien ist zuverlässig. Die Verkehrsinfrastruktur in Indonesien leidet häufig an technischen Mängeln und generell am mangelnden Risikobewusstsein der Verkehrsteilnehmer. Die Sicherheitsanforderungen und -vorkehrungen liegen deutlich unter europäischem Niveau. Der Straßenverkehr insbesondere außerhalb der Großstädte ist unfallträchtig. Auf den großen Inseln wie Bali und Java stehen fast überall Internetverbindungen zur Verfügung, diese können teils etwas langsam sein. Das Internet kann man aber auch in den zahlreich vorhandenen Internetcafés nutzen. Auf den kleineren Inseln findet man eher selten Internetanschlüsse.
Stromversorgung In den großen Städten und touristischen Orten herrscht Wechselstrom mit einer Spannung von 220 Volt/ 50 Hertz, in ländlichen Regionen sind es oft nur 110 Volt. Mit gelegentlichen Stromausfällen oder Stromschwankungen, insbesondere in den Abendstunden sollte insbesondere außerhalb der Touristenzentren gerechnet werden. Es empfiehlt sich auf jeden Fall einen Adapter für verschiedene Steckdosen dabei zu haben. | Sicherheit/ Reise mit Kindern/ medizinische Versorgung/ Versicherungsschutz
Java ist bei Beachtung einiger weniger Grundregeln sicher und ungefährlich zu bereisen. Die größte Gefahr, die von den meisten jedoch kaum wahrgenommen wird, lauert wie in vielen asiatischen Ländern im Straßenverkehr. Hier muss man als Fußgänger ebenso aufpassen, wie als Kraftfahrer. Da in Indonesien große Teile der Bevölkerung in Armut leben, gibt es natürlich darunter auch einen kleinen Teil, der der Versuchung, die Einkünfte eines Jahrzehnts innerhalb einer Nacht zu erzielen, erliegt. Bei einem Monatsverdienst von 300.000 Rupiah, (das sind knapp 25 Euro), ist der Gewinn durch den Diebstahl einer Kameraausrüstung im Wert von vielen Tausend Euro natürlich immens. Es ist also wie auf jeder Reise wichtig, seine Sachen zusammen zu halten, nichts unverschlossen liegen zu lassen und nicht durch Unachtsamkeit Dieben Vorschub zu leisten. Gewalt gegen Ausländer stellt die absolute Ausnahme dar und ist im Land nicht zu befürchten. Landesweit kann es auf Grund politischer, ethnischer, religiöser und sozialer Spannungen zu spontanen Demonstrationen und Protestkundgebungen kommen, welche auf Grund der Gefahr von gewaltsamen Ausschreitungen generell zu meiden wären. Reisenden wird empfohlen, sich vor Ort über eine allfällige Änderung der Sicherheitslage in den einzelnen Landesteilen mittels TV und Radio zu informieren. Vorsicht ist bei der Verwendung von Kreditkarten angezeigt. In der jüngsten Vergangenheit mehren sich Betrugsfälle bei der Abrechnung der Belege. Es wird angeraten, Taxis nur von bekannten Firmen zu benutzen und vorzugsweise über Telefon zu bestellen. Der Besitz, der Gebrauch und die Einfuhr aller Arten von Drogen werden in Indonesien streng bestraft. Auf Vergehen selbst bei geringen Mengen stehen strenge Gefängnisstrafen bis hin zur Todesstrafe sowie hohe Geldbußen.
Rettungsdienste verfügen nicht über die in Europa gängige Ausbildung und Ausrüstung. In weiten Landesteilen entspricht die medizinische Versorgung nicht europäischen Standards. Reisende, die sich abseits der großen Ferienzentren aufhalten und sich aufgrund ihrer Konstitution oder Aktivitäten (z.B. Bergsteigen) besonderen Risiken aussetzen, sollten über zusätzlichen Versicherungsschutz verfügen und Notfalladressen bei sich führen, die im Ernstfall ein schnelle Evakuierung nach Jakarta oder Singapur gewährleisten. Ein ausreichender, weltweit gültiger privater Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Der gesetzliche Krankenversicherungsschutz gilt hier nicht.
| Zollbestimmungen
Ein- und Ausfuhr von Devisen ist in unbegrenzter Höhe möglich, die von indonesischer Währung aber auf 50.000,-- Rupiah beschränkt (egal ob Ein- bzw. Ausreise). Reisende müssen manchmal den Nachweis erbringen, dass sie über ausreichende Geldmittel verfügen (derzeit etwa 1000,-- US Dollar auch in Form von Reiseschecks oder Kreditkarten, aber auch in anderer Währung möglich). Gegenstände des persönlichen Bedarfs dürfen zollfrei eingeführt werden, z. B. 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 100 g Tabak, 1 Liter Spirituosen, Geschenke im Wert von bis zu 100,-- US Dollar sowie zwei Fotoapparate und Filmmaterial, zwei Videokameras und ein Fernglas. Im Flugzeug füllt man vor der Ankunft eine Zoll- und Devisenerklärung sowie eine Einreisekarte aus.
Bitte beachten Sie auch, dass die Einfuhr von bestimmten Medikamenten verboten ist, bzw. einer gesonderten Genehmigung bzw. besonderer Dokumentation bedarf. Detaillierte Informationen hierzu zu erhalten Sie beim Auswärtigen Amt. In jedem Fall sollten Sie sich fachkundig bei ALLEN verschreibungspflichtigen Medikamenten mit Ihrem Hausarzt in Verbindung setzen, der Ihnen ein entsprechendes, international gültiges, englischsprachiges Begleitformular aushändigen und die Einfuhrmöglichkeit für Sie prüfen kann. Bitte beachten Sie, dass die Einfuhr von verbotenen Medikamenten zur Verweigerung der Einreise oder zu anderen behördlichen Maßnahmen führen kann. Für die Einhaltung der Einfuhrvorschriften sind Sie als Reisende selbst verpflichtet. | Konsulate/ Botschaften
Bei Problemen wenden Sie sich an die Botschaft vor Ort.
Deutschland:
Botschaft Indonesien Lehrter Str. 16-17 DE-10557 Berlin Tel: 030-47 80 70 Fax:030-44 73 71 42
Generalkonsulat Indonesien Zeppelinallee 23 DE-60325 Frankfurt am Main Tel: 069-24 70 98 0 Fax: 069-24 70 98 40
Generalkonsulat Indonesien Bebelallee 15 DE-22299 Hamburg Tel: 040-51 20 71 Fax: 040-51 17 531
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Jalan M. H. Thamrin Nr. 1, Jakarta 10310 Telefon: (0062 21) 39 85 50 00 Fax : (0062 21) 390 17 57 Postadresse: Embassy of the Federal Republic of Germany, Jalan M. H. Thamrin Nr. 1, Jakarta 10310, Indonesien Österreich:
Botschaft von Indonesien Gustav-Tschermak-Gasse 5-7 1180 Wien Tel.: (+43 / 1) 476 23 - 0 Fax: (+43 / 1) 479 05 57
Honorargeneralkonsulat von Indonesien Salzachtal Bundesstrasse Nord 58, Postfach 131 5400 Hallein-Taxach Tel.: (+43 / (0) 6245) 891 311 Fax: (+43 / (0) 6245) 891 589
Botschaft von Österreich Jalan Terusan Denpasar Raya (Jalan H. R. Rasuna Said Kav. X/3 N° 1, Kuningan) Jakarta Selatan 12950 Tel.: (+62/21) 25 93 037 Fax: (+62/21) 52 92 06 51 Schweiz:
Botschaft von Indonesien Elfenauweg 51 3006 Bern Tel.: 031/352 09 85 Fax: 031/351 67 65
Embassy of Switzerland Jl.H.R. Rasuna Said Blok X 3/2, Kuningan Jakarta-Selatan 12950 Indonesia Tel.: 0062 21 525 6061 Fax: 0062 21 520 22 89
Consulate of Switzerland Kuta Central Park Blok Valet 2 No 12 Jl. Patih Jelantik 80361 Kuta / Bali Indonesia Tel.: 0062 36 175 17 35 Fax: 0062 36 175 44 57 | Unsere Meinung
Besonders beeindruckend ist in Indonesien der Wechsel zwischen der Natur mit endlosen Reisfeldern, aktiven Vulkanen und der reichhaltigen Kultur, die auf den verschiedenen Inseln unterschiedlicher nicht sein kann. Außerdem findet man traumhafte Tauchgebiete, lange Sandstrände und die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Einheimischen heißt jeden Besucher willkommen. Ein Reiseziel ideal für Natur- und Tierliebhaber, aber auch für Erholungssuchende und Kulturinteressierte.
| Liste unsicherer Fluggesellschaften mit Flugverbot innerhalb der EU - Besonderheit Indonesien
Zur weiteren Verbesserung der Sicherheit in der Luftfahrt in Europa hat die Europäische Kommission in Abstimmung mit den Zivilluftfahrtbehörden der Mitgliedstaaten beschlossen, Luftfahrtunternehmen, die für unsicher befunden werden, den Betrieb im europäischen Luftraum zu untersagen. Die „gemeinschaftliche Liste" (nicht: Schwarze Liste) unsicherer Fluggesellschaften, gegen die in der Europäischen Union ein Flugverbot vorliegt wird auf der Grundlage gemeinsamer Sicherheitskriterien erstellt. Die Liste wird regelmäßig aktualisiert. Rechtliche Basis bildet die Verordnung (EG) Nr 2111/2005 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14. Dezember 2005 „Über die Erstellung einer gemeinschaftlichen Liste der Luftfahrtunternehmen, gegen die in der Gemeinschaft eine Betriebsuntersagung ergangen ist, sowie über die Unterrichtung von Fluggästen über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens und zur Aufhebung des Artikels 9 der Richtlinie 2004/36/EG". Die Sicherheitskriterien werden von Experten der Kommission und den Mitgliedsstaaten, die in einen Sonderausschuss für Flugverkehrssicherheit bilden, ausgearbeitet. Falls nötig, wird die Liste über ein Schnellverfahren aktualisiert. Die Staaten sind verpflichtet, die europäischen Entscheidungen umzusetzen. Die o.g. Verordnung verlangt außerdem, dass alle Reisenden von der Identität des Luftfahrtunternehmens, das einen Flug zu oder von einem EU-Flughafen oder als Teil einer Reise mit Beginn oder Ende in der EU tatsächlich ausführt, in Kenntnis zu setzen sind. Wechselt das Luftfahrtunternehmen, sollte der Fluggast über die Identität des neuen Unternehmens so früh wie möglich unterrichtet werden. Dabei ist zu beachten, dass die Liste NICHT für den Luftverkehr gilt, der ausserhalb der EU Mitgliedsstaaten stattfindet. Derzeit befinden sich ausnahmslos alle indonesischen Fluggesellschaften auf dieser Liste, außer Garuda Indonesia, die wir für Flüge in Indonesien empfehlen. Wir bitten um Beachtung dieser Tatsache. Leider können viele Ziele innerhalb des Indonesischen Archipels nur per Flugzeug oder alternativ sehr zeitaufwändig und mit sehr unsicheren Fähren erreicht werden. Wenn Sie andere Fluggesellschaften nutzen, müssen Sie der Benutzung durch eine solche Fluggesellschaft ausdrücklich zustimmen, ansonsten erhalten Sie von uns kein diesbezügliches Ticket. | Länderinformation Vietnam
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ID Reisewelt Vertretungen in Vietnam Allgemeine Informationen Bereits vor etwa 400.000 Jahren lebten Menschen in dem Land, welches im Südwesten an den Golf von Thailand und mit einer fast 1.500 km langen Küste an das Südchinesische Meer grenzt. Entsprechend vielseitig, aber auch sprung- und wechselhaft sind die Geschichte und die historischen Sehenswürdigkeiten Vietnams, das viele Jahrhunderte Krieg mit seinen Nachbarn führen musste und lange Spielball der Kolonialmächte war. Der Kaiserpalast in Hué wurde im Vietnamkrieg 1968 fast komplett zerstört. Anziehungspunkte für Touristen sind natürlich die Städte Hanoi und Saigon, wobei Hanoi eher den ruhigen Charme der Tempel und Saigon die Hektik des Westens ausstrahlt. Gepflegt werden in Vietnam aber auch die uralten Brauchtümer und Traditionen, zu der gerade die vielfältige Musik des Landes gehört. Zum Weltnaturerbe zählt die Halongbucht, das Mekongdelta ist ein Muss auf jeder Vietnam Reise und besonders authentisch sind die Bergvölker im Nordwesten des Landes. | Regionen
Nordvietnam Im nördlichen Teil Vietnams gibt es viele erstaunliche Sehenswürdigkeiten, atemberaubende Landschaften und einzigartige Menschen. Die Region um Sa Pa im Norden der Hauptstadt Hanoi ist ein hervorragender Ausgangspunkt für Trekkingtouren und Wanderungen durch die beeindruckenden Gebirgslandschaften Vietnams. Sattgrüne Reisterrassen und schroffe Hügelketten fügen sich zusammen zu einem wahren Naturparadies, welches nur durch die bunt gekleideten Bergvölker und die belebten Märkte unterbrochen wird. Hanoi, die moderne und trotz allem traditionelle Hauptstadt des Landes erstrahlt in einem ruhigen und eher konservativen Licht. Alte, aber dennoch gut erhaltene Bauwerke, ehrwürdige Tempel und kleine grüne Parkoasen betonen den doch so besonderen und einzigartigen Charme dieser Stadt. Sehenswürdigkeiten wie das Ho-Chin-Minh Mausoleum, der bekannte Literaturtempel und natürlich die belebte Altstadt am Rande des Hoa-Kiem Sees sind ein Muss für Vietnam-Reisende. Die Halongbucht befindet sich im Nordosten Vietnams und ist sicher eine der schönsten Landschaften der Welt! Hier verteilen sich Hunderte kleine Karstfelsinseln – einige sind von dichten Grüne bewachsenen, andere haben traumhafte Strände zu bieten und wieder andere bilden nur skurrile Formen, die aus dem türkisschimmernden Wasser ragen. Die Sagen umwobene Bucht wurde von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt und kann am besten während einer Dschunkenfahrt erlebt werden, auch spezielle Bootstouren zu den Mangroven oder Ausflüge in die Grottenwelt der Inseln lohnen sich. Zentralvietnam Schon seit dem 17. Jahrhundert existiert die Stadt Hué in Zentralvietnam und war mehr als 140 Jahre die Hauptstadt des Landes. Ehrwürdige Ruinen des alten Palastes, beeindruckende Tempel, kaiserliche Bauten und Gebäude im französischen Stil zeugen von dieser Zeit und verströmen einen einmaligen Charme. Eine Besichtigung der „Verbotenen Purpurnen Stadt", antiker Kaisergräber oder der wunderschönen Tempel und Pagoden sollte bei einer Rundreise nicht fehlen. Die östlich an der Küste zum Südchinesischen Meer gelegene Stadt Danang Hoi An ist die viertgrößte Stadt des Landes und wurde während des Vietnamkrieges gegen die Amerikaner häufig als „Saigon des Nordens" bezeichnet, doch nach dem Krieg kam es zu einem jähen Halt des lebendigen Treibens. Heute kehrt ein wenig des alten Glanzes zurück und vor allem das Cham Museum mit seiner Sammlung an traditioneller Handwerkskunst und die Strände westlich der bekannten Marmorberge lohnen einen Besuch., das ehemalige Faifo, befindet sich etwas südlich von Danang und war ab dem 17.Jahrhundert den Kaufleuten als einer der wichtigsten internationalen Häfen Südostasiens bekannt. Besonders sehenswert ist die Altstadt mit ihren gut erhaltenen Gebäuden, die während des Krieges nahezu unversehrt geblieben sind und wegen denen Hoi An von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Die traumhaften Sandstrände um Hoi an machen den Ort in Zentralvietnam zum beliebten Urlaubsziel. Südvietnam
Wunderschöne, kilometerlange Sandstrände am Südchinesischen Meer kann man in der malerischen Hafenstadt Nha Trang besuchen. Heute ist es einer der wichtigsten Badeorte Vietnams, die wunderschöne Unterwasserwelt der kleinen Inseln und Buchten vor der Küste lädt zu abwechslungsreichen Tauch- und Schnorchelausflügen ein. Im Landesinneren, am wunderschönen Xuan Huong Stausee liegt Dalat auf 1.500 m Höhe im westlichen Bergland. Das milde Klima hat der Stadt den Beinamen „Stadt des ewigen Frühling“ eingebracht und auch die französischen Kolonialbauten und der nachgebaute Eiffelturm verhalfen Dalat zu einem Beinamen – „kleine Paris Vietnams“. Die Landschaft ist von fruchtbaren Wäldern, Wasserfällen und kleinen Seen geprägt, weshalb die europäischen Kolonialherren Ende des 19. Jahrhunderts hier oben ihren Erholungsort schufen. Die „geheime Hauptstadt Vietnams“ – Saigon (heute Ho-Chi-Min-Stadt genannt) ist die größte Stadt des Landes und liegt etwas nördlich des Mekong-Deltas. Von Moderne und westlichen Einflüssen geprägt, herrscht ein buntes Treiben in der ehemaligen Hauptstadt Vietnams, welche einige Sehenswürdigkeiten, wie große Straßenmärkte, eine schöne Altstadt oder beeindruckende Pagoden, zu bieten hat. Der dichte Verkehr und das hektische Leben des Industriezentrums wechseln sich mit kleinen Parks, einigen Tempeln und alten Gebäuden aus französischen Kolonialzeiten ab, die der Metropole einen ganz eigenen Charme verleihen. Das beeindruckende Mekong-Delta setzt sich aus dem gewaltigen Strom des gleichnamigen Flusses und unzähligen seiner Teilarme zusammen. Aufgrund des besonders furchtbaren Bodens ist in der Region um das Delta intensiver Gemüse- und Reisanbau möglich. So entstand auch der die Bezeichnung als „Südliche Reiskammer Vietnams" für das Mekong-Delta. Heute kann man hier mit traditionellen Sampan Booten diese einzigartige Landschaft erkunden und sich an schwimmenden Märkten und kleinen Fischerdörfern vorbeitreiben lassen. Die Baderegion Phan Thiet / Mui Ne befindet sich zwischen zwischen Dalat und Saigon am an der Küste des Südchinesischen Meeres und ist mit Palmen gesäumten Sandstränden und charmanten Hotelanlagen, meist unter ausländischer Leitung das wohl beliebteste Badeziel. Die Region um Phan Thiet ist vor allem wegen der hier hergestellten Fischsoße und den beeindruckenden roten und weißen Sanddünen von Mui Ne bekannt. Phu Quoc befindet sich im Golf von Siam und ist die größte Insel Vietnams. Größtenteils vom Regenwald bedeckt lockt die Trauminsel des Südens mit nahe endlosen Sandstränden und einer faszinierenden Unterwasserwelt. Seit Ende 2012 besitzt die Insel einen neuen Flughafen der national angeflogen werden kann.
| Klima und beste Reisezeit
Das Landesklima wird von der Längenausdehnung (etwa 1.600 m), den unterschiedlichen Höhen und den Monsunwinden bestimmt. Der Wolkenpass in Zentralvietnam bildet die natürliche Trennung des subtropischen Klimas im Norden und dem tropischen Klima im Süden des Landes. Nordvietnam: Die Hauptregenzeit fällt auf die Monate zwischen Mai und August, in der Zeit zwischen Oktober und Dezember hingegen ist es bei Temperaturen um 25°C sonnig. Ab Januar setzt das Winterwetter ein und die Temperaturen sinken wieder, vor allem im nördlichen Bergland kann es im Januar und Februar sogar schneien und frösteln. Zentralvietnam: Diese Region wird stark von den Monsunen beeinflusst, hier befindet sich auch die natürliche Klimascheide – der ca. 500 m hohe Wolkenpass. Der Großteil des Jahresniederschlages fällt zwischen September und Januar. In den Monaten von Mai bis August gehören Temperaturen um die 30°C zum Alltag. Zu beachten ist, dass zwischen August und November an der Küste mit starken Taifunen gerechnet werden muss. Südvietnam: Das Klima des tropischen Südens unterliegt nahezu kaum den Temperaurschwankungen, es ist hier meist ganzjährig heiß und schwül. Die Trockenzeit erstreckt sich zwischen November und April, wobei die Temperaturen vor allem von Januar bis April auf über 30°C steigen und die Luftfeuchtigkeit bei etwa 80% liegt. Regenzeit ist dann zwischen den Monaten Mai-Oktober. Die beste Reisezeit für den Norden ist während der trockenen Zeit zwischen Oktober und April, wenn es kühler ist als im feuchtheißen Sommern. Zentralvietnam besucht man am besten im Frühjahr, bevor am Mitte Mai die Temperaturen deutlich ansteigen und es sehr heiß werden kann. Der Süden ist vor allem während des Jahreswechsels zwischen Dezember und Februar empfehlenswert.
Inlandsflüge / Regionale Flüge
Bitte beachten Sie bei separat von Ihrem Langstreckenflug gebuchten Inlands- oder Regionalflügen (z.B. so genannte Billigflieger, Airpässe oder nur lokal operierende Fluggesellschaften), dass Sie nicht auf die Regelungen Ihres Langstreckentickets Bezug nehmen können. Oft haben lokale Fluggesellschaften deutlich kleinere Flugzeuge im Einsatz oder wegen der Flughafenstrukturen können keine Großraumflugzeuge eingesetzt werden. Auf vielen Inlandsstrecken zwischen Inseln oder zu kleinen Flughäfen haben Sie oft nur 10 kg Freigepäck inklusive. Auch haben Sie in solchen Fällen keine abgestimmten Beförderungsbedingungen zwischen den regionalen Fluggesellschaften und der Langstreckenfluggesellschaft. Außerdem operieren Regionalfluggesellschaften oft nicht von denselben, großen, internationalen Flughäfen oder Terminals, so dass für Umsteigeverbindungen deutlich größere Umsteigezeiten gewählt oder zusätzliche Zwischenübernachtungen geplant werden müssen. Wir empfehlen stets so viele Flüge wie möglich mit renommierten Fluggesellschaften in Anspruch zu nehmen und wenn möglich alle geflogenen Strecken in das Langstreckenticket aufzunehmen, um die größtmögliche Beförderungs- und Umsteigegarantie zu erreichen und Unannehmlichkeiten wie z.B. Freigepäckreduzierungen zu vermeiden. | Zeitunterschied
Mitteleuropäische Zeit + 6, während der Sommerzeit in Europa eine Stunde weniger. | Sprache
Die Amtssprache ist Vietnamesisch. Englisch gilt als beliebteste Fremdsprache der Vietnamesen und wird vor allem in den Großstädten und Touristenorten meist gut verstanden. Aufgrund früherer Kontakte mit der ehemaligen DDR werden auch Deutsch, Französisch und Russisch von einigen Einheimischen gesprochen und verstanden. Zunehmend werden Japanisch und Chinesisch gelernt. | Impfungen Es sind keine Impfungen vorgeschrieben. Bitte informieren Sie sich bei Ihrem zuständigen Tropeninstitut vor Ihrer Reise. Ein Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A und B, Tollwut, Japanische Encephalitis und Typhus ist sinnvoll. Kinder sollten nach Impfkalender geimpft sein, bevor zusätzliche Impfungen durchgeführt werden.
Malaria kommt in einigen Teilen des Landes vor, weshalb eine Vorbeugebehandlung anzuraten wäre. Ein mittleres Risiko, vor allem in den Regenzeiten, besteht im Mekong-Delta und den nach Norden anschließenden Küstenregionen bis nach Nha Trang, sowie nordwestlich von Hanoi (hier besonders im Mai-September). Kein oder nur geringes Risiko besteht in den Stadtgebieten, der Küste nördlich von Nha Trang und im Red River-Delta. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken empfehlen wir allen Reisenden: - körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), - ganztägig und in den Abendstunden sowie nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen - ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen | Essen und Trinken
Das Grundnahrungsmittel ist, wie in den meisten asiatischen Ländern, der Reis. Dieser wird, je nach Geschmack, mit Fisch, Meeresfrüchten oder Fleisch serviert. Nudeln und weitere kleine Snacks werden zum Frühstück oder als Zwischenmahlzeit bevorzugt. Gewürzt sind die Speisen meist mit Koriander, Schalotten und Zitronengras, aber auch Ingwer und Safran kann man herausschmecken. Besonders empfehlenswert sind die zahlreichen Fischgerichte und Meeresfrüchte, die man in Restaurants und auf den lokalen Märkten probieren kann. Der Fisch und die Meeresfrüchte werden frisch gefangen aus den Seen, Kanälen, Flüssen und dem Meer und besitzen damit einen ganz eigenen Geschmack, egal ob sie gebraten oder getrocknet verzehrt werden. Das Nationalgericht der Vietnamesen ist die pho, eine Rindfleischbrühe, die, verfeinert mit Nudeln, ihren Ursprung im Norden Vietnams hat. Es gibt sie in zahlreichen Variationen, doch die wohl beliebteste ist die Rindfleischbrühe gewürzt mit Koriander, Zimt und Ingwer und ergänzt durch Nudeln, Frühlingszwiebeln und kleinen Scheiben Rind-, Schweine- oder Hühnerfleisch, die der Suppe den besonderen Geschmack verleihen. Wer es gerne scharf mag, kann mit einem Löffel Chili seine Suppe individuell verfeinern. Die Suppe stellt das traditionelle Frühstück in Vietnam dar. Wer auch einmal etwas anderes probieren möchte, kann auf den Märkten frühmorgens xoi kosten, einen Mix aus Klebreis, Sojabohnen und Erdnüssen. Das vietnamesische Essen bietet für jeden Geschmack etwas und kann aufgrund vieler verschiedener Gewürze immer individuell zubereitet werden. | Währung/ Zahlungsmittel/ Umtausch
Die vietnamesische Währung ist der Dong (D, VND), es gibt Scheine bis zu einem Wert von 500.000 Dong (1 Euro = ca. 28.000 Dong). Geldautomaten gibt es inzwischen fast überall und Kreditkarten werden akzeptiert. In ländlichen Gebieten empfiehlt sich Bargeld. Zum Umtausch eignet sich in Vietnam als einem der wenigen Länder der US Dollar besser bzw. gleich gut dem EURO. | Telekommunikation/ Post/ Infrastruktur
In das Telefonnetz der Republik Vietnam wurde in den letzten Jahren viel investiert, weshalb es in den meisten Orten zuverlässig und komfortabel arbeitet. Allerdings ist es in entlegenen Orten auf dem Land, oder wo noch keine Investitionen vorgenommen wurden, weit zurückgeblieben und entspricht nicht dem internationalen Standard. Es gibt eine hohe Anzahl von Internet-Cafés, doch der Zugriff auf das „World Wide Web" wird durch die kommunistische Regierung des Landes kontrolliert. Aufgrund dieses Filtersystems kann es dazu kommen, dass einige Internetseiten geblockt werden, welche „unerwünschte" Inhalte enthalten. Die Post im Vietnam gilt generell als sehr langsam und auch als unzuverlässig. In Vietnam gibt es zwei große Internationale Flughäfen in Hanoi und Saigon und mehrere nationale Flughäfen. Es existiert ein weitläufiges Straßennetz im Land, jedoch sind die Straßen meist in einem sehr schlechten Zustand, was die Reisezeiten in die Länge zieht. Auch Busse verkehren zwischen den Orten Vietnams und das Bahnnetz verbindet die meisten großen Städte in Nord-Süd-Richtung. In den Städten fahren Taxis und Fahrrad-Rikschas zu günstigen Preisen. Vietnamesen selbst benutzen meist Fahrräder, Mofas und Pferdekarren oder sind zu Fuß unterwegs. Von Mietwagen ohne Chauffeur ist generell abzuraten, da ausländische bzw. internationale Führerscheine in Vietnam nicht anerkannt werden und der Fahrstil der Einheimischen teils sehr rücksichtslos sein kann. Die Wasserstraßen sind besonders im Mekong-Delta das ganze Jahr über befahrbar und bilden damit eine wichtige Transportmöglichkeit. | Stromversorgung im Land Die Stromspannung beträgt in großen Teilen Vietnams 220 Volt. Durch Unwetter kommt es in Vietnam gelegentlich zu Stromausfällen, die aber von den meisten Hotels mit einem Generator kompensiert werden. Ein Adapter sollte aufgrund von unterschiedlichen Steckdosen immer mitgenommen werden, um die Stromversorgung privater Geräte zu garantieren. Sicherheit/ Reise mit Kindern/ medizinische Versorgung/ Versicherungsschutz
Vietnam gilt als vergleichsweise sicheres Reiseland, da es nur wenig Gewaltkriminalität gegen Ausländer gibt. Allerdings sollte man gerade in Touristengebieten (besonders Ho-Chi-Minh-Stadt, Nha Trang, Hanoi) darauf achten, Wertgegenstände im Hotelsafe zu hinterlassen und nicht bei sich zu tragen, da es dort vermehrt zu Taschendiebstählen kommt. Der Verlust von Wertgegenständen sollte sofort am Tatort bei der Polizei angezeigt werden, da diese teilweise keine nachträglichen Verlustprotokolle aufnimmt. Die Fahrweise der meisten Vietnamesen ist sehr gefährlich und rücksichtslos, weshalb größtmögliche Vorsicht im Straßenverkehr geboten ist. Grundsätzlich gelten Vietnamesen als kinderlieb und Familien, vor allem mit blonden Kindern, stehen häufig im Mittelpunkt des allgemeinen Interesses. Das Reisen im Land kann für Kinder allerdings sehr anstrengend sein und man sollte darauf achten, diese ausreichend zu beschäftigen und die allgemeinen Hygiene- und Verhaltensregeln einzuhalten. Die vielfach technische, apparative und/oder hygienisch problematische medizinische Versorgung ist mit der in Europa nicht zu vergleichen und entspricht keinesfalls europäischen Standards. Vor Reisebeginn sollte unbedingt Rücksprache mit dem zuständigen Krankenversicherungsträger gehalten werden bzw. eine Reisekrankenversicherung mit zuverlässiger Reiserückholversicherung abgeschlossen werden. Es ist damit zu rechnen, dass der Patient für möglicherweise anfallende Behandlungskosten zunächst in Vorlage treten muss.
| Zollbestimmungen
Bei Einreise dürfen Reisende über 18 Jahren folgende Mengen zollfrei mitführen: 400 Zigaretten oder 100 Zigarren oder 50 Gramm Tabak, 1,5 Liter Alkohol (mit Alkoholgehalt über 22%) oder 2 Liter Alkohol (mit Alkoholgehalt unter 22%). Die im Handgepäck mitgeführten Wertgegenstände dürfen einen Wert von 5.000.000 Vietnam Dong nicht übersteigt. Goldschmuck unter 300 Gramm darf ohne Genehmigung mitgeführt, bei größ0eren Mengen ist eine Erlaubnis der Bank vorzulegen. Bargeld über 7.000,00 US $, andere ausländische Währungen im gleichen Wert oder über 15 Mio Dong müssen deklariert werden. Tee kann bis zu 5 kg importiert werden, Kaffee bis zu 3 kg. Das Auswärtigen Amt warnt ausdrücklich vor dem Besitz und Konsum sowie der Ein- und Ausfuhr von Rauschgiften aller Art. Prostitution und Missbrauch von Kindern ist gesetzlich verboten. Beim Kindesmissbrauch droht nach vietnamesischem Gesetz im schlimmsten Fall die Todesstrafe, auch nach deutschem Recht ist der Missbrauch von Kindern verboten und wird auch bei Straftaten von Deutschen im Ausland nach deutschem Gesetz geahndet. Bitte beachten Sie außerdem, dass das Mitführen von bestimmten Medikamenten verboten ist oder eine gesonderte Genehmigung bedarf. Detaillierte Informationen hierzu zu erhalten Sie beim Auswärtigen Amt. Bitte beachten Sie, dass die Einfuhr von verbotenen Medikamenten zur Verweigerung der Einreise oder zu anderen behördlichen Maßnahmen führen kann.
Rechtlich verbindliche Informationen erhalten Sie von den zuständigen Konsularbehörden Deutschlands.
| Konsulate/ Botschaften
Deutschland
Botschaft der Sozialistischen Republik Vietnam Elsenstr. 2 12435 Berlin Tel.: 030 - 53 63 01 08 Fax: 030 - 53 63 0200 Vietnamesischen Generalkonsulat in Frankfurt Siesmayerstraße 10 60323 Frankfurt Tel.: 069-795 336 50 Fax: 069-795 336 511 Österreich
Botschaft der Sozialistischen Republik Vietnam Felix-Mottl-Str. 20 1190 Wien Tel: 01-368 0755 Fax: 01-368 0754 Schweiz Vietnamesische Botschaft Schlösslistr. 26 3008 Bern Tel: 031-388 7878 Fax: 031-388 7879 |
Unsere Meinung Vietnam ist ein wunderschönes, vielfältiges Reiseland und bietet zahlreiche unterschiedliche Facetten, allein wegen der geografischen Differenzen. Die abgelegenen Gebiete außerhalb von Ho-Chi-Minh-Stadt und Hanoi sind noch nicht wirklich touristisch erschlossen, was deren besonderen Reiz und einzigartigen Charme ausmacht. In den Bergen des Nordens kann man an langen Wanderungen teilnehmen und dabei einige der Bergvölker treffen, die zu den ethnischen Minderheiten zählen. Das Land ist hauptsächlich für Individualtouristen, Abenteurer und Kulturreisende geeignet, die einen einmaligen Eindruck von der völlig anderen und doch faszinierenden Kultur des Landes bekommen möchten.
| Länderinformation Myanmar (Burma) |

ID Reisewelt Vertretungen in Myanmar Allgemeine Informationen
Myanmar - das Land der Pagoden, ist eines der letzten Reiseländer Asiens, das vom Massentourismus noch verschont geblieben ist. Da Myanmar erst seit Anfang der 90er Jahre ohne Probleme zu bereisen ist, findet der Besucher eine Welt des ursprünglichen Asien wie kaum in einem anderen Land. Man fühlt sich in ein Asien vergangener Jahrhunderte zurückversetzt. Das Land liegt zwischen viel besuchten Ländern wie Thailand, Indien und China. Myanmar ist über die großen asiatischen Metropolen bequem per Flug erreichbar. Das Land, welches früher auch Burma oder Birma genannt wurde, ist ungefähr doppelt so groß wie Deutschland. Nach der britischen Kolonialzeit, die von 1885 bis 1948 dauerte, waren die Interessen der einzelnen Volksgruppen so unterschiedlich, dass das Land zu zerfallen drohte. Seit 1962 wird das Land von einer Militärjunta regiert. Die einzigartige Landschaft, die vielen Sehenswürdigkeiten und vor allem die Freundlichkeit und Wärme, die die Einwohner Myanmars den Besuchern entgegenbringen sind überwältigend. In Myanmar leben mehr als 130 verschiedene Volksgruppen. Hauptreligion ist der Buddhismus, der für fast 90 Prozent der Menschen die zentrale Rolle im Leben bildet. Deshalb findet man auch heute noch ein Land mit tausenden Pagoden und Klöstern. Authentischen Dörfern, Handarbeitszentren, historische Gebäude aus der Britischen Kolonialzeit, große Flüsse, Wälder, bunte Märkte, traumhafte Strände und vieles mehr machen Myanmar so einzigartig. Pyinmana, eigentlich eine Holzfällerstadt und international vollkommen unbekannt ist, löste 2006 Yangon als Hauptstadt Myanmars ab. Laut Aussagen der Regierung hat Pyinmana eine strategische Bedeutung, da sie zum einen zentral und zum anderen nahe den Grenzen mehrerer von großen Minderheiten (Shan, Chin und Karen) bewohnten Teilstaaten liegt, die sich im Konflikt mit der herrschenden Militärdiktatur befinden. | Regionen
Bagan Die faszinierende verlassene Stadt mit ihren fantastischen Pagoden und Tempelbauten an den Ufern des Ayeyarwady (Irawady) gehört zu den Hauptsehenswürdigkeiten Myanmars. Seine Blütezeit erlebte Bagan zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert. Damals wurde eine erstaunliche Zahl großartiger Bauwerke errichtet. Bagan bildet eine der größten archäologischen Stätten Südostasiens und ist besonders bei Sonnenuntergang ein Erlebnis. Sie galt im 13. Jahrhundert als die größte Stadt der Welt.
Inle See Der See liegt im Zentrum Myanmars. Berühmt ist der Inle See wegen der Beinruderer sowie der „schwimmenden Gärten". Die Bewohner leben in Pfahlbauten über dem Wasser und benutzen ihre Boote als Hauptverkehrsmittel. In der näheren Umgebung locken interessante Wanderungen, farbenfrohe Märkte und faszinierende Pagoden
Kengtung (Kyaingtong) Im entlegenen Osten des Shan-Staates verbirgt sich diese verschlafene Stadt, die einst das kulturelle Zentrum der Region war. Kengtung ist mit seinen verfallenen buddhistischen Tempelanlagen und verwitterten Kolonialgebäuden sicherlich die malerischste Stadt im Shan Staat. Kyaiktiyo (Goldener Fels) Der goldene Felsen von Kyaiktiyo ist ein spektakulärer Ort. Auf dem Stein wurde eine kleine Pagode errichtet. Der Legende nach hält der Felsbrocken nur deshalb seine Balance, weil sich ein exakt platziertes Haar Buddhas im Inneren der Pagode befindet. Mandalay Das ausgedehnte Mandalay ist Myanmars kulturelles Zentrum des Nordens. Die zweitgrößte Stadt des Landes war die letzte Hauptstadt vor der Machtübernahme durch die Briten. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören Shwenandaw Kyaung (das einzige erhaltene Gebäude des von einem Wassergraben umgebenen prunkvollen Palastes) und der Mandalay Hill, von dem aus man einen faszinierenden Blick über die Stadt hat. In der Nähe liegen die "vier verlassenen Städte" Amarapura, Sagaing, Ava (Inwa) und Mingun. Mawlamyine Wer sich fragt, wie Yangon und Mandalay einst ausgesehen haben mögen, sollte nach Mawlamyine fahren, wo die Atmosphäre der Britischen Kronkolonie noch überall spürbar ist. Die Stadt war einst ein wichtiger Hafen für die Verschiffung von Teakholz. Heute ist sie vor allem für ihre Arbeitselefanten und ihre wunderbaren Pagoden bekannt. Im 60 km südlich gelegenen Thanbyuzayat gibt es einen Heldenfriedhof der Alliierten - letzte Ruhestätte für Gefangene, die im Zweiten Weltkrieg unter den Japanern die berüchtigte "Eisenbahn des Todes", die durch den Film "Die Brücke am Kwai" Berühmtheit erlangte, bauen mussten. Mergui-Archipel Das Mergui-Archipel besteht aus über 800 großen und kleinen Inseln und liegt in der nördlichen Andamanensee an der Westküste Myanmars. Es hat seinen Namen von der gleichnamigen größten Stadt Südmyanmars: Mergui (Myeik). Die Inseln sind unbewohnt, dicht bewaldet und haben teils wunderschöne weiße Sandstrände. Die Korallenriffe der Burma-Banks gelten als die fischreichsten und schönsten der Welt. Ngapali Ngapali Beach ist einer des schönsten Strandabschnitte Myanmars, vielleicht sogar des Indischen Ozeans. An den einsamen Stränden findet man noch Ruhe und Erholung. Ngapali bietet sich auch als Ausgangspunkt für Exkursionen auf einzelne Inseln oder zu Fischerdörfern an. Ngapali ist einfach und schnell per Flugzeug erreichbar. Vom Flughafen in Thandwe sind es nur 30 Minuten Fahrt bis zum Strand. Ngwe Saung Ngwe Saung - Silver Beach - ist weitgehend vom Tourismus unberührt. Erholen Sie sich am 14 km langen, von Palmen gesäumten weißen Sandstrand. Es gibt einen lokalen Markt, ansonsten beschränken sich die Verpflegungs- und Unterhaltungsmöglichkeiten auf die Hotels. Windsurfen, Schnorcheln und Fahrrad fahren sind an diesem Strand sehr beliebte Aktivitäten. Pyin Oo Lwin/Maymyo Während der Kolonialzeit gegründet, bietet der über 1000m hoch in den Bergen gelegene Ort nostalgische Atmosphäre, interessante botanische Gärten und eine atemberaubende Aussicht. Weiterhin sehenswert: Die Peik-Khyin-Myaung-Höhle, eine Tropfsteinhöhle in der das Leben Buddhas dargestellt ist und die Pwe Kauk Wasserfälle: ein sehr beliebter und angenehmer Picknick-Platz. Thaton Lange vor dem Aufstieg Bagans erlebte hier ein Königreich der Mon, das Handelsbeziehungen bis nach Kambodscha unterhielt, seine Blütezeit. Von der antiken Stadt ist wenig erhalten: Reste der gewaltigen Stadtmauern und einige interessante Pagoden. Die heutige Stadt liegt an der Straße und Bahnstrecke, die Bago mit Mawlamyine verbindet, und präsentiert sich im grünen Zentrum mit einer hübschen Mischung aus Kolonialbauten und Häusern mit Strohdächern. Yangon (Rangun oder auch Rangoon) Yangon - im fruchtbaren Delta von Myanmars Süden liegt etwa 30 km vom Meer entfernt am breiten Yangon River. Hier befindet sich auch das Nationalwahrzeichen Myanmars, die vergoldete Shwedagon Pagode, die auf einer Anhöhe stehend das Stadtbild prägt. Der Überlieferung zufolge wurde der erste Stupa hier als Schrein für acht Haare Buddhas errichtet. Das heutige prachtvolle Bauwerk stammt aus dem 18. Jahrhundert und ist von Statuen, Tempeln, Schreinen, Bildnissen und Pavillons umgeben. | Klima und beste Reisezeit
In Myanmar gibt es drei Jahreszeiten: die heiße Zeit dauert normaler Weise von März bis Mai (mit Temperaturen zwischen 25 und 40 Grad), die Regenzeit von Juni bis September (mit Temperaturen zwischen 20 und 33 Grad bei relativ hoher Luftfeuchtigkeit) und die trockene Jahreszeit von Oktober bis Februar (mit Temperaturen zwischen 18 und 30 Grad). Doch ist zu beachten, dass jede Reisezeit ihren ganz eigenen Reiz hat: Im Winter sind die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit eher angenehm. In der restlichen Zeit erlebt man dafür die Landschaften in satterem Grün. Ganz abgesehen davon, dass mit dem Niederprasseln gewaltiger Monsunschauer auch eine ganz besondere Südostasien-Romantik einhergehen kann. Zu Schwierigkeiten kann es jedoch in abgelegenen Bergregionen kommen, da die Straßen in der Regenzeit mitunter stark beschädigt werden. Mandalay, Bagan und der Inle See indes sind vom Monsun kaum betroffen, so dass sie das ganze Jahr über gut bereist werden können. Im Allgemeinen gilt die Zeit von Oktober bis März als beste Reisezeit.
| Ein- und Ausreise
Am Flughafen Yangon gibt es ab 01.09.2010 leider kein Visa on Arrival mehr, dies muss ab sofort wieder vor Antritt der Reise bei der Botschaft beantragt werden. Dafür sind ein mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass, ein Rückflugticket, 2 Passfotos, die nicht älter als 6 Monate sind und die Adresse der Unterbringung notwendig. Das Touristenvisum gilt für 28 Tage und kostet 30 US-Dollar. Kinder unter 7 Jahren, die mit ihren Eltern reisen oder einen eigenen Reisepass haben, zahlen keine Visagebühr. Es ist nicht erlaubt, die verbotenen Gebiete ohne Erlaubnis zu betreten. Außerdem müssen 300 US-Dollar für Alleinreisende sowie 600 US-Dollar für Familien als Reisebudget nachgewiesen werden. Der Antrag für das Visa on Arrival ist bei den Fluggesellschaften und online erhältlich. Aufgrund der starken Nachfrage zurzeit empfehlen wir eine Beantragung des Visas mindestens 4 Wochen vor der geplanten Abreise ab Europa. Bestimmte Regionen in Myanmar können mit einem Touristenvisum nicht bereist werden. Inlandsflüge / Regionale Flüge
Bitte beachten Sie bei separat von Ihrem Langstreckenflug gebuchten Inlands- oder Regionalflügen (z.B. so genannte Billigflieger, Airpässe oder nur lokal operierende Fluggesellschaften), dass Sie nicht auf die Regelungen Ihres Langstreckentickets Bezug nehmen können. Oft haben lokale Fluggesellschaften deutlich kleinere Flugzeuge im Einsatz oder wegen der Flughafenstrukturen können keine Großraumflugzeuge eingesetzt werden. Auf vielen Inlandsstrecken zwischen Inseln oder zu kleinen Flughäfen haben Sie oft nur 10 kg Freigepäck inklusive. Auch haben Sie in solchen Fällen keine abgestimmten Beförderungsbedingungen zwischen den regionalen Fluggesellschaften und der Langstreckenfluggesellschaft. Außerdem operieren Regionalfluggesellschaften oft nicht von denselben, großen, internationalen Flughäfen oder Terminals, so dass für Umsteigeverbindungen deutlich größere Umsteigezeiten gewählt oder zusätzliche Zwischenübernachtungen geplant werden müssen. Wir empfehlen stets so viele Flüge wie möglich mit renommierten Fluggesellschaften in Anspruch zu nehmen und wenn möglich alle geflogenen Strecken in das Langstreckenticket aufzunehmen, um die größtmögliche Beförderungs- und Umsteigegarantie zu erreichen und Unannehmlichkeiten wie z.B. Freigepäckreduzierungen zu vermeiden. | Zeitunterschied
Zu Deutschland, Österreich und der Schweiz liegt die Zeitverschiebung bei plus 5,5 Stunden gegenüber der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ). Während der europäischen Sommerzeit (MESZ) beträgt der Zeitunterschied jeweils eine Stunde weniger.
| Sprache
Burmesisch ist die Hauptsprache (wird von etwa 70% der Bevölkerung als erste Sprache gesprochen), daneben existieren Minderheitssprachen wie Shan, Kachin, Arakenesisch, Chin, Mon, Karen. Englisch ist erste Fremdsprache und Sprache im diplomatischen und internationalen Geschäftsverkehr. Deutsch wird in der Regel weder gesprochen noch verstanden.
| Impfungen
Es sind keine Impfungen vorgeschrieben. Das Auswärtige Amt empfiehlt Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Japanische Enzephalitis und gegen Cholera. Bei Einreise aus Gelbfieberinfektionsgebieten ist eine gültige Gelbfieberimpfung Pflicht. Rucksackreisende sollten sich gegen Tollwut und Meningitis impfen lassen. Kinder sollten nach ihrem Impfkalender geimpft sein, bevor zusätzliche Impfungen durchgeführt werden. Malaria kommt in Teilen des Landes, insbesondere im Irravadi Delta und während der Regenzeit vor.Bei der Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig. Weitere und rechtlich bindende Informationen erhalten Sie bei einem Tropeninstitut.
| | | Essen und Trinken
Die burmesische Küche verwendet Reis oder Nudeln als Grundnahrungsmittel, die meistens mit einer Vielzahl von Beilagen serviert werden: Currys aus Fleisch oder Fisch, Gemüse, Salate, Suppen, Gewürze etc. Burmesische Currys sind gewöhnlich nicht so scharf wie die in Thailand. Die meisten Restaurants in den größeren Städten servieren diverse Gerichte der chinesischen, europäischen, thailändischen und indischen Küche. Burmesische Gerichte sind ölig, sauer, salzig und würzig. Die Küche der Shan ist einzigartig gut und ist weder mit der burmesischen noch mit der chinesischen oder der thailändischen Küche vergleichbar. Trinken Sie nur Mineralwasser aus versiegelten Flaschen. | Währung / Zahlungsmittel / Umtausch
Die Landeswährung ist der Kyat - gesprochen: Dschat. Devisen sollten prinzipiell als Bargeld mitgeführt werden, wobei der Euro inzwischen problemlos gegen die burmesische Landeswährung umtauschbar ist. Dennoch empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar (in möglichst ungebrauchten und kleinen Scheinen), da diese für das Bezahlen von Hotels, Flug- oder Bahntickets und anderen alltäglichen Dingen benötigt werden, meist auch in Restaurants oder Geschäften akzeptiert werden. Seit diesem jahr werden in vielen Hotels, Restaurants, sogar einigen Supermärkten Visa Karten akzeptiert, ausgenommen hiervon sind alle Ngapali Hotels. Auch Mastercard Zahlungen sollen bald möglich sein.
| Telekommunikation / Post / Infrastruktur
Aus den großen Städten sind Gespräche und Faxe ins Ausland in der Regel problemlos möglich. Doch sollte vor Gesprächsbeginn nach den aktuellen Preisen gefragt werden. Aufgrund fehlender Roaming-Abkommen ist die Benutzung ausländischer Mobiltelefone in Myanmar zurzeit noch nicht möglich. In Yangon und größeren Städten gibt es mittlerweile Internet-Cafès, doch funktioniert der Zugang oft nur sehr langsam. Zudem sind etliche Verbindungen - darunter leider auch die meisten E-Mail-Provider - nicht frei zugänglich. Selbst in den Business-Centern der größeren Hotels in Yangon sind die zensierten und somit gesperrten Seiten oft nicht aufrufbar. Die birmanische Post ist einigermaßen zuverlässig, Briefe und Postkarten erreichen Europa meist nach etwa zwei Wochen, wenn Sie in Mandalay oder Yangon eingeworfen wurden. Nach etwa drei Wochen sind auch Postsendungen aus den Provinzen in Europa angekommen.
Stromversorgung im Land Da die Steckdosen in Myanmar stark variieren, sollte man immer einen Adapter mitbringen. Man muss in allen Städten immer mit einem Stromausfall rechen, die aber in den Hotels durch den Einsatz von Generatoren kompensiert werden können. Eine Taschenlampe mitnehmen ist daher empfohlen.Die vorhandene 220 Volt Spannung unterliegt teils starler Schwankungen, daher ist beim Laden von empfindlichen Geräten wie einem Computer Vorsicht geboten. | Sicherheit / Reisen mit Kindern / Medizinische Versorgung / Versicherungsschutz
Myanmar ist ein sicheres Reiseziel, die Menschen sind freundlich und die Kriminalität deutlich niedriger als in Westeuropa. Das Reisen mit Kindern kann sehr anstrengend sein, da in der Regel viel geflogen und/ oder andere Verkehrsmittel genutzt werden und die Verkehrswege in sehr schlechtem Zustand sind. Die medizinische Versorgung ist nicht mit dem europäischen Standard vergleichbar, die größeren Hotels halten jedoch meistens einen Arzt auf Abruf für Notfälle bereit.
| Zollbestimmungen
Alle ausländischen Devisen (über US $ 2000), Schmuck, Elektronikartikel und Kameras müssen bei der burmesischen Zollbehörde am Flughafen deklariert werden. Die Ausfuhr burmesischer Antiquitäten ist gänzlich verboten. Nur Edelsteine und Schmuckartikel, die bei lizensierten Händlern oder solchen, die Ausfuhrscheine ausstellen können, gekauft wurden, dürfen aus Myanmar ausgeführt werden. Es ist erlaubt Mobiltelefone mitzubringen, jedoch lässt das burmesische GSM-Netz kein "internationales Roaming" zu, so dass Handys aus anderen Ländern in Myanmar nicht funktionieren. Laptops dürfen zur eigenen Verwendung uneingeschränkt genutzt werden. Weitere und rechtliche bindende Informationen erhalten Sie beim Auswärtigen Amt.
Bitte beachten Sie auch, dass die Einfuhr von bestimmten Medikamenten verboten ist, bzw. einer gesonderten Genehmigung bzw. besonderer Dokumentation bedarf. Detaillierte Informationen hierzu zu erhalten Sie beim Auswärtigen Amt. In jedem Fall sollten Sie sich fachkundig bei ALLEN verschreibungspflichtigen Medikamenten mit Ihrem Hausarzt in Verbindung setzen, der Ihnen ein entsprechendes, international gültiges, englischsprachiges Begleitformular aushändigen und die Einfuhrmöglichkeit für Sie prüfen kann. Bitte beachten Sie, dass die Einfuhr von verbotenen Medikamenten zur Verweigerung der Einreise oder zu anderen behördlichen Maßnahmen führen kann. Für die Einhaltung der Einfuhrvorschriften sind Sie als Reisende selbst verpflichtet. | Konsulate / Botschaften
Bei Problemen wenden Sie sich an die Botschaften vor Ort.
Deutschland Botschaft der Union Myanmar Thielallee 19 14195 Berlin Telefon: 030 - 20615710 Telefax: 030 - 20615720 Embassy of the Federal Republic of Germany, GPO Box 12, Rangoon (Yangon) 11181, Myanmar. Telefon: 00951 54 89 51 Telefax: 00951 54 88 99 Österreich Vertretung Myanmar in Österreich Siehe Deutschland Österreichische Vertretung in Thailand (zuständig für Myanmar) Embassy of Austria 14, Soi Nandha, off Soi 1, Sathorn Tai Road, Bangkok 10120 Postanschrift: P.O.Box 1155 Suan Plu, Bangkok 10121 Telefon: 066/2 303 60 57 Telefax: 066/2 287 39 25 Schweiz Consulat général de l'Union du Myanmar Avenue Blanc 47 1202 Genève Telefon: 022/906 98 70 Telefax: 022/732 89 19 Consulate of Switzerland 79/80, Bahosi Housing Complex, Wardan Street, Lanmadaw Township, Yangon, Myanmar Telefon: 0095 1 220 225 Telefax: 0095 1 211 540 | Unsere Meinung
Myanmar ist sicherlich eines der schönsten Länder Asiens und einen Besuch auf jeden Fall wert. Allerdings sollten gänzlich unerfahrene Asien-Reisende dieses Ziel meiden, da es längst nicht mit einer so gut entwickelten Infrastruktur aufwarten kann wie beispielsweise Thailand und Teile Indonesiens. Auch ist Myanmar trotz der feinsandigen Bilderbuchstrände, wie zum Beispiel dem Ngapali Beach, keine typische Badedestination, da außerhalb der Hotelanlagen kaum touristische Infrastruktur entwickelt ist. Die individuelle Reiseplanung ist nur bei einem umfangreichen Zeitplan empfehlenswert, da das individuelle Reisen durch die fehlende Infrastruktur extrem beschwerlich und oft unklar ist. Unsere Empfehlung ist deshalb, eine Myanmar Rundreise in Deutschland zu buchen und damit die sicherste und best mögliche Infrastruktur ausnutzen zu können. Die wohl schönste und entspannteste Art dieses Land zu erkunden ist die Kombination einer Rundreise und einigen Tagen Badeaufenthalt, eventuell in Verbindung mit einer der asiatischen Metropolen.
| Länderinformationen Kambodscha |

ID Reisewelt Vertretungen in Kambodscha
Allgemeine Informationen
Das Königreich Kambodscha, ein Land, mit sehr wechselvoller Geschichte. Das Reich der Khmer erfreut sich einer immer größer werdenden Beliebtheit bei Touristen. Das Land ist 181.035 km² groß und damit halb so groß wie Deutschland und hat ca. 14,2 Millionen Einwohner. Die Hauptstadt des Königreiches ist Phnom Penh mit ca. 2 Millionen Einwohnern. Das Land grenzt an Thailand, Laos, Vietnam und den Golf von Thailand. Kambodschas Flora und Fauna ist sehr artenreich. Ein Großteil des Landes ist noch immer mit Urwald bedeckt. So findet man viele vom Aussterben bedrohte Baumarten, wie den Schwarzholzbaum oder den siamesischen Rosenholzbaum, die in Kambodscha noch heimisch sind. Dazu findet man in den Wäldern noch Tiger oder Leoparden, sowie malaiische Sonnenbären. Naturliebhaber kommen aber nicht nur wegen selten Tier- und Pflanzenarten auf ihre Kosten. Denn für die Fruchtbarkeit des Landes ist der mächtige Mekong verantwortlich. Doch auch der Tonle Sap See zieht jährlich viele Besucher an, die das bunte Treiben rund um und auf dem See bestaunen. Kambodscha kann auf eine Jahrhunderte alte Kultur zurückblicken, aus der das Reich der Khmer hervorgegangen ist. Die Kultur war stark vom Hinduismus und Buddhismus geprägt. Auch heute noch spielt der Buddhismus im Leben der Bevölkerung eine große Rolle. Im 19. Jahrhundert stand Kambodscha unter der Herrschaft von Frankreich. Deshalb wird vor allem von älteren Menschen noch französisch gesprochen. Die größte Bevölkerungsgruppe des Landes sind die Khmer. Vietnamesen, Cham und Chinesen sind die Minderheit. Die Khmer sind ein tolerantes und harmoniebedürftiges Volk. Schon ein Erheben der Stimme führt dazu, dass andere Leute den Respekt dem Sprechenden gegenüber verlieren. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass die Kleidung den örtlichen Gegebenheiten angepasst ist.
| Regionen
Phnom Penh ist die Hauptstadt Kambodschas und liegt im Süden des Landes. Viele Pagoden und der Königspalast prägen das Bild der Stadt. Trotzdem hat sich Phnom Penh zu einer modernen Stadt entwickelt, in der sich geschichtliche Bauten und moderne Gebäude zu einer Einheit verbinden. In der Umgebung von Phnom Penh befinden sich viele Ausflugsziele wie die Seidendörfer in Takeo oder Udong - ein alter geschichtsträchtiger Ort mit vielen bezaubernden Stupas. 15 km von der Hauptstadt entfernt befindet sich ein Schauplatz der dunklen Geschichte der Roten Khmer. In den Killing Fields von Choeung Ek wurden Tausende Männer, Frauen und Kinder gefoltert und getötet. Heute findet man noch 43 unberührte Massengräber und eine Gedenk-Stupa, in der 8000 Totenschädel aufgeschichtet worden. Die Stadt Siem Reap liegt im Nordwesten des Königreiches Kambodscha. Siem Reap ist der Ausgangspunkt für einen Besuch von Angkor Wat. Die Tempelanlagen von Angkor erstrecken sich über fast 500 km², wobei die größte und bekannteste Tempelanlage Angkor Wat ist. Die Tempel von Angkor entstanden zwischen dem 9. und 14. Jahrhundert. Die Anlagen gerieten immer wieder in Verfall und wurden von den Siamesen geplündert. Die Tempelanlagen des Angkor-Reiches, die wahrscheinlich die erste Millionenstadt - Angkor Thom - hervorbrachte, gerieten immer mehr in Vergessenheit. Erst 1860 wurde die mit Dschungel überwucherte Anlage von den Franzosen wieder entdeckt und seitdem restauriert. Seit 1992 gehört die Anlage zum UNESCO Weltkulturerbe und ist ein absolutes Muss auf jeder Kambodschareise. Der Tonle Sap liegt südlich von Siem Reap und ist der größte See Südostasiens und ein ganz besonderer dazu. Denn die Größe des Sees ändert sich, wenn das Schmelzwasser im Mekong in umgekehrter Fließrichtung zurück in den See gespeist wird. Damit ist der Tonle Sap ausschlaggebend für das Leben der Menschen um ihn herum. Dazu kommen die schwimmenden Dörfer und das bunte Treiben auf den Märkten, die den Besuch des Sees zu einen besonderes Erlebnis machen. Außerdem ist Siem Reap der Ausgangspunkt für einen Besuch von Angkor Wat. Das riesige Gebiet umfasst zahlreiche Tempel aus den Jahren 850 bis 1200. Das UNESCO Weltkulturerbe ist ein absolutes Muss auf jeder Kambodschareise. Der mächtige Mekong. Einer der längsten Flüsse der Welt fließt durch den Osten des beeindruckenden Landes. Hier findet man Städte wie Kampong Cham, welche direkt am Ufer des Flusses liegt. Von hier aus kann Wat Nokor besichtigt werden. Darüber hinaus sind Phnom Pros und Phnom Srei interessante Ausflugsmöglichkeiten. Hierbei handelt es sich um den „Hügel der Männer" und den „Hügel der Frauen", die Gegenstand eines Volksmythos sind. Der Nordosten, der am wenigsten erschlossene Teil Kambodschas, ist die Heimat vieler ethnischer Minderheiten und außerdem leben dort im Mekong die letzten Irrawaddydelphine des Landes. Die Küste am Golf von Thailand im Südwesten von Kambodscha findet man noch feinsandige menschenleere Traumstrände. Auch die kleinen kambodschanischen Inseln im Golf von Thailand sind einen Besuch wert. Orte wie Kampong Som und Sihanoukville haben wunderschöne Strände zu bieten, an denen man noch Ruhe und Erholung findet. Die Küstenregion erfreut sich deshalb immer größerer Beliebtheit. | Klima und beste Reisezeit
In Kambodscha herrscht tropisches Monsunklima bei gleichmäßig hohen Temperaturen vor. Die beste Reisezeit ist von Oktober bis April. Zu dieser Zeit ist es trocken und die Temperaturen liegen um die 30 und 32° C. Von Mai bis September bringt der Südwestmonsun viel Regen.
| Ein- und Ausreise
Deutsche, Schweizer und Österreicher benötigen für die Einreise ein Visum. Visa können vor Reisebeginn bei der Botschaft beantragt werden oder bei Einreise an den internationalen Flughäfen Phnom Penh und Siem Reap ausgestellt werden. An den Grenzübergängen Poipet, Prum, Daung, O'smach, Cham Yeam sowie Chuam (Thailand) und Bavet, Kha Orm Som Nor, Phnom Den, Dong Kro Lor, Tropiang Sre, Tropiang Phlong, Prek Chak und Bantey Chakrey (Vietnam) sowie O'Yadav (Laos) werden ebenfalls Visa bei der Einreise ausgestellt. Diese Information ist ausdrücklich keine rechtlich verbindliche und kann sich jederzeit, unangekündigt ändern. Staatsangehörige von hier nicht aufgeführten Staaten müssen sich unabhängig von dieser Information ebenfalls informieren. Die Reisepässe müssen bei der Ausreise aus Kambodscha noch mindestens 6 Monate gültig sein. Kinder können mit dem Kinderpass einreisen, der zur Visaerteilung ebenfalls eine Gültigkeit von 6 Monaten nach Ablauf des Visums haben muss. Rechtlich verbindliche Informationen erhalten Sie von den zuständigen Konsularbehörden Kambodschas. Inlandsflüge / Regionale Flüge
Bitte beachten Sie bei separat von Ihrem Langstreckenflug gebuchten Inlands- oder Regionalflügen (z.B. so genannte Billigflieger, Airpässe oder nur lokal operierende Fluggesellschaften), dass Sie nicht auf die Regelungen Ihres Langstreckentickets Bezug nehmen können. Oft haben lokale Fluggesellschaften deutlich kleinere Flugzeuge im Einsatz oder wegen der Flughafenstrukturen können keine Großraumflugzeuge eingesetzt werden. Auf vielen Inlandsstrecken zwischen Inseln oder zu kleinen Flughäfen haben Sie oft nur 10 kg Freigepäck inklusive. Auch haben Sie in solchen Fällen keine abgestimmten Beförderungsbedingungen zwischen den regionalen Fluggesellschaften und der Langstreckenfluggesellschaft. Außerdem operieren Regionalfluggesellschaften oft nicht von denselben, großen, internationalen Flughäfen oder Terminals, so dass für Umsteigeverbindungen deutlich größere Umsteigezeiten gewählt oder zusätzliche Zwischenübernachtungen geplant werden müssen. Wir empfehlen stets so viele Flüge wie möglich mit renommierten Fluggesellschaften in Anspruch zu nehmen und wenn möglich alle geflogenen Strecken in das Langstreckenticket aufzunehmen, um die größtmögliche Beförderungs- und Umsteigegarantie zu erreichen und Unannehmlichkeiten wie z.B. Freigepäckreduzierungen zu vermeiden. | Zeitunterschied
Der Zeitunterschied zu Deutschland, Österreich und der Schweiz beträgt MEZ + 6 Stunden. Während der europäischen Sommerzeit (MESZ) beträgt der Zeitunterschied jeweils eine Stunde weniger. | Sprache
Die Amtssprache Kambodschas ist Khmer. Mit Englisch kann man sich gut in großen Städten und Touristengebieten verständigen.
| Impfungen
Es sind keine Impfungen vorgeschrieben. Ein Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A und B, Tollwut, Typhus und Japanische Enzephalitis wird vom Auswärtigen Amt empfohlen. Kinder sollten nach Impfkalender geimpft sein, bevor zusätzliche Impfungen durchgeführt werden. Malaria kommt in ländlichen Regionen, insbesondere während der Regenzeit vor. Bitte informieren Sie sich bei Ihrem zuständigen Tropeninstitut über den aktuellen Stand.
| Essen und Trinken
Die kambodschanische Küche ist recht vielseitig. Die Vielfalt reicht über exotische Gerichte bis zu gebratenen Heuschrecken und Spinnen. Ein typisches Essen für Kambodscha ist Amok, ein mit Kokosmilch zubereitetes Currygericht, welches gerne in einer Kokosnuss serviert wird. Verzichten Sie auf den Verzehr von Leitungswasser, Speiseeis, Eis in Getränken und ungekochten Speisen. Mineralwasser in versiegelten Flaschen ist überall erhältlich.
| Währung / Zahlungsmittel / Umtausch
Die Landeswährung ist Riel (KHR). 1 EUR entspricht ungefähr 5.254 KHR. In touristischen Gebieten wird hauptsächlich mit US-Dollar gezahlt. Der Umtausch ist in Banken, Wechselstuben und im Hotel möglich. Kreditkarten werden in großen Hotels und Geschäften akzeptiert. | Telekommunikation/ Post/ Infrastruktur
In Kambodscha sind vor allem Handys weit verbreitet. Festnetzanschlüsse findet man hingegen hauptsächlich in den Großstädten. Das Internet wurde bereits Anfang der neunziger Jahre eingeführt, ist aber trotzdem noch sehr kostenintensiv. Für Kambodscha wird ein Adapter benötigt, der als „Weltstecker" bekannt ist und im Handel erhältlich ist. Das Postwesen ist noch relativ unzuverlässig. Postkarten für die Daheimgebliebenen kommen aber nach ca. 2 - 3 Wochen an. Am einfachsten ist es, den Versand über das Hotel zu organisieren (Achtung Postkarten unbedingt frankieren). Das Straßennetz ist in Kambodscha relativ gut ausgebaut, wobei die Qualität der Straßen eher schlecht ist. Geteerte Straßen gibt es nur wenige.
Stromversorgung im Land Die Stromspannung in Kambodscha beträgt 230 Volt. Aufgrund unterschiedlicher Steckdosen empfiehlt sich ein Adapter. | Sicherheit/ Reise mit Kindern/ medizinische Versorgung/ Versicherungsschutz
Durch die hohe Armut in dem Land besteht für Touristen eine höhere Gefahr, Opfer von Raub oder Diebstahl zu werden. In ländlichen Gegenden gibt es dazu noch viele ungeräumte Minen aus dem Vietnam- und Bürgerkrieg. Es ist deshalb ratsam, sich nicht von den vorgeschriebenen Pfaden zu entfernen. Die ärztliche Versorgung ist nicht gut. Regelmäßig einzunehmende Medikamente sollten mitgebracht werden. Arztbesuche und andere Dienste sind bar zu bezahlen. Bei Unfällen und schwereren Erkrankungen empfiehlt sich die Ausreise nach Bangkok, da dort die Versorgung besser ist und eine bessere Verständigung möglich ist. In Kambodscha ist es wichtig eine Reiseversicherung zu haben, die Diebstahl, Verlust von Wertsachen, und die medizinische Behandlung abdeckt.
| Zollbestimmungen
Einfuhr/ Ausfuhr von Devisen über 10.000 USD müssen angemeldet werden. Es liegen keine Einfuhr-/Ausfuhrbeschränkungen auf Alkohol und Zigaretten für den persönlichen Bedarf vor. In der Praxis werden in der Regel jedoch maximal 1,5 l Alkohol bzw. 10 Päckchen Zigaretten bei der Einreise zugelassen.
Bitte beachten Sie auch, dass die Einfuhr von bestimmten Medikamenten verboten ist, bzw. einer gesonderten Genehmigung bzw. besonderer Dokumentation bedarf. Detaillierte Informationen hierzu zu erhalten Sie beim Auswärtigen Amt. In jedem Fall sollten Sie sich fachkundig bei ALLEN verschreibungspflichtigen Medikamenten mit Ihrem Hausarzt in Verbindung setzen, der Ihnen ein entsprechendes, international gültiges, englischsprachiges Begleitformular aushändigen und die Einfuhrmöglichkeit für Sie prüfen kann. Bitte beachten Sie, dass die Einfuhr von verbotenen Medikamenten zur Verweigerung der Einreise oder zu anderen behördlichen Maßnahmen führen kann. Für die Einhaltung der Einfuhrvorschriften sind Sie als Reisende selbst verpflichtet. | Konsulate / Botschaften
Bei Problemen wenden Sie sich an die Botschaften vor Ort. Deutschland
Königliche Botschaft von Kambodscha in der Bundesrepublik Deutschland Benjamin- Vogelsdorff- Strasse 2 13187 Berlin Tel.: 0049 (0) 30- 486 379 01 Fax: 0049 (0) 30- 486 379 73
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Hausanschrift: No. 76-78, Street 214 (= Rue Yougoslavie), Phnom Penh Postanschrift: P.O. Box 60, Phnom Penh Tel.: 00855-23-216193, 216381 Fax: 00855-23-427746 Österreich
In Österreich gibt es keine kambodschanische Vertretung. Wenden Sie sich bitte an die Botschaft in Belgien unter folgender Adresse: Botschaft des Königreichs Kambodscha264A, Avenue de Tervuren, 1150 Brüssel Tel: +32 / (0) 2) 77 20 372 Fax: +32 / (0) 2) 77 20 376
Es gibt keine österreichische Vertretung in Kambodscha. Reisende aus Österreich wenden sich an die Botschaft eines anderen EU-Landes, wie beispielsweise Deutschland. Schweiz Botschaft von Kambodscha Chemin Taverney 3, Case postale 213 1218 Le Grand-Saconnex 1200 Genf Consulate general of Switzerland Hausanschrift: Street 242, House 53 D, Phnom Penh Postanschrift: P.O. Box 1521,Phnom Penh Tel.: 00855 23 219 045 Fax: 00855 23 213 375 | Unsere Meinung
Kambodscha ist ein Land mit bewegender und bewegter Geschichte, welches lange Zeit für Touristen unzugänglich war. Umso schöner ist es, dass man dieses Land jetzt bereisen und die einmalige Kultur hautnah erleben kann. Das fast noch ursprüngliche Kambodscha ist auf jeden Fall eine Reise wert. Trotzdem muss beachtet werden, dass Kambodschas Infrastruktur bei weitem nicht so entwickelt ist, wie in anderen Ländern. Dies kann insbesondere in ländlichen Regionen zu Einschränkungen führen. Wer etwas Besonderes sucht, wird in Kambodscha fündig werden. Lassen Sie sich von einer alten Kultur und den Menschen verzaubern, die trotz der dunklen Vergangenheit ihre Freundlichkeit und ihr Lächeln bewahrt haben. Für Kambodschareisende empfiehlt es sich, ein höheres Maß an Geduld und Verständnis mit auf die Reise zu nehmen.
| Länderinformationen Laos |

ID Reisewelt Vertretungen in Laos
Allgemeine Informationen Während Thailand als „verblüffend", Vietnam als „geschäftig", die Tempel von Kambodscha als „beeindruckend" und die Militärregierung in Burma (Myanmar) als „totalitär" wahrgenommen werden, kann das Adjektiv für die Demokratische Volksrepublik Laos nur „authentisch" sein. Die staatliche Tourismus-Behörde nennt das Land „Juwel am Mekong" und an dieser Stelle haben die behördlichen Alleswisser Recht. Es gibt viele herausragende Attraktionen in dem gebirgigen Land und die ruhige Lebensart ist besonders anziehend. Es gibt mehrere auf der Welt einzigartige Attraktionen in Laos, viele sind nur mit einigem Zeitaufwand zu erreichen. Ungeduld ist in Laos fehl am Platz. Laos lebt zur Hauptsache vom naturbewussten Tourismus (neben der Agrarwirtschaft). Das Land, mit einer Fläche von 236.800 km², präsentiert sich außerhalb der Ballungszentren in einer schier unglaublichen Ursprünglichkeit und Natürlichkeit. Es gibt keine größeren Straßenprojekte, keine Autobahnen, keine Industrie, keine Eisenbahn (außer der Verbindung Nong Khai-Vientiane, keine Wolkenkratzer, keine Ambition, größere neue Siedlungen zu errichten und so zeigt sich das Land in grüner Ursprünglichkeit, die von einem Ende des Horizonts zum andern reicht! Das Binnenland Laos hat keinen Zugang zum Meer und grenzt im Norden an China, im Osten an Vietnam, im Süden an Kambodscha und im Westen an Thailand und Myanmar. Abgesehen von der Flussebene am Mekong entlang der Grenze zu Thailand ist das Land bergig, insbesondere im Norden, und teilweise dicht bewaldet. Die Hauptstadt heißt Vientiane und das Land hat ca. 6 Mio. Einwohner (2007) Im 14. Jahrhundert hat das heutige Laos seine Wurzeln. Zu dieser Zeit gründete Fa Ngum das Königreich Lan Xang, das Reich der Millionen Elefanten. Dieses Königreich umfasste das heutige Laos, das heutige Nordthailand und Teile Myanmars. Besondere Kulturgüter wie Literatur und Dichtung wurden im 17. Jahrhundert unter König Sulignavongsa geschaffen. Allgemein erreichten Handel und Bildung zu dieser Zeit ein hohes Niveau. Bis in das 18. Jahrhundert konnte das Königreich Lan Xang existieren, dann zerfiel es in drei Dynastien, welche in Rivalität zueinander standen: Luang Prabang, Champasak, Vientiane. Diese drei Dynastien wurden ständig von den mächtigen Nachbarn Burma, Siam und Vietnam angegriffen. Siam gewann schließlich das Land und die Bewohner Laos` wurden gezwungen, sich in siamesischen Gebiet anzusiedeln. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts übte die Kolonialmacht Frankreich einen immer stärker werdenen Einfluss auf Indochina aus. 1893 haben die Franzosen die „linke" Seite des Mekong eingenommen und konnten so Siam zur Anerkennung des Mekong als Grenze zwingen. Als "Protektorat Laos" wurde das heutige Laos in die französische Kolonie Indochina eingegliedert, doch die Pläne für die weitere wirtschaftliche Entwicklung blieben erfolglos. Widerstandsbewegungen gegen die französische Kolonialherrschaft bildeten sich im frühen 20. Jahrhundert. Ho Chi Minh gründete 1930 die Kommunistische Partei Indochinas, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Kolonialherren aus dem Land zu vertreiben. Laos wurde im Laufe des Zeiten Weltkrieges vorübergehend von Japan besetzt, doch Japan musste bedingungslos kapitulieren und sich wieder aus dem Land zurückziehen. In Folge dessen erklärte Laos im Oktober 1945 die Unabhängigkeit. Doch erneut erreichten die Franzosen die Vorherrschaft in dem Land und es dauerte bis der erste Indochinakrieg 1954 die Unabhängigkeit auch "de facto" durch die Niederlage der Franzosen erreicht wurde. Laos verhielt sich im Vietnamkrieg neutral und die Vereinigten Staaten erklärten Laos nicht offiziel den Krieg. Trotzdem wurde das Land massiv bombardiert. Grund dafür war, dass der Ho-Chi-Minh-Pfad zu einem bedeutenden Teil über laotischen Territorium führte. Laos gehört somit zu den am schwersten und härtesten bombardierten Ländern der Region. Ab 1986 sollte eine neue Reformpolitik die Schwierigkeiten der Wirtschaft mit einem Übergang von Plan- zu Marktwirtschaft mindern. So wurden die Beziehungen zum Ausland und Liberalisierungen der Wirtschaft verstärkt. Es herrscht ein massiver Einfluss von Ahnenkult, Animismus und vor allem Geisterglaube, so dass man von einer extrem spezifischen Ausprägung des laotischen Buddhismus sprechen kann. | Regionen/ Städte Zentralstaat mit 16 Provinzen und der Präfektur Vientiane
Vientiane als dörfliche Hauptstadt. Man erlebt hier eine wunderschöne Atmosphäre. Es gibt viele Sehenswürdigkeiten wie z.B. gut erhaltene französische Kolonialbauten und das Monument des Morts, das entfernte Ähnlichkeit mit dem Arc de Triomphe in Paris hat; Pha That Luang (königlicher Stupa) - das Wahrzeichen des Landes aus dem 16. Jahrhundert, stellt die Vereinigung von Buddhismus und Laoismus dar; Museen, Tempel, Nachtmärkte u.v.m. Vang Vieng liegt nördlich von Vientiane und grenzt an das höchste Gebirge in Südostasien. Die Landschaft dort ist herrlich. Karstberge bestimmen das Landschaftsbild. In den Bergen findet sich eine Vielzahl von Tropfsteinhöhlen. Der Ort selbst bietet einen wunderschönen Markt. Luang Prabang, die alte Königshauptstadt, wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und bietet unzählige Tempel. Ca. 25 km nördlich von Luang Prabang liegen die Höhlen Pak Ou, die etwa 4.000 Buddhafiguren in ihrem Inneren beherbergen. Außerdem ist Luang Prabang bekannt für seine Naturschönheit und den Mekong. Wasserfälle, Elefantencamps, Fahrradtouren und Wanderungen mit Dorfübernachtungen, Kajak und Rafting Touren sowie Kochkurse und Webekurse sind möglich. Muang Xing liegt ganz im Norden, ca. 12 km vor der chinesischen Grenze. Diese Stadt sollte man ca. 1 Woche nach dem Lichterfest in Vientiane besuchen. Zu dieser Zeit findet hier auch ein Festival statt. Diese Region ist bekannt für ihre ethnische Vielfalt, es gibt 38 Stämme, die bekanntesten sind die Hmong und die Akka. Im Dorf selber kann man nicht viel unternehmen, aber es eignet sich als zentrale Anlaufstelle für Besuche verschiedener noch sehr zurückgezogen lebender Bergvölker. Allein wegen diesen Menschen lohnt es sich nach Muang Xing zu kommen. Pakse ist der Startpunkt für Ausflüge in den Süden zu den 4000 Inseln, den Mekongwasserfällen und Grenzübergang nach Kambodscha. Pakse als drittgrößte Stadt hat Kolonialhäuser und zahlreiche Märkte zu bieten. Wat Phou ist das bedeutendste Relikt der Khmer in Laos. Es ist nicht einfach nur eine Tempelanlage. Vielmehr wirkt es wie eine im Dschungel für Jahrhunderte vergessene Stadt. Dass es nicht ständig für den Gebrauch renoviert wurde, macht gerade den Charme des Wat Phou aus: denn längst ist die Natur in die Tempelanlage hereingewachsen. Dass für das Wat jahrhundertelang keine Nutzung bestand, lag daran, dass es als hinduistischer, nicht als buddhistischer Tempel gebaut wurde. Seit 2003 gehört er zum Weltkulturerbe. Die besuchenswertesten Ziele in Laos sind vielleicht die vielen kleinen Dörfer, oft schwer zugänglich, infrastrukturell wenig entwickelt, abenteuerlich für Reisende zu besuchen - aber nur hier lässt sich Laos wirklich erleben und verstehen. Die Gastfreundschaft der Einheimischen macht den Aufenthalt für jeden möglich. Als Bezahlung für Übernachtung und Essen empfiehlt sich Bargeld, Essen, Gebrauchsgegenstände mitzunehmen, aber auch Schnaps und Zigaretten werden gerne angenommen. Sich über Sitten und Gebräuche zu informieren und sich auch danach zu richten sei jedem sehr ans Herz gelegt. | Klima und beste Reisezeit
Von November bis März herrschen angenehme Temperaturen (20°C - 30°C) und es gibt kaum Niederschlag. Perfekt für Ausflüge und Unternehmungen. Von April bis Oktober ist es in Laos deutlich wärmer (35°C - 40°C) und es beginnt die feuchte Jahreszeit, außerdem geht die Sommerzeit oft in das stürmische Übergangsklima über. Von Juni bis Oktober muss man mit unregelmäßigen Flugzeiten inländisch und mit Überflutungen rechnen, da in diesen Monaten die Monsunzeit beginnt. In abgelegenen Gebieten können Straßen unpassierbar werden. Dagegen sind diese Monate interessant wenn man den Mekong befahren möchte.
| Ein - und Ausreise
Die Anreise von Deutschland, Österreich und der Schweiz aus erfolgt per Flugzeug. Die beiden internationalen Flughäfen in Vientiane und Luang Prabang werden von Lao Airlines und einigen anderen Betreibern wie Bangkok Airways angeflogen, Vientiane zusätzlich von Thai Airways und Vietnam Airlines. Es besteht Visumpflicht für Laos. Zuständig für die Visaerteilung ist die Botschaft der Demokratischen Volksrepublik Laos in Berlin oder die Vertretungen in anderen Ländern. Die erforderlichen Unterlagen werden Ihnen auf Anfrage von der Botschaft zugesandt. Erforderlich ist in jedem Fall ein Reisepass, der bei Ausreise noch mindestens sechs Monate gültig sein muss. Antragsdauer: ca. 1 Woche. Kinderausweise werden von laotischen Behörden nicht anerkannt. Die Anerkennung des Eintrages eines Kindes mit Lichtbild in den Reisepass eines Elternteils wird zurzeit bis zum Alter von 12 Jahren anerkannt. Im Zweifelsfall sollte eine Kontaktaufnahme mit der laotischen Botschaft erfolgen. Kinder sollten nach Möglichkeit mit eigenem Reisepass nach Laos einreisen, um im Notfall auch ohne den ggf. verhinderten Elternteil, in dessen Pass sie eingetragen sind, das Land verlassen zu können.
Inlandsflüge / Regionale Flüge
Bitte beachten Sie bei separat von Ihrem Langstreckenflug gebuchten Inlands- oder Regionalflügen (z.B. so genannte Billigflieger, Airpässe oder nur lokal operierende Fluggesellschaften), dass Sie nicht auf die Regelungen Ihres Langstreckentickets Bezug nehmen können. Oft haben lokale Fluggesellschaften deutlich kleinere Flugzeuge im Einsatz oder wegen der Flughafenstrukturen können keine Großraumflugzeuge eingesetzt werden. Auf vielen Inlandsstrecken zwischen Inseln oder zu kleinen Flughäfen haben Sie oft nur 10 kg Freigepäck inklusive. Auch haben Sie in solchen Fällen keine abgestimmten Beförderungsbedingungen zwischen den regionalen Fluggesellschaften und der Langstreckenfluggesellschaft. Außerdem operieren Regionalfluggesellschaften oft nicht von denselben, großen, internationalen Flughäfen oder Terminals, so dass für Umsteigeverbindungen deutlich größere Umsteigezeiten gewählt oder zusätzliche Zwischenübernachtungen geplant werden müssen. Wir empfehlen stets so viele Flüge wie möglich mit renommierten Fluggesellschaften in Anspruch zu nehmen und wenn möglich alle geflogenen Strecken in das Langstreckenticket aufzunehmen, um die größtmögliche Beförderungs- und Umsteigegarantie zu erreichen und Unannehmlichkeiten wie z.B. Freigepäckreduzierungen zu vermeiden. | Zeitunterschied
Der Zeitunterschied von Deutschland zu Laos beträgt MEZ + 6 Stunden. Während der europäischen Sommerzeit (MESZ) beträgt der Zeitunterschied jeweils eine Stunde weniger.
| Sprache
Die Amtsprache von Laos ist laotisch, welche mit dem Thai (insbesondere dem Isaan-Thai) verwandt ist. Daneben gibt es noch zahlreiche Stammessprachen und Französisch, Chinesisch, Englisch und Vietnamesisch werden ebenfalls gesprochen. Die Straßen in Vientiane sind laotisch und französisch beschriftet, Banken und Ämter entweder französisch oder englisch (neben laotisch).
| Impfungen
Zurzeit sind für Laos keine Impfungen vorgeschrieben. Das Auswärtige Amt empfiehlt Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging u.a.) kann Impfschutz auch gegen Tollwut, Typhus und Japanische Enzephalitis sehr sinnvoll sein. Den aktuellen, verbindlichen Stand erhalten Sie in einem Tropeninstitut Ihrer Wahl.
| Essen und Trinken
Wie sonst auch in Asien sind Reis und Nudeln wichtige Grundnahrungsmittel, man erhält aber auch oft französische Baguette als Überbleibsel aus der Kolonialzeit. Die Laoten lieben Suppe (Fö) auch als Frühstück, sie wird gemeinsam mit Salat, Zitronenmelisse und eventuell auch Wasserkresse serviert. Eine Spezialität in Luang Prabang sind getrocknete Flussalgenblätter, welche mit Sesam, Knoblauch und getrockneten Tomaten gepresst werden und kurz in der Pfanne knusprig gebraten werden. Auf den Märkten findet man wirklich alles: Fledermäuse, Schlangen, Ratten und Ähnliches, aber natürlich auch ganz konventionell (in westlichen Sinn) Schweine-, Huhn- und Rindfleisch sowie Fisch. Besonders empfehlenswert ist der laotische Kaffee!
| Währung/ Zahlungsmittel/ Umtausch
Die Währung in Laos ist der Kip. US$ und Thai-Baht können überall problemlos, Euro in Vientiane und Luang Prabang getauscht werden. Reiseschecks können in Vientiane gewechselt werden. Auf dem Land ist es ratsam, genügend Landeswährung dabei zu haben. Der Umtausch bei Banken oder Wechselstuben ist Vorschrift und empfehlenswert, da bei Schwarzwechslern schnell ein Schein im Bündel fehlt. Große Hotels und Restaurants sowie einige Geschäfte akzeptieren Kreditkarten: Visa, American Express, Mastercard.
| Kommunikation/ Post/ Infrastruktur
Normalerweise trifft man beim Reisen in Laos auf Einheimische, die zumindest ein klein wenig Englisch sprechen. Besonders die junge Generation setzt vieles in Bewegung um englischen Sprachunterricht zu bekommen. Wer jedoch gerne ein paar Wörter Laotisch lernen möchte, sollte sich nicht vom Ruf der asiatischen Sprachen, als besonders schwierig, abschrecken lassen. Auch wenn Laotisch zu den tonalen Sprachen gehört, ist es durchaus leicht möglich, ein paar gängige Wörter und Sätze zu erlernen, was das Reiseerlebnis ungemein steigert. Internet ist in Laos ebenfalls nicht weit verbreitet, etwa 60 % der Internetbenutzer sind Ausländer, und nur 14 % der Nutzer befinden sich außerhalb der Hauptstadt Vientiane. Laoten gehen meist in Internet-Cafés online. Die laotische Post gilt als ineffizient, Briefe vom Ausland nach Laos können mehrere Wochen benötigen. Laos verfügt über 13.000 Kilometer Straße, wovon jedoch nur etwa 1.700 asphaltiert sind. Es herrscht Rechtsverkehr. Das Telefonnetz von Laos deckt nach wie vor nicht das ganze Land ab. Direkte Telefonverbindungen von und nach Laos gibt es noch nicht sehr lange. Laos hat vier GSM-Mobilfunk-Netze, die derzeit Ballungsgebiete und Teile der Verkehrswege, zum Beispiel den Mekong, auf vielbefahrenen Routen abdecken. Roaming ist seit kurzem möglich.
Stromversorgung im Land Die Stromspannung in Laos beträgt in den Hotels 230 Volt. Da unterschiedliche Steckdosen verwendet werden, empfiehlt es sich, eineninternationalen Adapter mitzubringen. | Sicherheit/ Reise mit Kindern/ medizinische Versorgung/ Versicherungsschutz
Laos ist ein äußerst sicheres Reiseland. Zwar muss man sich, wie woanders auch, vor Diebstählen schützen, indem man nur das Nötigste an Wertgegenständen mit sich führt, Gefahr für Leib und Leben besteht jedoch nicht. Laoten sind grundsätzlich sehr kinderfreundlich und offen für Neues und Fremdes, gehört die Toleranz doch zu einen ihrer herausragensten Charakterzügen. Die Medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ oder hygienisch problematisch. Häufig fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch/Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden (Kühlkette?). Auch hierzu ist individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll.
| Zollbestimmungen
Ausfuhr von Buddhafiguren ist untersagt, mitgeführte und bei der Zollkontrolle entdeckte Figuren werden konfisziert. Für den Export von Antiquitäten ist eine Genehmigung des Ministeriums für Kultur und Information einzuholen. Auch die Mitnahme (Transport von Gegenständen für Dritte ohne Kenntnis des Inhalts) kann verhängnisvolle Folgen haben. Der Besitz, Konsum und der Handel bzw. Transport von Drogen führt zu empfindlichen Strafen. Die Ausfuhr von bestimmten Lederprodukten (z.B. Elefant, Krokodil, Schlangen) und Elfenbein sowie deren Einfuhr nach Deutschland unterliegen dem Washingtoner Artenschutzabkommen. ID Reisewelt empfiehlt grundsätzlich niemals Souvenirs/ Gegenstände zu erwerben, die die Tier - oder Pflanzenwelt schädigen oder den Artenbestand dezimieren.
Bitte beachten Sie auch, dass die Einfuhr von bestimmten Medikamenten verboten ist, bzw. einer gesonderten Genehmigung bzw. besonderer Dokumentation bedarf. Detaillierte Informationen hierzu zu erhalten Sie beim Auswärtigen Amt. In jedem Fall sollten Sie sich fachkundig bei ALLEN verschreibungspflichtigen Medikamenten mit Ihrem Hausarzt in Verbindung setzen, der Ihnen ein entsprechendes, international gültiges, englischsprachiges Begleitformular aushändigen und die Einfuhrmöglichkeit für Sie prüfen kann. Bitte beachten Sie, dass die Einfuhr von verbotenen Medikamenten zur Verweigerung der Einreise oder zu anderen behördlichen Maßnahmen führen kann. Für die Einhaltung der Einfuhrvorschriften sind Sie als Reisende selbst verpflichtet. | Konsulate/ Botschaften
Deutschland
Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel. 0049 (0)3018 17 20 00 Fax: 0049 (0) 3018 17 51 000
Botschaft der Demokratischen Volksrepublik Laos Bismarckallee 2 a 14193 Berlin Tel. 0049 (0)30 89 06 06 47 Fax 0049 (0)30 89 06 06 48
Laos Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Vientiane Tel. 0085 621 31 21 10 / 31 21 11 Fax 0085 621 35 11 52
Schweiz Botschaft Laos, Genf, Schweiz Botschaft der Demokratischen Volksrepublik Laos, Route de Colovrex 14bis 1218 Le Grand-Saconnex, Genf, Schweiz / Switzerland Tel. 0041 (0) 22 798 2441 / 22 798 2442 Fax 0041 (0) 22 798 2440
Konsulat Laos, Schweiz Konsulat der Demokratischen Volksrepublik Laos Bahnhofstrasse 52 6430 Schweiz / Switzerland Tel. 0041 (0) 41 8101 659 Fax: 0041 (0) 41 8101 659 | Unsere Meinung
Laos strahlt eine unglaubliche Ruhe und Gelassenheit aus. Nicht umsonst gibt es das Sprichwort „Die Vietnamesen pflanzen den Reis, die Khmer schauen zu und die Laoten lauschen, wie er wächst". Auf der Reise von Norden nach Süden kann man eine atemberaubende Natur erleben. Die Flusslandschaft entlang des Mekong ist einzigartig und dabei immer wieder abwechslungsreich. Der Mekong ist die Lebensader des Landes und entsprechend viel „Leben" spielt sich auf und am Fluss ab. Laos ist ein Agrar-Land, überall laufen Rinder, Ziegen, Hühner, Schweine und anderes Getier frei herum, was bei dem wenigen Verkehr auch kein Problem ist. Natürlich wird auch überall Reis angebaut. Besonders die sehr freundlichen Menschen, die reiche Kultur, die grandiosen Landschaften, die gute Küche und nicht zuletzt die für Südostasien untypische, gelassene Atmosphäre begeistern in Laos.
| Länderinformation Indien |

ID Reisewelt Vertretung in Indien
Allgemeine Informationen Der religiöse, ethische und kulturelle Vielvölkerstaat und Schmelztiegel Indien gehört zu den ältesten Kulturen der Menschheitsgeschichte. Dennoch entwickelt sich der Tourismus aus dem deutschsprachigen Raum noch verhalten, weshalb der Subkontinent noch immer als Geheimtipp bezeichnet werden kann. Viele Jahrtausende haben gerade in der eindrucksvollen Architektur ihre Spuren hinterlassen und dem Vielvölkerstaat Denkmäler, Tempel, Moscheen, Maharadscha-Paläste und Höhlenklöster beschert. Hinduismus, Buddhismus, Islam und Christentum reichen sich hier die Hand. Neben seiner absolut sehenswerten Landschaft sowie den uralten Traditionen hat sich Indien inzwischen auch als eine der größten Industrienationen etabliert und den Bogen von der Tradition zur Moderne geschlagen, ohne seine Vergangenheit zu vergessen. Eine Reise nach Indien ist immer eine Reise zur kulturellen Wiege der Menschheit, wo die Religion und die Bräuche eine so große Bedeutung haben, wie in kaum einem anderen Land. |
Regionen Nordindien Ein besonderes Paradies für Abenteurer, Skifahrer und Trekkingliebhaber findet sich im Himalaya, dem Dach Indiens. Hier findet man neben den höchsten Bergen der Welt auch fruchtbare Hügel, beeindruckende Wasserfälle, das bekannte „Valley of Flowers“ (dt. „Tal der Blumen“) und die Stadt Darjeeling. Durch die weitläufigen, fruchtbaren Ebenen in den Ausläufern des Himalayas fließt der von Gläubigen verehrte Strom des Ganges durch Varanasi und andere heilige Städte Indiens. Im märchenhaften Rajasthan findet man eine faszinierende Wüstenwelt mit alten Maharadscha-Palästen, reich verzierten Tempeln und die so genannte „Pink City“ Jaipur. Auch Delhi, die Hauptstadt Indiens beeindruckt mit viktorianischer Pracht und zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Ein Besuch des „Taj Mahal“ in Agra, dem weltbekannten „Monument der Liebe“, sollte man sich nicht entgehen lassen. Westbengalen im Osten des Landes gilt als Wiege für die bekanntesten Dichter und Künstler und reicht als einziger Staat Indiens von den Gipfeln des Himalayas bis zum Golf von Bengalen. Seine hektische Hauptstadt Kalkutta wird zu den größten Städten der Welt gezählt und strahlt eine einzigartige Atmosphäre aus. Die ethnischen Minderheiten im Nordosten haben sich aufgrund der abgeschiedenen Lage ganz anders entwickelt, als der Rest des Nordens und ist noch stärker in den örtlichen Traditionen verbunden, als der Rest des Landes. Seit über 5000 Jahren wurde die Kultur des kontrastreichen Nordens, auch als Mutterland Indiens bezeichnet, durch diverse Einflüsse, von den Moguln bis hin zu den britischen Kolonialherren, geprägt. Noch heute spürt man die lange Geschichte des Landes, während man die wechselnde Landschaft aus grünen Reisfeldern, fruchtbaren Hochebenen und Wüstengebieten durchquert. Südindien Der Süden Indiens ist eine ruhige Region mit grünen Palmenhainen, legendären Tempeln und wunderschönen Sandstränden entlang der Küsten. In alten Tempeln werden alte Religionen ausgeführt und auch das Zentrum der hinduistischen Traditionen, Tamil Nadu, befindet sich in Südindien. In der „Parfümstadt“ Mysore riecht es nach Sandelholz und Jasmin, während man im westlichen Kerala einige der schönsten Strände der Malabarküste findet. Der exotische Süden Indiens, gerade die Region um Chennai (Madras), hat schon im Mittelalter die Europäer fasziniert und bei einer einmaligen landschaftlichen Vielfalt aus goldgelben Sand und tropischen Regenwäldern, sanften Hügellandschaften und beeindruckenden Bergketten, wunderschönen Seen der „Backwaters“ und heiligen Flüssen, ist das auch nicht sehr verwunderlich. Das Erbe tausendjähriger Kultur vermischt sich in den Städten mit der Moderne und in den Naturschutzparks und Vogelreservaten im Westen findet man eine einzigartige Flora und Fauna. Mumbai (Bombay), ein Zentrum des viktorianischen Baustils und Heimat der berühmten „Bollywood“ Filmindustrie, lebt vom Handel und Besucher können den Trubel auf den vielen unterschiedlichen Märkten mit eigenen Augen beobachten. Auch das beliebte Goa, welches von den Portugiesen gegründet wurde, strahlt eine friedvolle Atmosphäre aus und liegt direkt an einem 100 Kilometer langen Sandstrand an der Westküste. Auch traumhafte Inseln wie die Lakkadiven oder die Andamanen mit puderzuckerweißen Sandstränden, grünem Hinterland und beeindruckenden Schnorchelplätzen, auf denen man sich wie auf den Malediven fühlt, gehören zu Indien. Der einzigartige Süden Indiens ist völlig anders, als der nördliche Teil des Landes, doch die idyllische Atmosphäre, das tropische Klima und die Vielfältigkeit haben ihren ganz eigenen Reiz. | Klima und beste Reisezeit
In Indien finden sich diverse Klimazonen. In Nord- und Zentralindien herrscht subtropisches Kontinentalklima, abgesehen von den Bergregionen, in denen alpine Klimaverhältnisse keine Ausnahme sind. Durch den Einfluss des Meeres gibt es im Süden Indiens und in den Küstenregionen vornehmlich ein maritim geprägtes, tropisches Klima. Hier ist es das gesamte Jahr über relativ heiß, doch die Temperaturen sind konstant. Im Norden hingegen können im Laufe des Jahres saisonal bedingte, große Temperaturschwankungen auftreten. Das Klima wird in ganz Indien vom Monsun bestimmt, wobei sich wegen der topographischen Unterschiede aber erhebliche Differenzen in der Niederschlagsmenge ergeben. So kommen die meisten Niederschläge an der Westküste, den Westghats, an den Hängen des Himalayas und in Nordostindien vor, während es in der Wüste Thar (Rajasthan) am trockensten bleibt. Für die nördlichen Regionen und den Südwesten sind die Monate Oktober bis März die beste Jahreszeit, wobei es ab März sehr heiß werden kann. Die nordöstlichen Regionen Sikkim und Darjeeling werden im Winter kalt, dasselbe gilt für Bhutan. Insgesamt ist die Regenzeit hier schwächer ausgeprägt und geht nur von Juni bis September. Die Ostküste Indiens hat Regenzeit von Dezember bis März. Die beste Reisezeit für die Coromandelküste, also den Südosten Indiens, ist von November bis April. Besonders starker Regen fällt in den Monaten August und September. | Ein- und Ausreise Bei allen Einreisen nach Indien ist ein noch mindestens 6 Monate gültiger Reisepass bzw. ein Kinderreisepass und ein Visum erforderlich, welches von den Botschaften und Konsulaten Indiens ausgestellt wird. Für nichtdeutsche Staatsangehörige ist die Einreise mit einem Reisedokument möglich, sofern sie ein gültiges Visum besitzen. Die Einreise mit einem Personalausweis oder Pass ohne Visum ist nicht möglich. Bitte beachten Sie, dass in Indien bei der Ausreise eine Ausreisesteuer fällig wird, die das Land/ Flughafen erhebt. Diese muss vor Ort am Flughafen, in Landeswährung in bar gezahlt werden. Informationen über die aktuelle Gebühr erhalten Sie vor Ort von der Reiseleitung. Diese Information ist ausdrücklich keine rechtlich verbindliche und kann sich jederzeit, unangekündigt ändern. Rechtlich verbindliche Informationen erhalten Sie von den zuständigen Konsularbehörden Indiens.
Inlandsflüge / Regionale Flüge
Bitte beachten Sie bei separat von Ihrem Langstreckenflug gebuchten Inlands- oder Regionalflügen (z.B. so genannte Billigflieger, Airpässe oder nur lokal operierende Fluggesellschaften), dass Sie nicht auf die Regelungen Ihres Langstreckentickets Bezug nehmen können. Oft haben lokale Fluggesellschaften deutlich kleinere Flugzeuge im Einsatz oder wegen der Flughafenstrukturen können keine Großraumflugzeuge eingesetzt werden. Auf vielen Inlandsstrecken zwischen Inseln oder zu kleinen Flughäfen haben Sie oft nur 10 kg Freigepäck inklusive. Auch haben Sie in solchen Fällen keine abgestimmten Beförderungsbedingungen zwischen den regionalen Fluggesellschaften und der Langstreckenfluggesellschaft. Außerdem operieren Regionalfluggesellschaften oft nicht von denselben, großen, internationalen Flughäfen oder Terminals, so dass für Umsteigeverbindungen deutlich größere Umsteigezeiten gewählt oder zusätzliche Zwischenübernachtungen geplant werden müssen. Wir empfehlen stets so viele Flüge wie möglich mit renommierten Fluggesellschaften in Anspruch zu nehmen und wenn möglich alle geflogenen Strecken in das Langstreckenticket aufzunehmen, um die größtmögliche Beförderungs- und Umsteigegarantie zu erreichen und Unannehmlichkeiten wie z.B. Freigepäckreduzierungen zu vermeiden. |
Zeitunterschied Mitteleuropäische Zeit +4 ½ Stunden , während der Sommerzeit in Europa eine Stunde weniger. | Sprache
Es werden im gesamten Land über 100 unterschiedliche Sprachen gesprochen. Über 50% der Bevölkerung spricht Hindi und auch Englisch wird von den meisten gut verstanden und gesprochen. Beide Sprachen sind überregionale Amtssprachen und Englisch wird zusätzlich als Verwaltungs-, Unterrichts- und Wirtschaftssprache genutzt. 21 weitere Sprachen sind anerkannt.
| Impfungen
Für Einreisen ab Deutschland sind keine Impfungen vorgeschrieben. Jedoch empfiehlt es sich, Standardimpfungen wie Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Polio, Masern, Mumps, Röteln, Pneumokokken und Grippe sowie Reiseimpfungen wie gegen Typhus Hepatitis A und gegebenenfalls gegen Hepatitis B, Tollwut, Meningokokken-Meningitis ACWY, und Japanische Encephalitis aufzufrischen bzw. zu vervollständigen. Gegen Mückenstiche, durch die Malaria übertragen werden können sollten entsprechende Insektenschutzmittel verwendet werden.
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Essen und Trinken Die indische Küche wurde sehr stark durch die kulturellen, religiösen und historischen Ereignisse der Vergangenheit geprägt und ist regional sehr unterschiedlich. Eine einheitliche landestypische Küche oder Essgewohnheit gibt es daher nicht. In Nord- und Westindien werden als Grundnahrungsmittel vor allem Reis und verschiedene Weißbrotsorten genutzt, während man in Süd- und Ostindien eigentlich nur auf Reis als wichtigstes Nahrungsmittel zurückgreift. Als Beilagen werden traditionell diverse Hülsenfrüchte verwendet und Fleisch spielt in der indischen Küche nur eine untergeordnete Rolle. Viele Gläubige verzichten aus religiösen Gründen auf den Verzehr von Fleisch (Muslime essen kein Schwein, Hindus und Sikhs lehnen Rind ab…) und ernähren sich weitestgehend vegetarisch. Von größerer Beliebtheit ist lediglich Hühnerfleisch. Das bekannte „Curry“ ist eine Zubereitungsart von Fleisch oder Gemüse in einer stark gewürzten Soße. Generell werden in der indischen Küche viele Gewürze verwendet und die so genannten „Masalas“ (Gewürzmischungen) variieren von Region zu Region. Zu den Currys wird häufig auch ein Chutney aus Gemüse oder Obst serviert und auch Milchprodukte finden Verwendung in zahlreichen Gerichten. Beliebte Getränke sind Kaffee, Tee, Masala Chai (Milchtee mit Gewürzen), Fruchtsäfte und Getränke auf Milchgrundlage wie Lassi (ein Joghurtgetränk). Alkohol wird von vielen Indern aus religiösen Gründen abgelehnt und in einigen Bundesstaaten ist er sogar generell nicht erhältlich. Verpackte Getränke sind genießbar, doch sollte man kein Wasser aus der Leitung trinken, da dieses kein Trinkwasser ist und Krankheitserreger enthalten kann. Auch zum Zähneputzen empfiehlt sich abgekochtes oder desinfiziertes Wasser. | Währung/ Zahlungsmittel/ Umtausch
Die Landeswährung Indiens ist die Rupie, welche jeweils 100 Paisa entspricht. Es gibt Münzen im Wert von 10, 25, und 50 Paise und außerdem 1, 2 und 5 Rupien. Scheine sind im Wert von 1, 2, 5, 10, 20, 50, 100, 500 und 1000 Rupien im Umlauf. Man darf indisches Geld weder Ein-, noch Ausführen. Kreditkarten werden von Hotels, Autovermietungen und in touristischen gebieten sowie größeren Städten weitestgehend akzeptiert. In Großstädten sind Geldautomaten vorhanden bei denen man mit Kreditkarte und teilweise auch EC-Karte Geld abheben kann. Bei Reisen in abgelegene, ländliche oder bergige Regionen empfiehlt sich Bargeld. Getauscht wird in Banken und autorisierten Wechselstuben. Euro sind willkommen. | Telekommunikation/ Post/ Infrastruktur
Telefonieren ins In- und Ausland ist in Indien kein Problem, da selbst in den meisten kleineren Städten Telefonzellen existieren und auch deutsche Handys in Indien funktionieren. Diese kann man entweder mit einer indischen „Pre-Paid-Karte“ ausstatten oder man bezahlt die anfallenden Roaming-Gebühren des eigenen Telefonanbieters (diese sollten vorher erfragt werden). Besonders günstig kann man über das Internet telefonieren und gerade in größeren Städten gibt es zahlreiche Internetcafés in denen E-Mail- und diverse andere Internetservices angeboten werden. Die Post arbeitet in Indien recht zuverlässig, doch sollte man Briefe oder Postkarten nicht in Briefkästen einwerfen, sondern direkt zum nächsten Postamt bringen, damit diese sofort abgestempelt und versendet werden. Das Reisen innerhalb Indiens findet hauptsächlich mit Flügen, Bahnverkehr und auch Bussen statt. Es gibt vier große Internationale Flughäfen (Delhi, Mumbai, Kolkata und Chennai), welche regelmäßig angeflogen werden und auch Inlandsflüge anbieten. Indien besitzt das zweitgrößte Bahnverkehrsnetz der Welt, weshalb das Zugfahren hier eine einmalige Erfahrung ist. Mehr als 7000 Bahnhöfe werden teilweise noch von alten Dampflokomotiven angefahren und zwischen den größeren Städten verkehren Expresszüge. Auch ein flächendeckendes Busnetzwerk verbindet Orte in ganz Indien miteinander. Weiterhin kann man innerhalb der Städte auch mit Taxis und Auto-Rikschas fahren oder einen Chauffeurservice nutzen. Stromversorgung Die Stromspannung in Indien beträgt 220 Volt 50 Hz, in einigen Gebieten gibt es auch Gleichstrom. Es muss mit Spannungsschankungen und Stromausfällen gerechnet werden. Da die Steckdosenformen variieren ist es ratsam, einen Multi-Reiseadapter im Gepäck zu haben. | Sicherheit/ Reise mit Kindern/ medizinische Versorgung/ Versicherungsschutz
Die Sicherheitslage in Indien bleibt angespannt. In den letzten sechs Monaten ist zwar eine gewisse Beruhigung festzustellen, nichts desto trotz wird weiterhin generell zu erhöhter Wachsamkeit geraten, besonders beim Besuch von Märkten, öffentlichen Plätzen und großen Menschenansammlungen sowie Regierungsgebäuden und nationalen Wahrzeichen. Das allgemeine kriminelle Risiko für Ausländer in den touristisch stärker erschlossenen Gegenden Indiens ist eher gering. Reisende, insbesondere Frauen, sollten jedoch auch dort stets Vorsicht walten lassen. Inder sind grundsätzlich neugierig und kinderlieb, weshalb man damit rechnen muss, angesprochen zu werden. Das Reisen mit Kindern kann für diese sehr anstrengend sein und man sollte darauf achten, die Kinder zu beschäftigen und die allgemeinen Verhaltensregeln einzuhalten. Die medizinische Versorgung ist mit Europa, vor allem auf dem Land und in kleineren bis mittleren Städten, teilweise nicht zu vergleichen. Technisch, apparativ und hygienisch kann unser bekannter westlicher Standard kaum eingehalten werden. In den Großstädten ist die Versorgung hingegen auf einen sehr hohen Niveau und deutlich teurer. Deshalb wird ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung dringend empfohlen und sollten mit dem zuständigen Krankenversicherungsträger vor Reisebeginn abgesprochen, oder noch abgeschlossen werden. Das Medikamentenangebot in Indien ist gut. Am besten gelagert sind die Medikamente in den Krankenhausapotheken großer Privatkrankenhäuser. Es muss damit gerechnet werden, dass in kleineren Apotheken auch gefälschte Medikamente angeboten werden. Spezifische eigene Medikamente sollten zur Sicherheit in ausreichender Menge mitgenommen werden. Eine Bescheinigung über die Notwendigkeit dieser Medikamente durch den Hausarzt in englischer Sprache ist zwingend notwendig. Eine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen wird nicht übernommen.
| | | Zollbestimmungen
Devisen ab 5000 USD müssen bei Einreise deklariert werden. Das gilt auch für andere hochwertige Gegenstände. Die Einfuhr von Gold, Waffen und pornografischen Material ist verboten. Indische Rupien dürfen weder ein- noch ausgeführt werden. Außerdem ist die Ausfuhr von geschützten Tierhäuten, Pflanzen und der Besitz von Drogen verboten. Bei Verstößen muss mit hohen Geld- oder Haftstrafen gerechnet werden. Bitte beachten Sie auch, dass die Einfuhr von bestimmten Medikamenten verboten ist, bzw. einer gesonderten Genehmigung bzw. besonderer Dokumentation bedarf. Detaillierte Informationen hierzu zu erhalten Sie beim Auswärtigen Amt. In jedem Fall sollten Sie sich fachkundig bei allen verschreibungspflichtigen Medikamenten mit Ihrem Hausarzt in Verbindung setzen, der Ihnen ein entsprechendes, international gültiges, englischsprachiges Begleitformular aushändigen und die Einfuhrmöglichkeit für Sie prüfen kann. Bitte beachten Sie, dass die Einfuhr von verbotenen Medikamenten zur Verweigerung der Einreise oder zu anderen behördlichen Maßnahmen führen kann. Für die Einhaltung der Einfuhrvorschriften sind Sie als Reisende selbst verpflichtet.
| Konsulate/ Botschaften Deutschland: Botschaft der Republik Indien Tiergartenstraße 17 10785 Berlin Tel: 030 25795 0 Generalkonsulat der Republik Indien Friedrich Ebert-Anlage 26 60325 Frankfurt am Main Tel: 069 153 005 0 Fax: 069 740 900 45 Generalkonsulat der Republik Indien Graumannsweg 57 20487 Hamburg Tel : 040 338 036, 330 557, 324 744 Fax : 040 3237 57 Generalkonsul der Republik Indien Widenmeyer Straße 15 80538 München Tel: 089 210 239 0 Fax: 089 210 239 70 Österreich: Indische Botschaft Kärntner Ring 2 A-1010 Wien Tel: 0043 1 505 86 66 - 69 Fax: 0043 1 505 92 19 Schweiz: Indische Botschaft Kirchenfeldstr. 28 3006 Bern Tel: 0041 31 3511 110, 0041 31 3511 046 Fax: 0041 31 3511 557 Inconsulate General of India 9, Rue de Valais 1202 Geneva Tel: 0041 22 9068 686 Fax: 0041 22 9068 696 |
Unsere Meinung
Der wunderschöne und vielfältige Subkontinent Indien ist besonders für Abenteurer und Individualtouristen geeignet. Zwischen einer Mischung aus allen Weltreligionen und einem landschaftlichen Spektrum von den hohen Gipfeln des Himalayas im Norden bis zu den traumhaften Sandstränden im Süden des Landes, lassen sich bei jedem Besuch Indiens neue Geheimnisse entlocken. Menschen in religiöser Ekstase und dschungelbewachsene Nationalparks mit einer einmaligen Tier- und Pflanzenwelt gehören genauso zu Indien, wie moderne Bauten in den Großstädten und Jahrtausende alte Sehenswürdigkeiten. Indien, die so genannte „Wiege der Menschheit“, bietet alles, was das Herz eines Weltenbummlers höher schlagen lässt und überrascht auch den erfahrensten Reisenden mit seiner Gastfreundschaft und bunten Vielfalt! | Informationen Hong Kong |

Allgemeine Informationen
Bis ins 19. Jahrhundert war Hongkong ein kleines, unbedeutendes Fischerdorf, heute ist sie eine Weltstadt der Gegensätze. An wenigen Orten der Welt konnten sich die chinesische und die westliche Kultur zu solch einem harmonischen Gesamtbild zusammenfügen. Die Metropole dient als Bindeglied zwischen Ost und West. Hongkong ist eine sowohl harmonische als auch hektische Stadt, welche sich immer in Bewegung befindet. Sie liegt am Südzipfel Chinas, an der Mündung des Perlflusses in das Südchinesische Meer. Die ehemalige britische Kolonie hat heute eine der niedrigsten Kriminalraten aber auch eine der höchsten Bevölkerungsdichten der Welt. Auf einer Gesamtfläche von 1.108 km² leben dort fast 8 Mio. Menschen. Diese hohe Einwohnerzahl ist hauptsächlich auf die Einwanderung aus China zurückzuführen. Trotz der hohen Bevölkerungsdichte ist Hongkong eine der grünsten Metropolen Asiens, was wiederum an der bergigen Topographie des Gebietes liegt. Ein Großteil der Fläche ist so bergig und steil, dass sie nicht bebaubar ist und ist deshalb mit Sträuchern und Bäumen bedeckt. In Hongkong wird fast jede Religion praktiziert. In der chinesischen Bevölkerung dominieren die buddhistische und die konfuzianistische Weltanschauung, mehr als 10 % der Einwohner (meistens ethnische Chinesen) sind Christen. Hongkong bietet über 800 Kilometer Küstenlinie mit seinen 235 Inseln und Inselchen. Fahrradfahren, Mountainbiking, Rollerskating in Parks, Drachensteigen oder Paragliding ist meistens verboten, da sehr viele Menschen unterwegs sind. In Hongkong gibt es kein Ladenschlussgesetz, d.h. dass die meisten Läden rund um die Uhr geöffnet haben.
| Klima und beste Reisezeit
In Hongkong herrscht subtropisches Klima mit feuchten und heißen Sommern und mit trockenen und milden Wintern. Von Oktober bis April herrscht mildes Klima, von Dezember bis Februar kann es mit Temperaturen um 5 bis 15 Grad sogar recht kühl werden. Von Mai bis September ist das Klima feuchtheiß mit Temperaturen von durchschnittlich um die 30 Grad. Die Luftfeuchtigkeit ist dementsprechend hoch und es können Taifune auftreten.
Hongkong ist grundsätzlich ein ganzjähriges Reiseziel. Besonders zu empfehlen sind jedoch der Frühling von März bis Mitte Mai sowie der Herbst von Ende September bis Anfang Dezember.
| Ein- und Ausreise
Der Flughafen Chek Lap Kok ist einer der wichtigsten Flughäfen Asiens und wird von zahlreichen Flughäfen Europas aus direkt angeflogen. Für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen benötigen deutsche Staatsangehörige noch kein Visum sondern nur einen Reisepass. Der Reisepass muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein. Bei Transitreisen muss der Reisepass am Tag der weiterreise noch mehr als 6 Monate gültig sein. Deutsche Kinderausweise mit Lichtbild werden anerkannt. In Hongkong muss bei der Ausreise eine Gebühr entrichtet werden, diese ist im Preis des Flugtickets enthalten. Diese Information ist ausdrücklich keine rechtlich verbindliche und kann sich jederzeit, unangekündigt ändern.
Inlandsflüge / Regionale Flüge
Bitte beachten Sie bei separat von Ihrem Langstreckenflug gebuchten Inlands- oder Regionalflügen (z.B. so genannte Billigflieger, Airpässe oder nur lokal operierende Fluggesellschaften), dass Sie nicht auf die Regelungen Ihres Langstreckentickets Bezug nehmen können. Oft haben lokale Fluggesellschaften deutlich kleinere Flugzeuge im Einsatz oder wegen der Flughafenstrukturen können keine Großraumflugzeuge eingesetzt werden. Auf vielen Inlandsstrecken zwischen Inseln oder zu kleinen Flughäfen haben Sie oft nur 10 kg Freigepäck inklusive. Auch haben Sie in solchen Fällen keine abgestimmten Beförderungsbedingungen zwischen den regionalen Fluggesellschaften und der Langstreckenfluggesellschaft. Außerdem operieren Regionalfluggesellschaften oft nicht von denselben, großen, internationalen Flughäfen oder Terminals, so dass für Umsteigeverbindungen deutlich größere Umsteigezeiten gewählt oder zusätzliche Zwischenübernachtungen geplant werden müssen. Wir empfehlen stets so viele Flüge wie möglich mit renommierten Fluggesellschaften in Anspruch zu nehmen und wenn möglich alle geflogenen Strecken in das Langstreckenticket aufzunehmen, um die größtmögliche Beförderungs- und Umsteigegarantie zu erreichen und Unannehmlichkeiten wie z.B. Freigepäckreduzierungen zu vermeiden. | Zeitunterschied
Der Zeitunterschied zur mitteleuropäischen Zeit (MEZ) beträgt +7 Stunden. Während der europäischen Sommerzeit (MESZ) beträgt der Zeitunterschied jeweils eine Stunde weniger. | Sprache
Die offiziellen Amts- und Landessprachen sind Chinesisch (Kantonesisch) und Englisch, im Geschäftsleben auch Hochchinesisch (Mandarin).
| Impfungen
Für die Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben. Empfohlen werden jedoch folgende Impfungen: Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A. Bei längeren Aufenthalten ist außerdem eine Hepatitis B Impfung ratsam. Eine Malariaprophylaxe wird für die Stadt Hongkong nicht empfohlen. Außerdem sind Reisekranken- und Reiserückholversicherung empfehlenswert. Aktuelle Informationen zu Impfungen und Krankheiten erhalten Sie in einem Tropeninstitut Ihrer Wahl. Die hier übermittelten Informationen sind nicht rechtsverbindlich.
| Essen und Trinken
Typisch für Hongkong ist die kantonesische Küche, die sehr schmackhaft und oft ganz anders ist, als wir sie aus chinesischen Restaurants hierzulande kennen. Die Angebotspalette reicht von Gans über Fisch zu vegetarischen Gerichten, die unter anderem mit Ingwer, Sesamöl oder Frühlingszwiebeln zubereitet werden. Ein Gericht, das man probieren muss, wenn man in Hongkong ist, ist Dim Sum. Das sind kleine mit Fisch, Fleisch oder Gemüse gefüllte Teigtaschen, die in Bambuskörben serviert werden. Die gebackene Ente xiu ab, Fischsuppen und Süß-Sauer-Gerichte gehören ebenfalls zu der vielfältigen Küche Hongkongs.
| Währung / Zahlungsmittel / Umtausch
Die Währung Hongkongs ist der Hongkong-Dollar. Derzeit gibt es Banknoten in den Wertstufen 10, 20, 50, 100, 500 und 1000 HK$. In Restaurants, Hotels und den meisten Geschäften werden nahezu alle Kreditkarten akzeptiert. Reiseschecks können in Banken, Hotels und in offiziellen Wechselstuben getauscht werden. Barabhebungen an Geldautomaten sind mit Kreditkarte und inzwischen auch mit Maestro-Karte möglich. Es kommt aber auch mitunter vor, dass mit unterschriebenen Rechnungen kopierte Kreditkarten gefälscht werden. Der sicherste Weg ist, mit der Kreditkarte (American Express, MasterCard, Visa) Geld vom Automaten abzuheben, die Karte im Hotelsafe zu deponieren und dann bar zu bezahlen.
| Kommunikation / Post / Infarstruktur
Das Telefonsystem in Hongkong ist sehr gut ausgebaut. Lokale Anrufe ins Festnetz sind kostenlos. An öffentlichen Telefonapparaten und in Hotels muss eine Gebühr für Ortsgespräche gezahlt werden, in Hotels sind auch internationale Gespräche gegen Gebühr möglich. Roaming-Partner gibt es für die meisten deutschen Mobilfunkanbieter. Kostenloser Internetzugang wird in vielen Cafés, Bars, den MTR-Stationen Wan Chai und Central angeboten. In den meisten Hotels steht ebenfalls eine Internetverbindung (gegen Gebühr oder kostenlos) zur Verfügung. Postkarten kommen nach ca. zwei Wochen in Deutschland an. Da auch Hongkong auf eine britische Kolonialherrschaft zurückblickt, herrscht hier Linksverkehr. Das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel ist gut ausgebaut. Taxifahrten sind ebenfalls günstig und wohl das bequemste Fortbewegungsmittel.
Stromversorgung Die Stromspannung in Hongkong liegt bei 220 Volt 50 Hz, die Steckdosen entsprechen der britischen Norm, ein Adapter wird benötigt. | Sicherheit / Reisen mit Kindern /Medizinische Versorgung / Versicherungsschutz
Hongkong gilt im internationalen Vergleich als sichere Stadt, da es nur eine sehr niedrige Verbrechensrate gibt. Sogar abends kann man sich ohne Bedenken auch allein in der Stadt fortbewegen. Zu beachten ist jedoch, dass der Besitz, Genuss oder Handel von Rauschgift u. ä. als Vergehen gilt und mit harten Strafen belegt wird. Die medizinische Versorgung in Hongkong ist sehr gut. Die Ärzte sind mit westlicher oder chinesischer Medizin vertraut und sprechen meist auch Englisch. Medikamente erhält man häufig schon während der Behandlung beim Arzt oder in den gut sortierten Apotheken. Eine Reisekranken- und Reiserückholversicherung ist zu empfehlen.
Zollbestimmungen - Hongkong
Die Einfuhr von Devisen ist unbeschränkt möglich. Personen, die über 18 Jahre alt sind, dürfen folgende Güter zum eigenen Verbrauch einführen: je 1 Liter Alkohol und 19 Zigaretten oder 1 Zigarre oder 25 g Tabak. Wer gegenüber einem Zollbeamten falsche bzw. unvollständige Angaben über zu verzollende Güter in ihrem Besitz macht, kann strafrechtlich verfolgt werden. Schon die Einfuhr und der Besitz geringer Mengen von Drogen werden mit harten Strafen belegt. Die Einfuhr von Waffen und Munition ist streng verboten.
Bitte beachten Sie auch, dass die Einfuhr von bestimmten Medikamenten verboten ist, bzw. einer gesonderten Genehmigung bzw. besonderer Dokumentation bedarf. Detaillierte Informationen hierzu zu erhalten Sie beim Auswärtigen Amt. In jedem Fall sollten Sie sich fachkundig bei ALLEN verschreibungspflichtigen Medikamenten mit Ihrem Hausarzt in Verbindung setzen, der Ihnen ein entsprechendes, international gültiges, englischsprachiges Begleitformular aushändigen und die Einfuhrmöglichkeit für Sie prüfen kann. Bitte beachten Sie, dass die Einfuhr von verbotenen Medikamenten zur Verweigerung der Einreise oder zu anderen behördlichen Maßnahmen führen kann. Für die Einhaltung der Einfuhrvorschriften sind Sie als Reisende selbst verpflichtet. | Botschaften / Konsulate
Deutschland: Botschaft der Volksrepublik China Märkisches Ufer 54 DE-10179 Berlin Tel: 030-27 08 80 Fax: 030-27 58 82 21 Konsularabteilung Brückenstr. 10 DE-10179 Berlin Tel: 030-27 588 572 Fax: 030- 27 588 520 Deutsches General-Konsulat in Hongkong 21/F United Centre, 95 Queensway, Admiralty, Central District, Hong Kong G.P.O. Box 250, Hong Kong Tel: 00852 2105 8788 Fax: 00852 2865 2033 Österreich: Botschaft der VR China in Österreich Metternichgasse 4 1030 Wien Tel: 0043 1 7143149 Fax: 0043 1 7136816 Generalkonsulat der Bundesrepublik Österreich 2201 Chinachem Tower, 34-37 Connaught Road Central Hongkong Tel.: 00852 - 2522 80 86 Fax: 00852 - 2521 87 73 Botschaft der Bundesrepublik Österreich Jian Guo Men Wai, Xiu Shui Nan Jie 5 100600 Peking Tel: 0086 10 653 29 869/ 0086 10 653 29 879 Fax: 0086 10 653 21 505 Schweiz: Botschaft der Volksrepublik China Kalcheggweg 10, CH-3006 Bern Tel: 031 352 7333 Fax: 031 351 4573 Botschaft der Schweiz Sanlitun Dongwujie 3 Beijing 100600 China Tel.: 0086 10 8532 8888 Fax: 0086 10 6532 4353 Tel: 0086 10 8532 8755 (Visa) Fax: 0086 10 6532 6210 (Visa) Generalkonsulat der Schweiz Suite 6206-07 Central Plaza 18 Harbour Road Wanchai Hong Kong / China Tel: 00852 3509 5000 Fax: 00852 3509 5050 | Unsere Meinung
Hongkong - eine aufregend pulsierende Metropole, die viel mehr als nur Wolkenkratzer zu bieten hat. Nirgendwo sonst verschmelzen die Kulturen von Ost und West besser zu einem stimmigen Ganzen, als hier und ist dabei so abwechslungsreich. Auf der einen Seite findet man den geschäftigen Victoria Hafen sowie Einkaufs- und Geschäftsmöglichkeiten, auf der anderen Seite aber auch eine abwechslungsreiche Landschaft mit sattgrünen Hügellandschaften und kleinen Dörfern am Rand der Millionenstadt. Dazwischen bleibt viel Platz für Bräuche, bunte Märkte und beeindruckende Tempel. Hier treffen Tradition und Moderne wie in kaum einer anderen asiatischen Stadt aufeinander. Erleben Sie Hong Kong bei Tag und bei Nacht und lassen Sie sich von einer einzigartigen Metropole in den Bann ziehen.
| Länderinformation Singapore |

Allgemeine Informationen
Singapore ist ein Insel- und Stadtstaat sowie der kleinste Staat in Südostasien. Das Wahrzeichen dieser Insel ist der Merlion, ein Fabelwesen mit einem Löwenkopf und einem Fischkörper. Der Staat Singapore liegt unmittelbar vor dem Südende der Malaiischen Halbinsel, auch Malakka-Halbinsel genannt. Dort befindet er sich zwischen Malaysia im Norden und Indonesien im Süden auf einer Hauptinsel, drei größeren und 56 weiteren kleineren Inseln. Die gleichnamige Stadt Singapore nimmt den Großteil des Inselstaats ein und ist im Norden durch einen künstlichen Damm mit der Stadt Johor Bahru mit dem Festland (Malaysia) verbunden. Aufgrund der knappen Landfläche - sie erreicht kaum die Größe Hamburgs- spielt für Singapore die Landgewinnung eine große Rolle. Die Landfläche stieg von 581,5 km² in den 1960er Jahren auf heute knapp 700 km². In Singapore leben 4,8 Mio. Menschen. Der größte Teil (42,5%) der Gesamtbevölkerung in Singapore gehört dem Buddhismus an, 19,4% dem Christentum und der Rest der Menschen bekennt sich zu anderen Religionen wie dem Islam, Taoismus und Hinduismus. Wenn man in der Innenstadt unterwegs ist, sollte man immer gründlich auf angebrachte Verbotsschilder achten. Denn bei Verstoß drohen hohe Bußgeldstrafen. Singapore ist außerdem weltweit bekannt für ihren geschäftstüchtigen Hafen, der Umschlagplatz für Container aus der ganzen Welt ist. Die Stadt Singapore bildet eine harmonische Mischung aus Kunst, Kultur, Küche, Architektur und Hypomoderne.
| Klima und beste Reisezeit
Singapore ist von tropisch-feuchtem Klima geprägt. Die Temperatur beträgt fast das ganze Jahr über 28°C. Wer den Monsun meiden will, sollte in den Monaten März bis Oktober reisen. Man muss aber auch dann noch mit zum Teil sehr starken Niederschlägen rechnen, die aber meist nur kurz anhalten. Daher empfiehlt sich keine spezielle Reisezeit.
| Ein- und Ausreise
Changi Airport ist der wichtigste Flughafen des Landes und gilt als wichtiger asiatischer Knotenpunkt. Der Flughafen liegt im Osten des Stadtstaates. Bei der Einreise nach Singapore sollte auf gute Kleidung, Sauberkeit und entsprechendes Benehmen geachtet werden. Dies ist gerade bei der Ankunft auf dem Landwege sehr wichtig da man ansonsten mit Kontrollen oder sogar Durchsuchungen rechnen muss. Deutsche erhalten bei Einreise eine Aufenthaltsgenehmigung (Visum) für bis zu 90 Tage. In jedem Fall sollte darauf geachtet werden, die Aufenthaltserlaubnis nicht zu überschreiten, da dies unter Umständen mit hohen Geld- und im Ausnahmefall bei Männern sogar mit Prügelstrafen geahndet werden kann. Deutsche Staatsbürger benötigen für die Einreise nach Singapore einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass, jedoch bis zu 90 Tagen Aufenthalt kein Visum. Kinderreisepass und Kinderausweise mit Lichtbild werden anerkannt; es empfiehlt sich aber auch für Kinder mit einem eigenen Reisepass einzureisen, insbesondere wenn sich der Inhaber des Kinderausweises für längere Zeit in Singapore bzw. Südostasien aufhalten wird. Der Eintrag eines Kindes in den Reisepass eines Elternteils genügt ebenfalls zur Einreise. Das Kind muss dann jedoch vom entsprechenden Elternteil begleitet werden. Eine Einreise mit Personalausweis ist nicht möglich. Bei Ausreise ist eine Flughafengebühr in Höhe von 15 Singapore-Dollar zu zahlen. Diese Gebühren sind bei Pauschalreisen im Preis enthalten. Bei der Buchung einzelner Reisebausteine, bzw. bei Reisen auf eigene Faust, muss diese Steuer im Flughafen entrichtet werden.
Inlandsflüge / Regionale Flüge
Bitte beachten Sie bei separat von Ihrem Langstreckenflug gebuchten Inlands- oder Regionalflügen (z.B. so genannte Billigflieger, Airpässe oder nur lokal operierende Fluggesellschaften), dass Sie nicht auf die Regelungen Ihres Langstreckentickets Bezug nehmen können. Oft haben lokale Fluggesellschaften deutlich kleinere Flugzeuge im Einsatz oder wegen der Flughafenstrukturen können keine Großraumflugzeuge eingesetzt werden. Auf vielen Inlandsstrecken zwischen Inseln oder zu kleinen Flughäfen haben Sie oft nur 10 kg Freigepäck inklusive. Auch haben Sie in solchen Fällen keine abgestimmten Beförderungsbedingungen zwischen den regionalen Fluggesellschaften und der Langstreckenfluggesellschaft. Außerdem operieren Regionalfluggesellschaften oft nicht von denselben, großen, internationalen Flughäfen oder Terminals, so dass für Umsteigeverbindungen deutlich größere Umsteigezeiten gewählt oder zusätzliche Zwischenübernachtungen geplant werden müssen. Wir empfehlen stets so viele Flüge wie möglich mit renommierten Fluggesellschaften in Anspruch zu nehmen und wenn möglich alle geflogenen Strecken in das Langstreckenticket aufzunehmen, um die größtmögliche Beförderungs- und Umsteigegarantie zu erreichen und Unannehmlichkeiten wie z.B. Freigepäckreduzierungen zu vermeiden.
| Zeitunterschied
Der Zeitunterschied zur mitteleuropäischen Zeit (MEZ) beträgt +7 Stunden. Während der europäischen Sommerzeit (MESZ) beträgt der Zeitunterschied jeweils eine Stunde weniger.
| Sprache
Die Amts-, Verwaltungs- und Bildungssprache ist Englisch. Neben ihrer Amtssprache sprechen fast alle Einwohner chinesisch und malaiisch.
| Impfungen
Es sind keine besonderen Impfungen für die Einreise nach Singapore vorgeschrieben. Es werden jedoch folgende Impfungen empfohlen: Tetanus, Diphterie, Polio und Hepatitis A. Geht der Aufenthalt über drei Monate hinaus, ist auch ein Schutz gegen Hepatitis B zu empfehlen. Die in Asien sonst üblichen anderen Tropenkrankheiten sind in Singapore auf Grund der strengen Hygienevorschriften und sehr gut entwickelten Infrastruktur nicht zu finden. Aktuelle Informationen zu Impfungen und Krankheiten erhalten Sie in einem Tropeninstitut Ihrer Wahl. Die hier übermittelten Informationen sind nicht rechtsverbindlich.
| Essen und Trinken
Aufgrund der multikulturellen Gesellschaft in Singapore ist die Vielfalt an Speisen und Lebensmitteln sehr groß. Ein Schmelztiegel von chinesischen, indischen, malayischen, indonesischen und europäischen Angeboten in dem für jeden etwas dabei ist, selbst für den kritischsten Esser und für jeden Geldbeutel. Die Reisenden sollten sich den Einheimischen anpassen und in den Straßenküchen essen gehen. Straßenküchen sind offene, aber abgegrenzte Bereiche mit Tischen und Stühlen, das Essen bestellt der Kunde am Stand und nimmt es mit zum Tisch oder bekommt es serviert. Oder man isst in den Hawker Stalls, das sind große offene Flächen mit eingebauten Tischen und Stühlen, die Kunden geben ihre Tischnummer am Stand an und bekommen die bestellte Mahlzeit serviert. Angeboten werden oft Mahlzeiten wie Satay (Fleischspieße, serviert mit Erdnusssauce, in Kokosmilch gekochtem Reis, Gurke und Zwiebeln) oder Laksa (Kokosnuss-Curry-Suppe mit Reisnudeln und Shrimps). Außerdem sind die Essensstände dank der strengen Hygienevorschriften in Singapore absolut unbedenklich und sehr empfehlenswert. Wenn es die Zeit erlaubt, sollten Sie ein Besuch im chinesischen Teehaus unbedingt mit einplanen. Der Tee wird vor den Augen der Gäste von einem Kenner zubereitet - und hier ist es nicht damit getan, einen Teebeutel in heißes Wasser zu werfen. Hier kann man das Aroma und den Geschmack chinesischen Tees, der Wunder für die Gesundheit vollbringen soll, genießen.
| Währung / Zahlungsmittel / Umtausch
Die Währung Singapores ist der Singapore-Dollar. Derzeit Banknoten gibt es in den Wertstufen 2, 5, 10, 50, 100, 1000 und 10.000 SGD, wobei man die 10.000 SGD Note kaum im täglichen Leben wieder findet. Die Münzen gibt es in den Abstufungen 1, 5, 10, 20 und 50 Cent sowie 1 Dollar. Auf der Wertseite finden sich lokale Pflanzen und Blumen, während die Rückseite das Wappen Singapores ziert. Wechseln können Sie in Banken, den Hotels oder auch in Wechselstuben, mit Ihrer Maestro Karte plus Geheimzahl erhalten Sie auch an vielen Automaten in der Stadt Bargeld. Kreditkarten sind in ganz Asien mehr verbreitet als in Europa und werden überall als gängiges Zahlungsmittel anerkannt. Speziell im Hotel können Sie mit einer Kreditkarte die Nebenkosten schneller und einfacher begleichen als mit Rechnung und Bargeld. Die Banken haben in der Regel Mo. - Fr. von 9.00 - 15.00 Uhr geöffnet, am Samstag dagegen nur bis 11.30 Uhr.
| Kommunikation / Post / Infrastruktur
Am weitesten verbreitet sind heute auch in Singapore Kartentelefone, einige können auch mit Kreditkarten benutzt werden. Die Telefonkarten gibt es in den Teleshops ( Verkaufsstellen der Telekom Singapore ) in verschiedenen Wertstufen von 5 $ bis 50 $. Die Post Singapores verfügt über ein Netz von 1.300 Postämtern, die über die ganze Insel verstreut und günstig gelegen sind. Diese Ämter bieten eine ganze Reihe an Dienstleistungen in den Bereichen Post, Telekommunikation und fungieren als Vermittlungsämter. Luftpost nach Europa ist ca. eine Woche unterwegs. Zahlreiche Internetcafés in Singapore bieten Zugang zu Internet und E-Mail. Der Internetzugang im Bus, Flughafen, Hafen und an anderen Orten ist (vorerst) vollkommen kostenlos. Hauptinternetanbieter sind Cyberway und Singnet. Deutsche Mobilfunkbetreiber haben mit den örtlichen Telekommunikationsanbietern Singtel, M1, Starhub und Virgin-Mobile entsprechende Roaming-Verträge abgeschlossen, so dass deutsche Mobiltelefone in aller Regel problemfrei funktionieren, allerdings kann es bei der Versendung vom SMS Schwierigkeiten geben. In Singapore herrscht Linksverkehr aufgrund der britischen Kolonialvergangenheit. Ein dichtes Netz von Bus- und S-Bahn- bzw. U-Bahnlinien (MRT genannt) sorgt für einen effizienten Transport. Hinzu kommen eine Vielzahl von Taxis, die im Stadtzentrum an vorgesehenen Standorten stehen, außerhalb des Zentrums aber meist überall entlang der Straße herangewunken werden können.
Stromversorgung Singapore hat Wechselstrom mit einer Spannung von 230 Volt / 50 Hertz. Einen Adapater sollte man uaf Reisen im Gepäck haben. | Sicherheit / Reisen mit Kindern /Medizinische Versorgung / Versicherungsschutz
Singapore gilt im internationalen Vergleich als sehr sichere Stadt, da es nur eine sehr niedrige Verbrechensrate gibt. Insbesondere Drogenhandel wird streng bestraft, ab einer Menge von 15g Heroin und 28g Morphium ist die Todesstrafe vorgeschrieben. Man sollte auf keinen Fall für einen Fremden etwas mitnehmen. Die medizinische Versorgung im Lande hat ein noch höheres Niveau als in Europa. Ein ausreichender, weltweit gültiger privater Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind auch wegen evtl. hoher Krankenhaus- und Arztrechnungen, die vielfach sofort beglichen werden müssen, dringend empfohlen. Der gesetzliche Krankenversicherungsschutz gilt hier nicht.
| Zollbestimmungen
Die Einfuhr von Devisen ist unbeschränkt möglich. Reisende, die nach Singapore einreisen oder ausreisen, sind seit dem 1. November 2007 verpflichtet, mitgeführte Barmittel im Wert von SGD (Singapore-Dollar) 30.000 oder mehr anzumelden. Jede Person, die älter als 18 Jahre ist und nicht von Malaysia aus einreist, kann folgende Artikel zoll- und abgabenfrei einführen: Souvenirs, Geschenke, Lebensmittel und sonstige Artikel im Wert von bis zu 150.- SGD (1,- SGD = ca. 0,5 EUR) bei einem Auslandsaufenthalt von weniger als 48 Stunden, bzw. in Höhe von 300.- SGD bei längerer Anwesenheit (für Personen unter 18 Jahren gelten die folgenden Freigrenzen: 50,-- SGD bzw. 100,-- SGD). Zusätzlich dürfen von Personen über 18 Jahren je 1 Liter Wein, 1 Liter höherprozentige Getränke und 1 Liter Bier ausschließlich zum persönlichen Gebrauch eingeführt werden. Tabakwaren dürfen nur gegen eine Einfuhrsteuer eingeführt werden. Seit 1. Januar 2009 muss jede einzelne Zigarette, die in Singapore verkauft wird, einen Zollstempel tragen. Raucher, die mit Zigaretten ohne Stempel erwischt werden, müssen mit einer Strafe von umgerechnet 250 Euro pro Packung rechnen. Eine reguläre Packung mit 20 Zigaretten kostet in Singapore umgerechnet ca. 10 Euro. Nicht eingeführt werden dürfen: Waffen, Munition, kugelsichere Kleidung und Handschellen, Spielzeugwaffen, Kaugummi und Produkte von geschützten Tieren und Pflanzen. Das Mitführen von Gegenständen im Handgepäck, die als Waffen genutzt werden könnten oder Ähnlichkeit mit Waffen aufweisen (z.B. Spielzeug, aber auch einzelne Patronen), kann erfahrungsgemäß zu polizeilichen Ermittlungen und damit zumindest zu stundenlangen Reiseverzögerungen führen. Bild- und Tonträger müssen von der Zensurbehörde gesichtet werden. Einfuhr und Besitz von Drogen und Rauschmitteln ist strikt verboten und wird mit hohen Freiheitsstrafen - bis hin zur Todesstrafe - geahndet.
Bitte beachten Sie auch, dass die Einfuhr von bestimmten Medikamenten verboten ist, bzw. einer gesonderten Genehmigung bzw. besonderer Dokumentation bedarf. Detaillierte Informationen hierzu zu erhalten Sie beim Auswärtigen Amt. In jedem Fall sollten Sie sich fachkundig bei ALLEN verschreibungspflichtigen Medikamenten mit Ihrem Hausarzt in Verbindung setzen, der Ihnen ein entsprechendes, international gültiges, englischsprachiges Begleitformular aushändigen und die Einfuhrmöglichkeit für Sie prüfen kann. Bitte beachten Sie, dass die Einfuhr von verbotenen Medikamenten zur Verweigerung der Einreise oder zu anderen behördlichen Maßnahmen führen kann. Für die Einhaltung der Einfuhrvorschriften sind Sie als Reisende selbst verpflichtet. | Botschaften / Konsulate
Bei Problemen wenden Sie sich an die Botschaften vor Ort.
Deutschland Botschaft von Singapore Freidrichstr. 200 DE-10117 Berlin Tel.: (030) 22 63 43 -0 Fax: (030) 22 63 4355 Botschaft der Bundesrepublik Deutschland 50 Raffles Place, 12-00 Singapore Land Tower, Singapore 048623 Tel.: (0065) 65 33 60 02 Amtsbezirk: Singapore Österreich
Generalkonsulat Singapore Am Stadtpark 9 A-1030 Wien Tel.: +43(0)1 717 07 1250 Österreichische Botschaft: Singapore 600 North Bridge Road, 24-04/05 Parkview Square, Singapore 188778 Tel.:(+65) 63 96 63 50 (Amt), (+65) 63 96 63 51 (Amt), (+65) 63 96 63 52 (Amt) Konsularbezirk: Singapore Schweiz Konsulat von Singapore ICC Cointrin, Rte de Pré-Bois 20 Case postale 1910 1215 Genf 15 Aéroport Tel.:022/929 66 55 Fax:022/929 66 58 Embassy of Switzerland: Singapore 1, Swiss Club Link, Singapore 228162 Tel.:0065 6468 5788 Konsularbezirk: Republik Singapore und Brunei Darussalam | Unsere Meinung
Singapore - ein sehr kleines Land, aber Gastgeber der vielfältigsten Kulturen und Bauwerke. Eine aufregende Mischung aus asiatischer Kultur und dynamischer Moderne des Westens. Der hübsche, tropische Inselstaat ist eines der saubersten Länder der Welt. Auch wenn Singapur, vielleicht unter anderem deswegen, nicht unbedingt das Klischee Südostasiens verkörpert, zählt Singapur unserer Meinung nach zu den schönsten und faszinierendsten Metropolen der Welt.
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Länderinformation Malaysia |

ID Reisewelt Vertretungen in Malaysia
Allgemeine Malaysia Informationen
Malaysia besteht aus zwei Teilen, dem westlichen, der auch als Halbinsel oder Peninsula Malaysia bezeichnet wird und dem östlichen mit den beiden Staaten Sarawak und Sabah auf der Insel Borneo. Beide Teile werden durch das Südchinesische Meer getrennt, an der Westküste von Peninsula Malaysia liegt der Indische Ozean, der sich im Süden zur Straße von Malakka, eine der meist befahrenen Schifffahrtsrouten, verengt. Westmalaysia grenzt im Norden an Thailand und im Süden an Singapur. Südlich von Sarawak und Sabah findet man Kalimantan, zu Indonesien gehörend. Außerdem schließen diese beiden Bundesstaaten das Sultanat Brunei ein. Kuala Lumpur ist die Hauptstadt Malaysia´s und gleichzeitig die größte und bedeutendste des Landes. Sie ist Handels- und Finanzzentrum, alle Regierungseinrichtungen wurden außerhalb Kuala Lumpurs in Putrajaya, der neuen Verwaltungshauptstadt, angesiedelt. Zu den weiteren wichtigen Städten in Malaysia gehören u.a. George Town auf Penang, Ipoh, Johor Bahru, Kota Bharu, Malakka, Kuantan, Kuching und Kota Kinabalu.
Die strategisch gute Lage „zwischen den Monsunwinden“ war Grund, dass Malaysia bereits seit Urzeiten bevölkert wurde, einige Funde sind sogar auf die Steinzeit zurück zu führen. Die Ahnen der heutigen Bewohner kamen über das Südchinesische Meer, aus Australien und Ozeanien auf die Halbinsel oder auf die benachbarte Insel Borneo. Später gab es Zuwanderer aus Indien und China und mit Beginn des 16. Jahrhunderts übernahmen die Portugiesen als erste Europäer die Macht in Malakka und gründeten ihre Handelsniederlassungen. Im 17. Jahrhundert kamen die Holländer und später die Briten nach Malaysia, die allerdings weniger Interesse zeigten und sich wenig später anderen Märkten zuwandten. Im Zweiten Weltkrieg wurde Malaysia zunächst durch die Japaner besetzt und zum Ende des Krieges nochmals von Großbritannien. Seit 1957 ist Malaysia unabhängig. 1963 wurde der Staatenbund Malayasia, zu dem anfangs auch Singapur gehörte, offiziell gegründet.
Staatsreligion ist in Malaysia der Islam, der im 15. Jahrhundert zuerst im Sultanat Malakka eingeführt würde. Mit etwa der Hälfte aller Menschen in Malaysia machen die Malaien die größte Bevölkerungsgruppe aus, danach folgen Chinesen und Inder sowie verschiedenste ethnische Volksstämme auf der Halbinsel Malaysia, in Sarawak und Sabah. Daraus ergibt sich ein buntes Völkergemisch aus Muslimen, Buddhisten oder Taoisten, Hindus, Christen und Animisten, die vielerorts friedlich nebeneinander leben. In Städten wie beispielsweise Kuala Lumpur, Malakka oder Georgetown auf Penang kann man die Glaubensvielfalt und die unterschiedlichsten Architekturen dieser Religionen hautnah erleben. | Regionen in Malaysia
Halbinsel Malaysia (Peninsula Malaysia)
Kuala Lumpur ist Hauptstadt Malaysias und liegt an der Westseite der malaiischen Halbinsel, etwa 35 km von der Küste entfernt. Die Stadt wurde 1857 von Zinnsuchern im Urwald gegründet und ist heute nicht nur das politische und wirtschaftliche Zentrum von Malaysia, sondern auch eine sehr moderne Stadt. Die Metropole, die von Einheimischen wie Besuchern gern KL genannt wird, besticht durch zahlreiche, gepflegte Grünanlagen und ihre Sauberkeit. Stattliche baumgesäumte Straßen, öffentliche Anlagen und Parks erstrahlen nachts in einem Lichtermeer, was Kuala Lumpur auch den Beinamen „Gartenstadt der Lichter" einbrachte. Im Zentrum findet man ein interessantes Bild verschiedenster Architekturen, Wolkenkratzer wechseln sich mit Moscheen, Tempeln oder Bauten im Kolonialstil ab. Berühmtestes Bauwerk sind aber sicher die weltweit höchsten, freistehenden Zwillingstürme - die Petronas Twin Towers, welche mit einer Höhe von 452 Metern und 88 Stockwerken Besucher aus aller Welt beeindrucken. Weitere Sehenswürdigkeiten, die man sich nicht entgehen lassen sollte, sind u.a. die der Königspalast, die Nationalmoschee, der Vogel- oder Orchideenpark und der KL Tower.
Malakka liegt an der Südwestküste von Peninsula Malaysia, an der berühmten Meerenge – der gleichnamigen Straße von Malakka, die Malaysia von der indonesischen Insel Sumatra trennt. Seit 2008 steht Malakka auf Grund seiner gut erhaltenen und sehenswerten Altstadt aus Kolonialzeit auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbes. Sehenswürdigkeiten in der Stadt sind die Christuskirche und das Stadthaus im niederländischen Stil, die mit ihrer roten Fassade das Postkartenmotiv von Malakka sind. Besichtigungen des Sultanspalasts, des Fort Santiago aus der portugiesischen Zeit oder des ältesten chinesischen Tempels, Cheng Hoon Teng, sind weitere Höhepunkte, die auf einem Stadtrundgang nicht fehlen dürfen und den Mix der Kulturen in Malaysia ein weiteres Mal verdeutlichen. Wer etwas mehr Zeit mitbringt, sollte einen Blick in das Baba Nonya Museum werfen, was ein sehr wichtiger Teil der kulturellen Geschichte Malakkas ist und dies auf anschauliche Weise verdeutlicht.
Die Cameron Highlands sind nur etwa drei Stunden Fahrt von der Hauptstadt Kuala Lumpur entfernt und ein ideales Ziel für Naturliebhaber. Sie wurden nach ihrem Entdecker, dem britischen Landvermesser William Cameron, benannt. Die Berge erstrecken sich auf um die 1.500 Meter, weshalb das Klima hier sehr angenehm und deutlich kühler als im Flachland ist. Aus diesem Grund werden hier auch zahlreiche Obst- und Gemüsesorten angebaut, die man im übrigen Malaysia weniger findet. Besucher können riesige Plantagen mit Erdbeeren bewundern und entdecken auf den Märkten auch Kohl, Kartoffeln, Mohrrüben und vieles mehr. Ein weiteres Highlight sind die unendlichen, sattgrünen Teeplantagen, die sich entlang der Hügel erstrecken.
Der knapp 4500 km² große Taman Negara Nationalpark befindet sich im Zentralen Bergland der Halbinsel Malaysia. Einzigartig ist hier die Natur, der mehr als 130 Millionen Jahre alte Dschungel ist einer der ältesten unserer Erde. Dichtes, tropisches Grün, reißenden Flüsse und tosende Wasserfälle wechseln sich ab und sind Lebensraum für die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Neben vom Aussterben bedrohten Tieren wie dem asiatischen Elefanten oder Tigern, findet man auch Affen, Wildschweine und Hirsche. Unzählige Vogel- und Schmetterlingsarten sowie Insekten und eine farbenfrohe Fauna vervollständigen das Bild. Der Taman Negara beheimatet auch den höchsten Berg der Halbinsel Malaysia, den 2.187 Meter hohen Gunung Tahan.
Inseln um Peninsula Malaysia
Die Insel Penang liegt vor der Nordwestküste der Halbinsel Malaysias und ist durch eine der längsten Brücken Asiens mit dem Festland verbunden. Nach Penang reist man vor allem, wenn man Interesse an Geschichte, Architektur und der Kultur der unterschiedlichsten Völker Malaysias hat. Die Inselhauptstadt Georgetown ist voller Historie, das koloniale Zentrum umfasst herrschaftliche Häuser und Vorstadtvillen sowie chinesische Tempel oder Moscheen. Der architektonisch interessante Mix wird durch geschäftige Märkte und Straßenküchen unterbrochen, die Georgetown zum Leben erwecken. Wichtige Sehenswürdigkeiten sind der chinesische Kek Lok Si Tempel, der indische Sri Mariamman Tempel und das herrschaftliche Khoo Kongsi Clanhaus. Wer an Natur interssiert ist, besucht den Botanischen- oder den Orchideengarten oder unternimmt einen Ausflug zum mehr als 800 Meter hohen Penang Hill. Diese höchste Erhebung der Insel erreicht man mit einer Bergbahn und sie bietet eine hervorragende Aussicht auf Georgetown und die Umgebung bis hin zum Festland von Malaysia.
Langkawi liegt nördlich der Straße von Malakka in der südlichen Andamanensee, sehr nah an der thailändischen Grenze. Die thailändische Nachbarinsel Koh Tarutao ist nur etwa 15 km von der Nordküste Langkawi's entfernt. Der gesamte Archipel Langkawi besteht aus 99 Inseln und Inselchen. Tagsüber am Sandstrand liegen oder im Meer planschen, während eines Ausflugs die abwechslungsreiche Umgebung oder die Nachbarinseln besuchen und am Abend gut essen und ein wenig bummeln gehen - Langkawi ist eine typische Ferieninsel und die größte und touristisch am besten erschlossene in Malaysia. Es gibt auf Langkawi aber auch sehr viele, kleine Buchten mit Sandstränden wie aus dem Bilderbuch, an denen sich manchmal nur ein einziges Resort befindet – Idylle pur in Malaysia. Es bieten sich Hotels und Resorts für alle Ansprüche, des Weiteren kann man auf Langkawi auch zahlreiche Wassersportmöglichkeiten nutzen, Golf spielen, die Krokodilfarm oder die Unterwasserwelt, ein riesiges Aquarium mit mehr als 5000 Arten, besuchen.
Vor der Ostküste der Halbinsel Malaysia liegt Tioman, ideal für Naturliebhaber, Sportbegeisterte und Erholungssuchende. Knapp 40 km lang und etwa 12 km breit ist die Insel Tioman mit dichtem, tropischem Dschungel bedeckt, der sich teilweise bis in die Buchten erstreckt. Besucher sind vor allem von den traumhaften Sandstränden auf Tioman und dem klaren, türkisfarbenen Wasser begeistert. Diese Kulisse war auch Grund in den 1960iger Jahren den Film „South Pacific“ hier zu drehen. Aber damit nicht genug, Tioman zählt zu den zehn schönsten Inseln der Welt. Wer die Natur liebt und die Ferien hauptsächlich mit Aktivitäten rund um das Meer verbringen möchte, ist auf Tioman perfekt aufgehoben. Vor der Insel gibt es außerdem einige der besten Riffe Malaysias mit einem unglaublichen Reichtum an Meeresflora und - fauna.
Borneo
Sabah befindet sich an der nördlichen Spitze von Borneo. Wer nach Sabah reist, ist auf der Suche nach Natur, Ursprünglichkeit und Wegen abseits der touristisch üblichen Pfade. Der höchste Berg Südostasien, der Mount Kinabalu thront mit seinen mehr als 4000 Metern Höhe über dem gleichnamigen Nationalpark und zeigt Pflanzen aus fast allen Klimazonen. Nicht minder interessant sind die Dschungelgebiete des Danum Valley oder des Tabing Wildlife Parks, wo man mit etwas Glück Nasenaffen, Orang-Utans, Nashornvögel und Elefanten und beobachten kann. Insbesondere tauchbegeisterte Gäste zieht es auf die vorgelagerten Inseln Lankayan, Sipadan oder Mabul, um nur einige zu nennen. Diese liegen östlich vor Borneo und laden mit ihren weißen Traumstränden und glasklarem Wasser zum Erholen ein und der Fischreichtum sowie die Artenvielfalt der farbenfrohen Unterwasserwelt vor Sabah lassen Taucherherzen höher schlagen. Begegnungen mit Walhaien sind zwischen März und Mai keine Seltenheit, außerdem können auf einigen auch Schildkröten bei der Eiablage beobachtet werden. Sabah wurde einst als „Land hinter dem Wind" bezeichnet, was der Tatsache geschuldet ist, dass es zwischen August und Oktober nicht so stark von den auftretenden Taifunen betroffen war, was Seefahren oft Schutz bot.
Der malaiische Bundesstaat Sarawak, liegt im Nordwesten der Insel Borneo. Einst als „Land der Kopfjäger“ gefürchtet, zeigen die Iban, die Ureinwohner Sarawaks, heute ihr Geschick mit dem Blasrohr hauptsächlich, um Besucher in Erstaunen zu versetzen. Dennoch schwingt bei einem Aufenthalt in Sarawak nach wie vor eine gute Portion Abenteuerlust mit. Ob Trekking durch den Dschungel, Raftingtouren auf tosenden Flüssen, Höhlenexpeditionen durch den Mulu Nationalpark, Bootsfahrten durch den Bako Nationalpark oder Besuch der Iban in ihren traditionellen Langhäusern – Entdeckerherzen werden hier ganz bestimmt noch fündig. In Kuching, der Hauptstadt von Sarawak, spürt man dagegen stark den Wandel der Zeit und die Moderne hat längst Einzug gehalten. | Klima und beste Reisezeit in Malaysia Das Klima in Malaysia ist tropisch. Die Tagesdurchschnittstemperaturen betragen ca. 30 Grad in den Küstenregionen, die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch. Die Wassertemperaturen liegen ganzjährig um die 26 Grad. In den Bergregionen ist es dagegen mit um die 22 Grad angenehm kühl. Unterschiede im Klima gibt es auf der malaiischen Halbinsel (Peninsula Malaysia) vor allem zwischen der West- und der Ostküste sowie den Bundesstaaten Sabah und Sarawak. Während sich der Monsun an der Ostküste von Peninsula Malaysia und in Sabah und Sarawak zwischen den Monaten Oktober und Februar ausbreitet, fällt der meiste Regen an der Westküste in den Monaten Mai und Oktober bis November. | Ein - und Ausreise nach/von Malaysia
Deutsche, Österreicher, Schweizer Staatsbürger sowie die meisten anderen europäischen Staatsbürger benötigen kein Visum bei Einreise. Die Passkontrolle fordert nur einen mindestens 6 Monate gültigen Reisepass gerechnet ab Rückreisedatum). Kinder sollten im Pass der Eltern eingetragen sein wenn sie über einen Kinderausweis verfügen, oder einen eigenen Reisepass vorweisen. Die Einreise berechtigt generell zu einem 3-monatigen Aufenthalt in Malaysia. (Quelle: Malaiisches Fremdenverkehrsamt) Diese Angaben sind rechtlich nicht bindend. Rechtlich verbindliche Angaben können nur bei den zuständigen Konsularbehörden eingeholt werden. Reisende anderer Nationalitäten müssten sich an die jeweils zuständigen Behörden wenden.
Inlandsflüge / Regionale Flüge in Malaysia
Bitte beachten Sie bei separat von Ihrem Langstreckenflug gebuchten Inlands- oder Regionalflügen (z.B. so genannte Billigflieger, Airpässe oder nur lokal operierende Fluggesellschaften), dass Sie nicht auf die Regelungen Ihres Langstreckentickets Bezug nehmen können. Oft haben lokale Fluggesellschaften deutlich kleinere Flugzeuge im Einsatz oder wegen der Flughafenstrukturen können keine Großraumflugzeuge eingesetzt werden. Auf vielen Inlandsstrecken zwischen Inseln oder zu kleinen Flughäfen haben Sie oft nur 10 kg Freigepäck inklusive. Auch haben Sie in solchen Fällen keine abgestimmten Beförderungsbedingungen zwischen den regionalen Fluggesellschaften und der Langstreckenfluggesellschaft. Außerdem operieren Regionalfluggesellschaften oft nicht von denselben, großen, internationalen Flughäfen oder Terminals, so dass für Umsteigeverbindungen deutlich längere Umsteigezeiten gewählt oder zusätzliche Zwischenübernachtungen geplant werden müssen. Wir empfehlen stets so viele Flüge wie möglich mit renommierten Fluggesellschaften in Anspruch zu nehmen und wenn möglich alle geflogenen Strecken in das Langstreckenticket aufzunehmen, um die bestmögliche Beförderungs- und Umsteigegarantie zu erreichen und Unannehmlichkeiten wie z.B. Freigepäckreduzierungen zu vermeiden. | Zeitunterschied zu Malaysia
Der Zeitunterschied zu Malaysia beträgt MEZ + 7 Stunden. Während der europäischen Sommerzeit (MESZ) beträgt der Zeitunterschied eine Stunde weniger.
| Sprache in Malaysia
Die offizielle Landessprache Malaysias ist Bahasa Malay, in vielen Landesteilen Malaysias gibt es regionale Sprachen und Dialekte. Englisch ist aber weit verbreitet, so dass man sich als Tourist gut verständigen kann, auch Beschilderungen und Fahrpläne sind in englischer Sprache.
| Impfungen für Malaysia
Es werden die üblichen Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A empfohlen, bei längerem Aufenthalt auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut. Es sind schon Fälle von Malaria, Cholera und Denguefieber aufgetreten. Aktuelle Informationen zu Impfungen und Krankheiten erhalten Sie in einem Tropeninstitut Ihrer Wahl. Die hier übermittelten Informationen sind nicht rechtsverbindlich.
| Essen und Trinken in Malaysia Malaysia bietet eine Vielfalt an Köstlichkeiten und die Küche ist äußerst schmackhaft. In der Küche Malaysias mischen sich ebenfalls die verschiedensten Kulturen aus indischen, chinesischen und europäischen Regionen. Sehr beliebt sind Satays, kleine, gegrillte Fleischspieße, die in Erdnusssauce getaucht werden oder Beef Redang, was einige Zeit für die Zubereitung braucht. Ein Gericht, was gern zum Frühstück gegessen wird, ist Nasi Lemak, ein in Kokosmilch gekochter Reis, der mit Sardellen, Tintenfisch, Eiern, Gurken und Sambal (Chilipaste) gegessen wird. Auch die bekannten „Hawker Stalls“, eine Art asiatischer Schnellimbiss, findet man häufig in Malaysia. Hier kann man die verschiedensten Gerichte praktisch im Vorbeigehen probieren. Viele Restaurants und lokale Küchen bieten auch vegetarische Gerichte und Internationales an. | Währung / Zahlungsmittel / Umtausch in Malaysia
Die Währungseinheit in Malaysia ist der Malaysische Ringgit, abgekürzt RM. Ausländische Währungen können bei Banken und in Wechselstuben umgetauscht werden, auch alle größeren Hotels wechseln Geld. Es wird empfohlen, Ringgit erst in Malaysia zu tauschen. Sofern man sich in größeren Städten aufhält, sollte man dies an einem Bankautomaten mit dem Aufdruck „Maestro“ mit seiner EC-Karte und der PIN machen. So kann man Beträge direkt vom Konto abheben und erhält in aller Regel den optimalsten Wechselkurs. Alle gängigen Kreditkarten wie Visa, Mastercard, American Express und Diner's Club werden in der Regel in den Hotels, Restaurants und Einkaufszentren akzeptiert. | Telekommunikation / Post / Infrastruktur in Malaysia
Malaysia verfügt über ein modernes Telekommunikationsnetz. Die Landesvorwahl für Malaysia lautet 0060. Auch Inhaber von Mobiltelefonen mit festem Vertragsverhältnis können Ihr Handy in Malaysia nutzen. Hierfür fallen jedoch erhöhte Gebühren an, die Sie bei Ihrem Mobilfunk-Service-Provider erfragen können. In vielen Hotels und zahlreichen Internetcafés kann das Internet gegen Gebühr genutzt werden. Die Postämter sind mit Ausnahme von Sonn- und Feiertagen täglich von 8:00 Uhr morgens bis 17:00 Uhr abends geöffnet. In den Bundesländern Kedah, Kelantan und Terengganu sind die Postfilialen an Freitagen sowie an Feiertagen geschlossen. Die internationalen Flughäfen von Kuala Lumpur, Penang, Langkawi, Kota Kinabalu und Kuching werden von mehr als 30 großen Fluglinien aus aller Welt angeflogen. Das Reisen im Land ist relativ günstig und bequem. Stromversorgung in Malaysia
In Malaysia herrscht Wechselstrom mit einer Spannung von 220 Volt oder 250/ 50 Hertz. Steckdosen folgen in der Regel dem englischen System, es empfiehlt sich auf jeden Fall einen Adapter für die Reise mitzunehmen. | Sicherheit/ Reise mit Kindern/ medizinische Versorgung/ Versicherungsschutz in Malaysia (Quelle: Malaiisches Fremdenverkehrsamt)
In Malaysia können sich Urlauber frei und in Sicherheit bewegen. Die politische Stabilität, eine niedrige Kriminalitätsrate, das gut ausgebaute Verkehrsnetz, ein effizientes Gesundheitswesen und modernste Telekommunikation sind die Voraussetzung dafür. In den Städten und größeren Orten Malaysias gibt es gut ausgebildete Ärzte und modern ausgestattete Kliniken. Die Kosten für einen eventuellen Besuch bei einem Arzt oder bei einer Behandlung in einem Krankenhaus sind in der Regel niedrig. Es wird aber immer der Abschluss einer Reisekrankenversicherung empfohlen, da Malaysia keine entsprechenden Abkommen auf Gegenseitigkeit im Gesundheitswesen mit anderen Staaten hat. Wenn Medikamente benötigt werden, findet man diese in den Apotheken Malaysias. Der Versicherungsschutz durch die gesetzlichen Krankenkassen für Reisen ins Ausland gilt nicht für Malaysia. | Zollbestimmungen für Malaysia "Die malaysischen Zollvorschriften entsprechen hinsichtlich der Einfuhr von Waren, dem Transport von Tabak, Parfum und Alkohol internationalem Standard. Reisende, die Beträge über 10.000 US-$ ein- oder ausführen wollen, müssen dies mit einem hierfür vorgesehenen und am Flughafen erhältlichen Formblatt anmelden. Nähere Informationen unter Externer Link, öffnet in neuem Fenster www.customs.gov.my Der Transport von lebendigen oder ausgestopften Tierarten, sowie Muschelgehäuse oder auch Bekleidung und Gegenstände, die aus den Häuten geschützter Tierarten hergestellt und in Malaysia käuflich sind, fallen unter das Washingtoner Artenschutzabkommen. Sowohl der Export aus Malaysia als auch der Import nach Deutschland sind unter hohe Strafen gestellt... Die Einfuhr und der Besitz von Drogen und Rauschmitteln sind strikt verboten und werden mit hohen Freiheitsstrafen geahndet. Für den Handel mit Rauschgift gilt eine mandatorische Todesstrafe, als Handel wird bereits der Besitz von bestimmten Mengen an Betäubungsmitteln gewertet. Auch der unerlaubte Waffenbesitz wird streng bestraft, für bestimmte Delikte kann die Todesstrafe verhängt werden. Einige Straftaten werden mit Prügelstrafen geahndet. Alle Strafbestimmungen werden auch in der Praxis und in vollem Umfang auf ausländische Besucher angewandt..." (Zitat: Auswärtiges Amt)
Bitte beachten Sie auch, dass die Einfuhr von bestimmten Medikamenten verboten ist, bzw. einer gesonderten Genehmigung bzw. besonderer Dokumentation bedarf. Detaillierte Informationen hierzu zu erhalten Sie beim Auswärtigen Amt. In jedem Fall sollten Sie sich fachkundig bei ALLEN verschreibungspflichtigen Medikamenten mit Ihrem Hausarzt in Verbindung setzen, der Ihnen ein entsprechendes, international gültiges, englischsprachiges Begleitformular aushändigen und die Einfuhrmöglichkeit für Sie prüfen kann. Bitte beachten Sie, dass die Einfuhr von verbotenen Medikamenten zur Verweigerung der Einreise oder zu anderen behördlichen Maßnahmen führen kann. Für die Einhaltung der Einfuhrvorschriften sind Sie als Reisende selbst verpflichtet. | Konsulate/ Botschaften:
Deutschland
Deutsche Botschaft in Malaysia 26th Floor, Menara Tan & Tan No 207, Jalan Tun Razak 50400 Kuala Lumpur, Malaysia Tel.: 0060 3 2170 9666 Fax: 0060 3 2161 9800 Email: contact@german-embassy.org.my
Botschaft von Malaysia Klingelhöfer Str 6 D-10785 Berlin Tel.: 0049 (0) 30 8857 490 Fax: 0049 (0) 30 8857 4950 (Botschaft) 0049 (0) 30 8857 4955 (Administration) E-mail: mwberlin@malemb.de (Generelles) info@malemb.de (Information und Kultur) consular@malemb.de (Konsularabteilung)
Schweiz
Schweizer Botschaft in Malaysia 16, Persiaran Madge 55000 Kuala Lumpur, Malaysia Tel.: 0060 3-2148 0622 0060 3-2148 0751 Fax: 0060 3-2148 0935 Email: vertretung@kua.rep.admin.ch Botschaft von Malaysia Jungfraustrasse 1 CH-3005 Berne Tel.: 0041 (0) 31 350 4700 | 4071 Fax: 0041 (0) 31 350 4702 E-mail: malberne@kln.gov.my
Permanent Mission of Malaysia to the United Nations International Center Cointrin, 20 Route de Pre-Bois Block H, First Floor, P.O. Box 1834 CH-1215 Geneva 15 Tel.: 0041 (0) 22 710 7500 Fax: 0041 (0) 22 710 7501 0041 (0) 22 710 7511 E-mail: malgeneva@kln.gov.my mwgeneva@ties.itu.int
Österreich Österreichische Botschaft in Malaysia Suite 10.01-02, Level 10,Wisma Goldhill 67, Jalan Raja Chulan 50200 Kuala Lumpur, Malaysia Tel.: 0060 3-2381 7160 0060 3-2381 7162 0060 3-2381 7163 Fax: 0060 3-2381 7168 Email: kuala-lumpur-ob@bmaa.gv.at Botschaft von Malaysia Prinz Eugen Strasse 18, A-1040 Vienna Tel.: 0043 (01)505 1042 / 1569 / 6323 Fax: 0043 (01) 505 7942 E-mail: mwvienna@utanet.at
| Unsere Meinung zu Malaysia
Malaysia - ein Land mit vielfältigen Möglichkeiten. Soll es ein kurzer Citystopp in einer der spannendsten Metropolen der Welt, Kuala Lumpur, mit einer Auswahl an Hotels jeder Preisklasse, zahlreichen Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten sein? Oder relaxen Sie lieber am Strand von Langkawi, Tioman und Redang? Sie sind Naturfreund und erforschen gern die Welt der Pflanzen und Tiere, dann sind Sabah und Sarawak auf der Insel Borneo ganz bestimmt die richtigen Adressen für eine Reise nach Malaysia. Aber auch damit ist längst nicht alles ausgeschöpft. Neben atemberaubenden Tauchgründen vor der Küste Sabahs und "Abenteuerfeeling" bei den einstigen Kopfjägern in Sarawak, findet man in den Cameron Highlands sogar Landschaften, die an die Schweiz erinnern. Und wenn man noch ein wenig tiefer in das faszinierende Malaysia eintaucht, auch ganz bestimmt noch viele Möglichkeiten mehr.
| Länderinformation Taiwan |

ID Reisewelt Vertretungen in Taiwan
Allgemeine Informationen
Ilha Formosa - die schöne Insel wie portugiesische Seefahrer die Insel einst nannten. Die Insel Taiwan ist mit einer Größe von gut 36.000 km² so groß wie das deutsche Bundesland Baden-Württemberg. In den 1980-er Jahren hat sich das Land durch Industrialisierung stark gewandelt und der Lebensstandard stieg deutlich an. Taiwan ist heute eine offene und demokratische Gesellschaft. Die meisten Städte der Insel liegen im Norden, Westen und Süden. In der Mitte und im Osten ist Taiwan gebirgig und fällt zur Ostküste hin steil ab. Der höchste Berg des von Norden nach Süden verlaufenden Zentralgebirges ist der Jadeberg - mit 3950m auch der höchste Gipfel Asiens östlich der Himalaja-Berge. High-Tech, Hektik, gelebte Traditionen, Urvölker, moderne Großstädte, Hochgebirge, grüne Hügel und außergewöhnliche Landschaften, eine überraschende kulinarische Vielfalt, buntes religiöses Leben und Tempelfeste - all das macht die Vielfalt und den Reiz dieser Insel aus! Der geschichtliche Hintergrund Taiwans (offizieller Name ist Republik China) ist kompliziert, kämpft es doch um seine Eigenstaatlichkeit gegenüber der Ein-China-Politik der Volksrepublik China und wurde von nur wenigen Staaten offiziell als Staat anerkannt wurde. Gründungsdatum der Republik China war der 01. Januar 1912 nach dem Sturz des letzten chinesischen Kaisers Pu Yi. Ihr Territorium umfasste mehr oder weniger das gesamte chinesische Staatsgebiet, nicht jedoch die Insel Taiwan, die japanische Kolonie war und erst 1945 wieder von China besetzt, aber nicht offiziell übergeben wurde. Seit der Gründung der Volksrepublik China 1949 beschränkt sich das effektive Staatsgebiet der Republik China nur noch auf die Provinz Taiwan sowie die zur Provinz Fujian gehörenden, dem Festland Vorgelagerten Inselgruppen Kinmen und Matsu. Bis heute ist das politische und staatsrechtliche Verhältnis der Republik China zur Volksrepublik China ungeklärt. Viele Staaten haben seit 1971 die Volksrepublik China anstelle der Republik China diplomatisch anerkannt, Gründe hierfür sind meist politischer oder wirtschaftlicher Natur. Aus Sicht der Republik China hat sich Festlandchina durch die Gründung der Volksrepublik China 1949 „abgespalten".
Regionen
Taipeh Taipeh gilt als das politische, wirtschaftliche und kulturelle Herz von Taiwan und beherbergt als größte Stadt Taiwans stolze 3 Millionen Einwohner. Eingebettet in schöner Natur erstreckt sich diese faszinierende Metropole zwischen mächtigen Bergen und dem Pazifischen Ozean. Ein ganz besonderes Highlight und zugleich das Wahrzeichen der Stadt ist der Taipeh 101, eines der höchsten Gebäude der Welt. Taipeh - das bedeutet eine spannende Welt voller fremder und faszinierender Bräuche und Lebensweisen.
Kaohsiung Kaohsiung ist die zweitgrößte Stadt Taiwans und durch ihren kosmopolitischen Lebensstil und geschäftige Betriebsamkeit gekennzeichnet. Besonders beeindruckend ist das Treiben im riesigen Hafen zu beobachten. Auf dem Shoushan ("Berg der Langlebigkeit") gibt es viele Tempel, Pavillons und schattige Terrassen.
Taichung Mit ungefähr 800.000 Einwohnern ist Taichung drittgrößte Stadt des Landes und ein industrielles Zentrum. Von Interesse sind zwei Tempel, der Paochueh-Tempel mit seinem 30 Meter hohen dickbäuchigen Milefo, nach der Legende ein chinesischer Mönch aus dem 10.Jh., der sich bei seinem Tod als Reinkarnation des Amitabha-Buddhas zu erkennen gab. Mit dem Yufo-Tempel kann man zudem eine daoistische Stätte besuchen, in der vor allem der Kriegsgott Kuangti verehrt wird.
Hualien Die kleine Stadt Hualien, ist der ideale Ausgangspunkt für Touren zur nahegelegenen Taroko-Schlucht, die sich am östlichen Ende des Central Cross-Island Highway befindet, der Hualien im Osten mit Taichung im Westen verbindet. Hualien ist jedoch mehr als nur ein Ausgangspunkt. Die immensen Marmorvorkommen in diesem Gebiet machen sich Kunsthandwerker zunutze, um daraus eine Vielfalt von Gegenständen zu schaffen, angefangen von handgefertigten Tier- und Schachfiguren bis hin zu Küchenutensilien und Möbeln, die in Hunderten von Geschäften zu kaufen sind. Außerdem ist die Stadt bekannt für die Tanz- und Gesangsdarbietungen der Ureinwohnermädchen.
Sonne-Mond-See Von dem kleinen Ort Lunkang erreicht man nach kurzer Zeit den größten Binnensee Taiwans, den Sonne-Mond-See. Von einer neunstöckigen Pagode oberhalb des Hsuan-Chuang-Tempels und vom Wenwu-Tempel, in dem neben daoistischen Göttern auch Konfuzius verehrt wird, ist die Aussicht auf den tiefblauen See am besten. Im Hsuan-Chuang-Tempel soll angeblich die Asche des gleichnamigen Mönches aufbewahrt werden, der Anfang des 7.Jhs. nach Indien pilgerte und über seine Reisen in einem Buch berichtete. Am See hat man zudem ein Minderheitendorf wieder aufgebaut, in dem auch folkloristische Tänze aufgeführt werden. Weitere Ausflüge können zu den Bergen Alishan und Yushan führen.
Taroko-Nationalpark Der Fluss Liwu zieht sich durch Marmor- und Granitgestein und hat über die Jahrhunderte tiefe Schluchten gegraben. Pavillons und kleine Pagoden setzen optische Ausrufezeichen in dieser wilden Landschaft. Man kann Wasserfälle, vom Fluss ausgeschwemmte Becken und heiße Quellen besuchen. Anziehungspunkt für Besucher ist die Fahrt durch die Taroko-Schlucht, die oft in einer langen Auto- und Buskarawane endet; als Alternative kann man einem 18 Kilometer langen Fußweg folgen.
Penghu Archipel Das aus 64 Inseln bestehende Penghu-Archipel vor der Westküste Taiwans, das von Taipeh und Kaohsiung aus erreicht werden kann, zeigt vor allem das einfache Leben der dort ansässigen Fischer-Familien. Fischfang ist die Hauptbeschäftigung der freundlichen Einwohner, die in einem großen, bunten Tempel die Seefahrer-Göttin Matsu verehren. Ein alter Brunnen, ein 300 Jahre alter Banyanbaum sowie eine Festung aus der Qing-Dynastie gehören zu den weiteren Sehenswürdigkeiten. Ein Erlebnis ist aber vor allem die Natur, sei es mit Korallenriffen und Fischschwärmen unter Wasser oder in Form der gigantischen Basaltsäulen, die streckenweise die zerklüftete Küste bilden.
Kenting Der südliche Zipfel der Insel, ist das Urlaubsgebiet Taiwans. Schon der Ort mit seinen Läden, Restaurants und Strandbars, die bis spät geöffnet haben ist ein lohneswertes Ausflugsziel, in den umliegenden Buchten steht Entspannung pur auf dem Programm: weiße Strände, gesäumt von sich im Wind wiegenden Palmen wie aus dem Bilderbuch. Die Inselspitze mit ihrem Hinterland sowie die Küstengewässer stehen unter Naturschutz und bieten sowohl an Land als auch beim Tauchen unter Wasser faszinierende Eindrücke.
Klima und beste Reisezeit Beste Reisezeiten für Besuche in Taiwan sind der Herbst im Oktober und November und das späte Frühjahr von März bis Mai. In dieser Zeit ist mit Tagestemperaturen von 20°C bis 30°C zu rechnen. Die Sommermonate Juni bis August / September bedeuten Temperaturen über 30°C und hohe Luftfeuchtigkeit. Im August und September ziehen oft Taifune (Wirbelstürme mit erheblichen Windgeschwindigkeiten und Regenmengen) über die Insel. Im trockenen Herbst werden im Norden Tagestemperaturen um 20° bis 25°C erreicht - im Süden ist es warm genug zum Baden. Im zentralen Hochland ist es einige Grad kühler. Im Herbst und Winter lassen sich die heißen Quellen am besten genießen.
Ein- und Ausreise Deutsche, Schweizer und Österreichische Staatsbürger benötigen für einen Aufenthalt in Taiwan bis zu 90 Tagen kein Visum. Lediglich ein Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das geplante Rückreisedatum hinaus gültig ist sowie ein bestätigtes Weiter- bzw. Rückflugticket werden für die Einreise benötigt. Eine Verlängerung der Aufenthaltsdauer ist ausgeschlossen. Sollten Reisende nur über einen vorläufigen Reisepass verfügen, so muss bei Einreise am internationalen Flughafen das so genannte Landing Visa beantragt werden. Wenn der vorläufige Reisepass nicht mindestens 6 Monate gültig ist, wird die Einreise verweigert. Alle Ein- und Ausreiseinformationen sind rechtlich nicht bindend und müssen bei den jeweiligen Konsularbehörden erfragt werden. Rechtlich verbindliche Informationen erhalten Sie von den zuständigen Konsularbehörden Taiwans. Staatsangehörige anderer Nationen informieren sich bitte bei den für Sie zuständigen Behörden.
Inlandsflüge / Regionale Flüge Bitte beachten Sie bei separat von Ihrem Langstreckenflug gebuchten Inlands- oder Regionalflügen (z.B. so genannte Billigflieger, Airpässe oder nur lokal operierende Fluggesellschaften), dass Sie nicht auf die Regelungen Ihres Langstreckentickets Bezug nehmen können. Oft haben lokale Fluggesellschaften deutlich kleinere Flugzeuge im Einsatz oder wegen der Flughafenstrukturen können keine Großraumflugzeuge eingesetzt werden. Auf vielen Inlandsstrecken zwischen Inseln oder zu kleinen Flughäfen haben Sie oft nur 10 kg Freigepäck inklusive. Auch haben Sie in solchen Fällen keine abgestimmten Beförderungsbedingungen zwischen den regionalen Fluggesellschaften und der Langstreckenfluggesellschaft. Außerdem operieren Regionalfluggesellschaften oft nicht von denselben, großen, internationalen Flughäfen oder Terminals, so dass für Umsteigeverbindungen deutlich größere Umsteigezeiten gewählt oder zusätzliche Zwischenübernachtungen geplant werden müssen. Wir empfehlen stets so viele Flüge wie möglich mit renommierten Fluggesellschaften in Anspruch zu nehmen und wenn möglich alle geflogenen Strecken in das Langstreckenticket aufzunehmen, um die größtmögliche Beförderungs- und Umsteigegarantie zu erreichen und Unannehmlichkeiten wie z.B. Freigepäckreduzierungen zu vermeiden. Zeitunterschied Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +7 Stunden, während der europäischen Sommerzeit (MESZ) beträgt der Zeitunterschied jeweils eine Stunde weniger. Sprache Die offizielle Sprache der Taiwanesen ist Hochchinesisch (Mandarin), die weltweit meistgesprochene Muttersprache. Taiwanesisch als Dialekt wird von ca. 15 Mio. Menschen auf Taiwan gesprochen, weniger verbreitet ist der Hakka Dialekt, welcher von den eingewanderten Han-Chinesen gesprochen wird. Englisch ist Geschäftssprache und wird in den meisten Hotels gesprochen. Die Stationen der U-Bahn in Taipeh (MRT) werden in Hochchinesisch, Taiwanesisch, Hakka und Englisch angesagt.
Impfungen Das Auswärtige Amt empfiehlt Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Japanische Enzephalitis und gegen Cholera. Bei Einreise aus Gelbfieberinfektionsgebieten ist eine gültige Gelbfieberimpfung Pflicht. Bei der Einreise aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist keine Gelbfieberimpfung notwendig. Weitere und rechtlich bindende Informationen erhalten Sie bei einem Tropeninstitut.
Essen und Trinken Alle regionalen Küchen Chinas sind auf Taiwan vertreten. Ebenfalls sehr stark vertreten ist die japanische und koreanische Küche. Durch die zahlreichen Einwanderer gibt es noch viele thailändische und vietnamesische Restaurants - aber auch mongolische, indische oder westliche Restaurants sind zu finden. Es werden sehr viel Fisch und Meeresfrüchte zubereitet, aber auch Geflügel, Rind- und Schweinefleisch. Reis, Nudeln und gedünstetes Gemüse sind die Hauptbeilagen. In gesellschaftlicher Runde ist ein "hot pot" zu empfehlen - ein großer köchelnder Suppentopf in der Mitte des Tisches, bei dem die Beteiligten Personen die diversen Zutaten selbst nach und nach kochen. Währung/ Zahlungsmittel/ Umtausch Die taiwanesische Währung ist der New Taiwan Dollar (TWD). Preisangaben haben das Kürzel „NT". Geld kann in Banken, Hotels oder Geldwechselstuben getauscht werden. Über den Geldumtausch werden Quittungen ausgestellt, die für den Rücktausch nicht ausgegebener TWD vor der Ausreise vorgelegt werden müssen. Reiseschecks in US-Dollar oder Euro, sowie Kreditkarten und EC-Bankkarten (Maestro) werden in vielen Geschäften und Hotels akzeptiert. Bargeld kann mit Maestro- oder Kreditkarte am Geldautomaten abgehoben werden. Trinkgeld ist auf Taiwan unüblich. Telekommunikation/ Post/ Infrastruktur Die Netzspannung beträgt 110 Volt bei 60 Hz. Aus Europa mitgebrachte elektrische Geräte benötigen also ein geeignetes Netzteil.
Sicherheit/ Reisen mit Kindern/ medizinische Versorgung Taiwan gilt als eines der sichersten Reiseländer in Asien. Europäern wird mit Respekt und mit viel Neugierde begegnet. Überfälle auf Touristen gibt es nicht und würden von Seiten des Staates auch hart bestraft. Trotzdem sollten Wertsachen, Kreditkarten und nicht benötigtes Bargeld im Hotelsafe aufbewahrt werden. Kinder sind wie in fast ganz Asien überall gern gesehene Gäste. Es gibt eine Reihe von staatlichen und privaten Krankenhäusern, die über moderne Ausrüstung verfügen. Die Ärzte sind gut ausgebildet. Zollbestimmungen Für Reisende, die das zwanzigste Lebensjahr vollendet haben, gelten die üblichen Freimengen für Alkoholika und Tabakwaren (200 Zigaretten oder 25 Zigarren oder ½ kg Tabak sowie 1 Liter Alkohol oder 10 Probeflaschen Wein (10 cl Pro Flasche). Andere Waren für den persönlichen Gebrauch dürfen laut Gesetzeslage im Wert bis zu NT-Dollar 10.000,- (für gebrauchte Artikel) und NT-Dollar 20.000 (für neue Artikel) eingeführt werden. Die Einfuhr von Devisen ist unbeschränkt möglich, Beträge im Gegenwert von mehr als USD 10.000 sind jedoch bei Einreise zu deklarieren. Sondervorschriften existieren für die Einfuhr von Renminbi. Ohne vorherige schriftliche Zustimmung der taiwanischen Zentralbank ist die Einfuhr von Landeswährung nur bis zum Betrag von TWD 60.000 zulässig. Gold darf nur bis zu einem Gegenwert von USD 20.000 ohne Beschränkungen eingeführt werden. Verboten ist die Einfuhr von gefälschten Münzen und Banknoten, pornographischem Material, Waffen, Munition sowie gefährdeten Tier- und Pflanzenarten ohne Einfuhrgenehmigung. ID Reisewelt wendet sich strikt gegen jede Art von Souvenirs oder Einkäufe für die Tiere getötet oder gezüchtet, beziehungsweise bedrohte Pflanzen verwendet werden. Bitte beachten Sie auch, dass die Einfuhr von bestimmten Medikamenten verboten ist, bzw. einer gesonderten Genehmigung bzw. besonderer Dokumentation bedarf. Detaillierte Informationen hierzu zu erhalten Sie beim Auswärtigen Amt. In jedem Fall sollten Sie sich fachkundig bei ALLEN verschreibungspflichtigen Medikamenten mit Ihrem Hausarzt in Verbindung setzen, der Ihnen ein entsprechendes, international gültiges, englischsprachiges Begleitformular aushändigen und die Einfuhrmöglichkeit für Sie prüfen kann. Bitte beachten Sie, dass die Einfuhr von verbotenen Medikamenten zur Verweigerung der Einreise oder zu anderen behördlichen Maßnahmen führen kann. Für die Einhaltung der Einfuhrvorschriften sind Sie als Reisende selbst verpflichtet. Konsulate/ Botschaften In Übereinstimmung mit der von der überwiegenden Mehrheit der Staatengemeinschaft vertretenen "Ein-China-Politik" wird Taiwan von der Bundesrepublik Deutschland, der Bundesrepublik Österreich und der Schweizerischen Eidgenossenschaft nicht als selbständiger Staat anerkannt. Diplomatische Beziehungen bestehen derzeit nicht. Taiwan unterhält keine Botschaften in europäischen Ländern und auch in Taiwan selbst sind keine Botschaften europäischer Staaten zu finden. Deutschland Taipeh-Vertretung in Berlin Markgrafenstraße 35 10117 Berlin Tel.: (030) 20 36 10 Fax: (030) 20 36 11 01 Zuständig für: Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
Taipeh-Vertretung in Hamburg Mittelweg 144 20148 Hamburg Tel: (040) 44 77 88 oder 44 20 38 Fax: (040) 44 71 87 Zuständig für: Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern
Taipeh-Vertretung in Frankfurt/ Main Abteilung für Öffentliche Dienste, Außenstelle Frankfurt/Main Rheinstraße 29 60325 Frankfurt Tel.: (069) 74 57 34 Fax: (069) 74 57 45 Zuständig für: Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland
Taipeh-Vertretung in München Sonnenstr. 25, 4. OG 80331 München Tel.: (089) 51 26 79 0 Fax: (089) 51 26 79 79 Zuständig für: Baden-Württemberg, Bayern
Deutsche Vertretung in Taiwan Deutsches Institut 4F, No. 2, Minsheng East Road, Sec. 3 Taipei, Taiwan 104 Telefon (+ 8 86 - 2) 25 01 61 88 Fax: (+ 8 86 - 2) 25 01 61 39 Österreich Für Taiwan gibt es keine diplomatische Vertretung in Österreich.
Österreichische Vertretung in Taiwan Österreich Büro Dienststellenleiter 10F, No. 167 Dunhua North Road, Taipei 105, Taiwan Telefon (+886/2) 2712 8597-9 oder (+886/2) 2712 8598 Fax (+886/2) 2514 9980 E-Mail taipeh-ot@bmeia.gv.at Schweiz Für Taiwan gibt es keine diplomatische Vertretung in der Schweiz, auch eine Schweizer Vertretung in Taiwan ist nicht vorhanden. Unsere Meinung Die optischen Kontraste zwischen den modernen Glasfassaden und den alten Wohnhäusern, die Straßenmärkte, die Freundlichkeit der Menschen und die sehr gute Infrastruktur machen das Reisen und somit einen Besuch der Insel lohnenswert und einfach. Das Bus- und Eisenbahnnetz ist sehr gut ausgebaut, das Reisen Überland einfach. Kulinarisch gibt es einiges zu entdecken und auch Freunde asiatischer Tempelanlagen kommen sicher nicht zu kurz. An der Ostküste ist der Taroko-Nationalpark mit unberührter Natur, im Westen reihen sich interessante Städte aneinander und im Norden der Insel die Metropole Taipeh, mit dem bis 2007 höchsten fertig gestellten Bauwerk der Welt, dem Taipeh 101 unbedingt einen Besuch wert. | Philippinen |

ID Reisewelt Vertretungen auf den Philippinen
Allgemeine Informationen Die Philippinen, deren Name sich vom spanischen König Philipp II. ableitet, bestehen aus über 7000 Inseln von denen jedoch nur etwa 900 bewohnt sind. Über viele Jahrtausende war die philippinische Inselgruppe weitgehend isoliert, wodurch sich eine unvergleichliche Flora und Fauna entwickeln konnte. Sowohl palmengesäumte Sandstrände, Vulkanlandschaften als auch tropischer Regenwald bringen alle Besucher zum staunen. Die Philippinen liegen im Pazifik und grenzen im Westen an das Südchinesische Meer und im Süden an die Sulu See. Sie erstrecken sich über 1.500.000 km² und sind von der reinen Landfläche mit etwa 300.000 ha etwas kleiner als Deutschland. Die Philippinen bilden den fünftgrößten Inselstaat der Welt nach Japan, Papua-Neuguinea, Madagaskar und Indonesien. Die Hauptstadt Manila liegt auf der Hauptinsel Luzon und ist der Knotenpunkt der Nation. Der Inselarchipel ist das einzige christianisierte Land Asiens. 90% der Bevölkerung sind Christen, mehr als 80% davon römisch-katholisch. Das Christentum brachten 1521 die Spanier in das Land. Die natürliche Offenheit, Geselligkeit und Kontaktfreudigkeit der Filipinos überrascht so manchen Reisenden. Neben den fast 20 aktiven Vulkanen sind auf den Philippinen die Chocolate Hills und der unterirdische Fluss auf Palawan sehenswert. Im Norden Luzons liegen die weltberühmten Reisterrassen von Banaue, aber auch die Traumstrände, zum Beispiel auf Boracay oder der Alona Beach auf Panglao, sind immer eine Reise wert. Darüber hinaus sind die Philippinen eines der abwechslungs- und artenreichsten Tauchziele weltweit. Regionen
Luzon ist mit über 100.000 Quadratkilometern die größte Insel der Philippinen, hier befindet sich auch die Hauptstadt Manila. Die Stadt, welche an der Mündung des Pasig Flusses liegt ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes sowie Verkehrsknotenpunkt mit Universitäten, Hochschulen, Theatern und Museen. Insgesamt leben auf Luzon etwa 46 Millionen Menschen, das entspricht in etwa der Hälfte der Bevölkerung der Philippinen. Die Inselgruppe ist geprägt von vulkan- und erdbebenreichem Gebirgsland der Philippinischen Kordilleren sowie tropischem Regenwald. Im Norden Luzons liegen die atemberaubenden Reisterrassen von Banaue. Die schon 2000 Jahre alten Terrassen sind die touristische Hauptattraktion und aufgrund Ihrer beeindruckenden Schönheit und ihres Alters als Weltnaturerbe aufgenommen worden.
Mindanao ist mit einer Fläche von 95.581 km² nach Luzon die zweitgrößte Inselgruppe der Philippinen und auch die Südlichste. Auf dieser Inselgruppe befindet sich auch Davao City, welche heute als eine der sichersten und saubersten Städte der Philippinen gilt. Die höchste Erhebung der Insel ist der südlich von Davao City gelegene Mount Apo, mit 2.954 m der höchste Berg des Landes. „ Das versprochene Land“ wie Mindanao auch genannt wird ist aber alles andere als ein ruhender Pol. Unterschiedliche Volksgruppen, Religionen, wirtschaftliche Interessen und politische Ambitionen halten die Insel seit Jahrzehnten in Bewegung. Auf der großen Insel Mindanao gibt es eine ganze Reihe touristisch interessanter Orte z. B. Wasserfälle wie die Cotabato Falls, Maria Christina Falls (Twin Falls), Lumakot Waterfalls oder die Cathedral Falls. Auch als Tauchziel ist Davao sehenswert. Die schönsten Tauchreviere befinden sich um Davao, Camiguin und Dakak.
Visayas Diese Inselgruppe besteht unter anderem aus den Inseln Bohol, Palawan und Leyte und tausender kleine Eilande. Teil der Inselgruppe ist auch Cebu, auf dieser Insel befindet sich die größte Stadt der Visayas - Cebu City. Cebu, welche auch die „königliche Stadt des Südens“ genannt wird, ist gleichzeitig auch das administrative Zentrum der Visayas. Die Visayas eignen sich perfekt zum Inselhüpfen. Sie werden dabei schnell feststellen, dass sich die Inseln stark voneinander unterscheiden, sei es in Topographie, im Klima, wirtschaftlicher Nutzung oder den kulinarischen Genüssen. Palawan ist von atemberaubender Schönheit mit steil aufragenden schwarzen Kalkstein- und Marmorklippen, umspült von unglaublich klarem Wasser, das Einblicke in eine besonders reiche Meeresfauna und -flora ermöglicht. Klima und beste Reisezeit
Das Klima auf den Philippinen ist tropisch und stark vom Meer beeinflusst. Dank einer leichten Brise vom Meer wird es nur selten unerträglich heiß. Von Juni bis November herrscht Regenzeit auf den Philippinen und es kommt gehäuft zu Wirbelstürmen. Die Trockenzeit ist von Dezember bis Mai, wobei an der Ostküste Regen möglich ist. Im Süden des Landes sind die Jahreszeiten weniger stark ausgeprägt und es regnet hier weniger. Die beste Reisezeit für die Philippinen ist somit von Mitte Oktober bis Mitte Mai, wenn die Temperaturen etwas milder sind. Ein- und Ausreise
Die Anreise von Deutschland, Österreich und der Schweiz aus erfolgt per Flugzeug. Die reine Flugzeit auf die Philippinen beträgt in etwa 16 Stunden. Die schnellste Reiseroute erfolgt über Hongkong nach Manila mit Cathay Pacific. Für Besuchsaufenthalte benötigen deutsche, österreichische und Schweizer Staatsangehörige zur Einreise auf die Philippinen einen Reisepass, der mindestens noch 6 Monate nach Einreise gültig sein muss sowie einen Weiter- oder Rückflugschein. Inhaber eines vorläufigen Reisepasses benötigen das Visum immer vor der Abreise. Bei einer Reise unter 21 Tagen, muss kein Visum für deutsche Staatsangehörige beantragt werden. Wer jedoch länger als 21 Tage auf den Philippinen verbleibt, muss vorher ein Visum bei einer Botschaft oder einem Konsulat der Philippinen beantragen oder sich während der Reise an die zuständigen Behörden wenden. Achten Sie bei der Ausreise jedoch darauf, dass eine Flughafengebühr fällig wird (550 PHP, Stand Januar 2013). Diese kann auch in US Dollar bezahlt werden. Informationen über die genaue Höhe der Gebühr erhalten Sie von Ihrer Reiseleitung vor Tort. Kinder benötigen einen eigenen Reisepass. Diese Angaben sind rechtlich nicht bindend. Rechtlich verbindliche Angaben können nur bei den zuständigen Konsularbehörden eingeholt werden. Reisende anderer Nationalitäten müssten sich an die jeweils zuständigen Behörden wenden. Inlandsflüge / Regionale Flüge
Bitte beachten Sie bei separat von Ihrem Langstreckenflug gebuchten Inlands- oder Regionalflügen (z.B. so genannte Billigflieger, Airpässe oder nur lokal operierende Fluggesellschaften), dass Sie nicht auf die Regelungen Ihres Langstreckentickets Bezug nehmen können. Oft haben lokale Fluggesellschaften deutlich kleinere Flugzeuge im Einsatz oder wegen der Flughafenstrukturen können keine Großraumflugzeuge eingesetzt werden. Auf vielen Inlandsstrecken zwischen Inseln oder zu kleinen Flughäfen haben Sie oft nur 10 kg Freigepäck inklusive. Auch haben Sie in solchen Fällen keine abgestimmten Beförderungsbedingungen zwischen den regionalen Fluggesellschaften und der Langstreckenfluggesellschaft. Außerdem operieren Regionalfluggesellschaften oft nicht von denselben, großen, internationalen Flughäfen oder Terminals, so dass für Umsteigeverbindungen deutlich größere Umsteigezeiten gewählt oder zusätzliche Zwischenübernachtungen geplant werden müssen. Wir empfehlen stets so viele Flüge wie möglich mit renommierten Fluggesellschaften in Anspruch zu nehmen und wenn möglich alle geflogenen Strecken in das Langstreckenticket aufzunehmen, um die größtmögliche Beförderungs- und Umsteigegarantie zu erreichen und Unannehmlichkeiten wie z.B. Freigepäckreduzierungen zu vermeiden.
Zeitunterschied
Der Zeitunterschied von Deutschland zu den Philippinen beträgt MEZ + 7 Stunden. Während der europäischen Sommerzeit (MESZ) beträgt der Zeitunterschied jeweils eine Stunde weniger.
Sprache
Auf den 7107 Inseln werden 169 verschiedene Sprachen gesprochen. Die Amtssprache ist Englisch. Das gesprochene Englisch auf den Inseln weicht jedoch stark von dem „Standard" Englisch und ist somit etwas schwerer zu verstehen. Tagalog ( die am stärksten verbreitete Sprache auf den Philippinen ) wurde mit Begriffen aus anderen philippinischen Sprachen verbunden und es entstand die heutige Nationalsprache Filipino. Impfungen
Gegenwärtig ist für die Reise auf die Philippinen keine Impfung vorgeschrieben. Allerdings empfehlen Tropeninstitute eine Impfung für Tetanus, Diphterie und Hepatitis A. Ein erhöhtes Infektionsrisiko ohne Impfmöglichkeit besteht unter anderem für Darminfektionen, Denguefieber, Bilharziose, Filariosen. Den aktuellen, verbindlichen Stand erhalten Sie in einem Tropeninstitut Ihrer Wahl. Essen und Trinken
Die Küche der Philippinen besteht aus chinesischen, malaiischen und spanischen Einflüssen. Die Küche ist weniger scharf, als man sie aus anderen asiatischen Ländern kennt und sehr bekömmlich. Der Reis dient dabei als Grundnahrungsmittel, welcher auch schon zum Frühstück in einer kleinen Schale serviert wird. Ein typisches Hauptgericht der Filipino ist zum Beispiel das Adobo. Dies kann mit gebratenem Hühnerfleisch (Chicken Adobo), Schweinefleisch (Pork Adobo), Tintenfisch (Pusit Adobo) oder einer Kombination aus allem zubereitet werden. Es wird in einer Soße aus Knoblauch, (Kokos-)Essig, Pfefferkörnern, Salz, Sojasoße und manchmal auch Lorbeerblättern zubereitet. Während eines Tropenaufenthaltes braucht der Körper einen Ersatz für die verloren gegangene Flüssigkeit. Die meisten Getränke sind bedenkenlos genießbar, da sie in Flaschen abgefüllt oder im Tetra-Pak angeboten werden. Wasser aus der Leitung sollte nirgends getrunken werden und selbst zum Putzen der Zähne empfiehlt sich Mineralwasser aus Flaschen. Dies ist überall erhältlich. Die Filipinos trinken zum Essen meist nur reines Wasser. Im Gegensatz zu anderen asiatischen Ländern wird auf den Philippinen kaum Tee getrunken. Währung/ Zahlungsmittel/ Umtausch
Die offizielle Bezeichnung für die philippinische Währungseinheit lautet Piso. Es spricht jedoch jeder nur von Peso. 100 Centavo ergeben einen Peso. In Umlauf sind Banknoten für 1.000 P, 500 P, 200 P, 100 P, 50 P, 20 P und 10 P. Centavo werden in den Größenordnungen 25 c, 5 c und 1c hergestellt. Auf den Philippinen liegt der Wechselkurs für Bargeld etwas höher als der für Reisechecks. Reiseschecks sollten aber in US-Dollar ausgestellt sein. Master Card, Visa, American Express und Diners werden vielerorts akzeptiert. Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden an einigen Geldautomaten akzeptiert. Reiseschecks und Fremdwährungen können bei allen Banken einschließlich der Zweigstellen der Zentralbank gewechselt werden, wie auch in den meisten Hotels. Man sollte in Manila nur die offiziellen Wechselstuben oder Banken in Anspruch nehmen. Außerhalb der Hauptstadt gibt es seltener Gelegenheiten zum Geld wechseln und der Kurs wird schlechter, je weiter man sich von der Hauptstadt entfernt. Kommunikation/ Post/ Infrastruktur
Ferngespräche von den Philippinen in das Ausland können von fast allen Hotels aus geführt werden. Jedoch ist die Qualität der Telefonate noch nicht europäischer Standard. Roamingpartner gibt es inzwischen für viele deutsche Mobilfunkbetreiber. Internet Cafés gibt es auf den Philippinen zu Genüge und auch in Hotels können oft E-Mails empfangen und im Internet gesurft werden. Briefe von den Philippinen nach Deutschland brauchen in etwa 10-14 Tage. Das Straßennetz ist auf den Philippinen meist gut ausgebaut. Es gibt viele befestigte Straßen, abseits der Städte oder Touristenorte können auch Sandwege und Schotterpisten als Straßen dienen. Weiteres wichtiges Transportmittel in dem Inselstaat ist das Boot.
Stromversorgung Auf den Philippinen beträgt die Stromspannung 220 Volt 60 Hz, örtlich noch 110 Volt. Die Steckdosen sind für amerikanische Blattstecker ausgerichtet, ein Adapter wird benötigt. Es muss generell mit Stromausfällen gerechnet werden, in kleineren Orten ist Strom nur in den Abendstunden verfügbar. Sicherheit/ Reise mit Kindern/ medizinische Versorgung/ Versicherungsschutz
Reisende sollten generell vorsichtig sein und möglichst auf die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel verzichten und größere Menschenansammlungen meiden. Jedoch sind die Filipinos vernarrt in Kinder und sie können damit rechnen, dass Ihr Kind sich nie alleine beschäftigen muss. Wer mit Kindern reist, muss damit rechnen oft angesprochen zu werden. Die medizinische Versorgung ist in großen Städten gut geregelt, auf dem Land ist das Normalerweise nicht der Fall. Die meisten Krankenhäuser werden privat geleitet, staatliche Krankenhäuser und provinzielle Arztpraxen sind meist ungenügend ausgestattet. Im Ernstfall sollten Sie versuchen, die nächste Stadt zu erreichen und sich in ein Privatkrankenhaus begeben. Die Apotheken sind meistens gut ausgestattet. Der Versicherungsschutz durch die gesetzlichen Krankenkassen für Reisen ins Ausland gilt nicht für die Philippinen. Deshalb wird empfohlen, eine private Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen. Zollbestimmungen
Ohne Deklaration ist die Ein- und Ausfuhr von 10.000 PHP und 10.000 US-Dollar gestattet. Schon der Besitz von geringen Mengen Drogen ist strafbar und kann zu hohen Freiheitsstrafen führen. Korallen, Muscheln und Tierhäute dürfen nicht ausgeführt werden. Weitere Importverbote bestehen für Nachtsichtgeräte, Waffen, Waffenteile und Munition, subversive, obszöne oder pornographische Materialien.
Bitte beachten Sie auch, dass die Einfuhr von bestimmten Medikamenten verboten ist, bzw. einer gesonderten Genehmigung bzw. besonderer Dokumentation bedarf. Detaillierte Informationen hierzu zu erhalten Sie beim Auswärtigen Amt. In jedem Fall sollten Sie sich fachkundig bei ALLEN verschreibungspflichtigen Medikamenten mit Ihrem Hausarzt in Verbindung setzen, der Ihnen ein entsprechendes, international gültiges, englischsprachiges Begleitformular aushändigen und die Einfuhrmöglichkeit für Sie prüfen kann. Bitte beachten Sie, dass die Einfuhr von verbotenen Medikamenten zur Verweigerung der Einreise oder zu anderen behördlichen Maßnahmen führen kann. Für die Einhaltung der Einfuhrvorschriften sind Sie als Reisende selbst verpflichtet. Konsulate/ Botschaften: Deutschland: Botschaft der Philippinen Uhlandstraße 97 DE-10715 Berlin Tel.: (030) 864 9500 Fax: (030) 873 2551 Außenbotschaft der Botschaft der Philippinen Maximialianstr. 28 b DE-53111 Bonn Tel.: 0228- 267991 Fax: 0228- 221968 Generalkonsulat d. Philippinen Jungfrauenthal 13 20149 Hamburg Tel.: (040) 44 295 253 Fax: (040) 45 998 7 Generalkonsulat der Philippinen Mainzer Landstraße 15-17 DE- 60329 Frankfurt am Main Tel.: (069) 2470 6764 Fax: (069) 2470 6766 Mobil: 0176-627 17 69 (Bereitschaftsdienst) Österreich: Botschaft der Philippinen Laurenzerberg 2 A-1010 Wien Tel: 0043 1 533 2401 Fax: 0043 1 533 2401 24 Honorargeneralkonsulat d. Philippinen Glanhofen 6 A- 5017 Salzburg Tel: 0043 662 82 38 480 Fax: 0043 662 82 38 48 24 Schweiz: Botschaft der Philippinen Kirchenfeldstr. 73 - 75 CH- 3005 Bern Tel: 0041 31 350 1717 Fax: 0041 031 352 2602 Generalkonsulat der Philippinen Innere Margarethenstr. 2 CH- 4002 Basel Tel: 0041 61 278 99 84 Fax: 0041 61 278 99 80 Unsere Meinung
Die Philippinen – das Land der Inseln - bekannt für Traumstände, Palmen und klares, blaues Wasser und eine traumhafte Unterwasserwelt. Dennoch können die Philippinen auch andere Seiten aufzeigen. Sie bieten eine große Vielfalt an Flora und Fauna, landschaftliche Höhepunkte wie die Chocolate Hills oder die Reisterrassen von Banaue und traumhafte Tauchplätze. Die Philippinen sind nicht so sehr für Asien-Einsteiger geeignet, aber umso mehr für Individualisten. All-Inclusive Anlagen sind nahezu unbekannt. Besonders beliebt ist das Inselhüpfen, bei dem man versucht so viele Eindrücke wie möglich aufzunehmen. Die Philippinen sind perfekt für Touristen, die Strandurlaub mit einer Rundreise kombinieren, mehrere Inseln verknüpfen oder vielleicht auch mit einem Stadtaufenthalt aufwerten möchten. Zudem gibt es noch viele, eher unbekannte und einsame Inseln zu entdecken. Lassen auch Sie Ihre Abenteuerlust vom Inselstaat der Philippinen erwecken …
| Länderinformationen Sri Lanka  ID Reisewelt Vertretungen in Sri Lanka
Allgemeine Informationen Sri Lanka, der Regentropfen an der Südspitze Indiens, ist eines der beliebtesten Ziele im Indischen Ozean. Die Insel ist 65.610 km² groß und hat ca. 20 Millionen Einwohner. Die Hauptstadt des Landes ist Colombo, welche schon zu Kolonialzeiten wichtiger Handelspunkt war. Der größte Teil der Bevölkerung Sri Lankas bekennt sich zum Buddhismus. Aber auch der hinduistische Glaube, der Islam und das Christentum sind vertreten. Nach Jahrhunderten der Fremdherrschaft durch Portugiesen, Niederländer und Briten erlang Sri Lanka am 3. Februar 1948 seine Unabhängigkeit zurück. Der im Jahr 1983 begonnene Bürgerkrieg zwischen den Hauptbevölkerungsgruppen Singhalesen und Tamilen wurde 2009 für beendet erklärt. Seit dem Ende des Bürgerkriegs ist es im Land ruhig geblieben. Die Urlaubsgebiete Sri Lankas sind bereisbar. Sri Lankas klangvolle Übersetzung - „Strahlend leuchtendes Land“, lässt erahnen, warum dieses Eiland schon von den Seefahrern „Perle im Indischen Ozean“ oder „Insel der Götter“ genannt wurde. Kein Wunder, denn die Vielfalt auf dieser Insel ist riesig. Auf 1.300 km Küstenlänge reiht sich ein Traumstrand an den anderen. Im Inselinneren erheben sich hohe Berge, gespickt mit tropischen Wäldern und viel versprechend duftenden Gewürz- und Teeplantagen. Auch der Tierwelt des Landes sollte Beachtung geschenkt werden. Das Tierreich Sri Lankas ist artenreich und in zahlreichen Reservaten geschützt. Elefanten, Leoparden, Hirsche, Affen, Reptilien, Schmetterlinge und einige nur hier lebende Arten - Sri Lanka ist ein wahres Tierparadies. Wen wundert es da, dass Safaritouren immer beliebter werden. Regionen West- und Südküste: Die West- und Südküste Sri Lankas ist der touristischste Teil des Landes. Lange Sandstrände, romantische Buchten, große Badeorte, beschauliche Feriensiedlungen und Unterkünfte in allen Kategorien zeichnen diese Region aus. Egal ob Sonnenbaden, Schwimmen oder Surfen - Aktivitäten rund ums Wasser gibt es hier wie Sand am Meer. Die Stelzenfischer von Koggala tragen unwillkürlich zum Ansehen der Region bei. Mit der nötigen Gelassenheit verharren sie am Morgen auf ihren Stelzen, um im richtigen Moment ihre Einnahme des Tages zu sichern. Aber auch die Hauptstadt Sri Lankas, Colombo, befindet sich an der Westküste. Mit etlichen Restaurants, Wolkenkratzern und beeindruckenden Sehenswürdigkeiten ist Colombo auf jeden Fall einen Besuch wert. Die zahlreichen Forts, Kirchen und Tempel erzählen von der geschichtsträchtigen Vergangenheit des Landes. Ostküste: Die touristisch kaum erschlossene Ostküste lockt mit traumhaft weißen Sandstränden, einsamen Küsten, ursprünglicher Natur und artenreicher Tierwelt im Yala Nationalpark. Farbenprächtige Korallenriffe laden zum Tauchen und Schnorcheln ein. Die bisher wenigen angesiedelten Hotels verfügen über einen guten Standard, welcher mit Hotels der Ferienzentren im Süden und Westen durchaus mithalten kann. Inselzentrum: Neben der 1.330 km langen Küstenlinie mit traumhaften Stränden und Buchten hat Sri Lanka im Hinterland auch viel Grün zu bieten. In der hügeligen Landschaft verteilen sich Tee- und Gewürzplantagen sowie akkurat angelegte Reisfelder im dichten tropischen Grün. Aufgrund des kühlen Klimas im Sommer ist die Hügellandschaft ein beliebter Rückzugsort vor der Hitze an der Küste. Die zahlreichen Nationalparks der Insel sind Heimat vieler nur hier vorkommenden Tier- und Pflanzenarten. Bedeutende historische und kulturelle Städte, wie Kandy, Polonnaruwa, Dambulla oder Sigiriya befinden sich im Zentrum Sri Lankas. Klima und Beste Reisezeit Sri Lanka liegt in der tropischen Klimazone. Die Durchschnittstemperaturen liegen das ganze Jahr um die 30 Grad Celsius. Niederschläge fallen meist in kurzen, kräftigen Regenschauern, die Luftfeuchtigkeit ist hoch. Im Bergland des Inselinneren herrschen das ganze Jahr über angenehme Temperaturen, es muss das ganze Jahr über mit Regen gerechnet werden, im Winter kann es auch zu Schneefällen kommen. Der wärmste Monat ist der Mai, der kühlste der Januar. Die beste Reisezeit ist je nach Region unterschiedlich. Für die Südwestküste ist die beste Reisezeit von November bis März, von Mai bis August bringt der Südwestmonsun Regen. Dementsprechend ist die beste Reisezeit für die Ostküste Sri Lankas von März bis November, der Nordostmonsun bringt von Dezember bis Februar jede Menge Niederschlag. Ein- und Ausreise Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen zur Einreise einen noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum gültigen Reisepass und ein bestätigtes Rückreise- oder Weiterreiseticket. Kinder benötigen einen eigenen Reisepass. Für Einreisen ab dem 01.01.2012 kann das Visum online unter www.eta.gov.lk beantragt werden und kostet 20 USD. Ab 01.01.2013 kostet das Visum 30 USD. Eine Kopie des online ausgefüllten Visaantrags ist bei der Reise mitzuführen. Es ist ebenfalls möglich, ein Visa on Arrival zu beantragen, dieses kostet 5 USD mehr (Stand Dezember 2012). Staatsangehörige anderer Nationen informieren sich bitte bei den für Sie zuständigen Behörden.Die Ausreisesteuer ist momentan im Ticketpreis integriert und muss nicht separat am Flughafen gezahlt werden. Genaue Informationen erhalten Sie vor Ort von Ihrer Reiseleitung.Für Reisen in den Norden Sri Lankas wird zurzeit keine Genehmigung des Verteidigungsministeriums mehr benötigt. Ausnahmen sind einige Gebiete im Distrikt Mullaitivu. Bitte informieren Sie sich dazu beim Auswärtigen Amt und beim Verteidigungsministerium Sri Lankas. Inlandsflüge / Regionale Flüge
Bitte beachten Sie bei separat von Ihrem Langstreckenflug gebuchten Inlands- oder Regionalflügen (z.B. so genannte Billigflieger, Airpässe oder nur lokal operierende Fluggesellschaften), dass Sie nicht auf die Regelungen Ihres Langstreckentickets Bezug nehmen können. Oft haben lokale Fluggesellschaften deutlich kleinere Flugzeuge im Einsatz oder wegen der Flughafenstrukturen können keine Großraumflugzeuge eingesetzt werden. Auf vielen Inlandsstrecken zwischen Inseln oder zu kleinen Flughäfen haben Sie oft nur 10 kg Freigepäck inklusive. Auch haben Sie in solchen Fällen keine abgestimmten Beförderungsbedingungen zwischen den regionalen Fluggesellschaften und der Langstreckenfluggesellschaft. Außerdem operieren Regionalfluggesellschaften oft nicht von denselben, großen, internationalen Flughäfen oder Terminals, so dass für Umsteigeverbindungen deutlich größere Umsteigezeiten gewählt oder zusätzliche Zwischenübernachtungen geplant werden müssen. Wir empfehlen stets so viele Flüge wie möglich mit renommierten Fluggesellschaften in Anspruch zu nehmen und wenn möglich alle geflogenen Strecken in das Langstreckenticket aufzunehmen, um die größtmögliche Beförderungs- und Umsteigegarantie zu erreichen und Unannehmlichkeiten wie z.B. Freigepäckreduzierungen zu vermeiden. Zeitunterschied Der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Zeit beträgt 4,5 Stunden, im Sommer 3,5 Stunden. Sprache Offizielle und Nationalsprache ist Singhalesisch, eine Weitere ist Tamilisch. Englisch ist Amts- und Geschäftssprache und auch unter den Einwohnern weit verbreitet. Als Überbleibsel aus der Kolonialzeit sind selbst Verkehrsschilder meistens in Sri Lankas Nationalsprachen und in Englisch beschriftet. Impfungen Es sind keine Impfungen bei Einreise aus Europa vorgeschrieben. Empfehlenswert sind Impfungen gegen Diphtherie, Tetanus, Masern, Hepatitis A, Polio und Keuchhusten. Bei Langzeitaufenthalten wird auch eine Impfung gegen Hepatitis B empfohlen. Durch Mücken übertragbare Krankheiten, wie Malaria und Dengue-Fieber kommen vor. Aktuelle Informationen zu Impfungen und Krankheiten erhalten Sie in einem Tropeninstitut Ihrer Wahl. Die hier übermittelten Informationen sind nicht rechtsverbindlich. Essen und Trinken Das Essen in Sri Lanka ist sehr vielseitig, bekömmlich und schmackhaft. Kein Wunder bei den vielen Gewürzgärten und Obst- und Gemüseplantagen. Das Hauptgericht ist Reis mit Curry, welcher in den verschiedensten Geschmacksrichtungen, von gut gewürzt bis scharf vorhanden sind. Egal ob Koriander, Kümmel, Zimt, Zitronengras, Ingwer, Chili, Tomaten, Knoblauch, Kokosnussmilch, Kartoffeln, Hähnchen oder Fisch - hier ist für Jeden etwas dabei. Auf jeden Fall probieren sollte man Hoppers, ein pfannkuchenartiger Snack, String Hoppers, gedämpfte Reisnudeln sowie Pittu und Rotis, Teigfladen mit einer Füllung aus den verschiedensten Zutaten. Als Nachtisch gibt es Büffelquark mit Palmenhonig, die karamellartigen Kuchen Wattalapam und Joghurts. Snacks, wie Fleisch- oder Fischfrikadellen, Pasteten, Malu Pang (Fischbrötchen) und die krokodilförmigen Brötchen Kimbula Bunis sind ideal für den kleinen Hunger zwischendurch. Aber auch die große Auswahl an Früchten sollte nicht vergessen werden. Neben den bekannten Obstsorten Mango, Ananas, Banane und Papaya gibt es auch uns eher unbekannte, exotische Früchte, wie Sapodilla, Mangostane, Rambutan, Holzapfel und Netzannone. In Sri Lanka wird traditionell mit den Händen gegessen. Wer sich an dieser Essweise einmal probieren möchte sollte beachten, dass mit der rechten Hand gegessen wird. Berühmt ist Sri Lanka zudem für guten Tee. Nicht umsonst ist der Ceylon Tee auf der ganzen Welt bekannt und bei Kennern sehr beliebt. Ein weiteres beliebtes Getränk ist Kokosnussmilch, die direkt aus der Frucht getrunken wird. Zahlungsmittel/ Währung/ Umtausch Die Währung von Sri Lanka ist die srilankische Rupie.1 € entspricht etwa 150 Rupien (Stand Oktober 2011). In Banken oder Wechselstuben lässt sich der Euro in Rupien tauschen. Kreditkarten werden in den meisten Hotels und in Geschäften akzeptiert. Geldabhebungen an Bankautomaten sind ebenfalls möglich. Die Bezahlung mit Bargeld wird empfohlen. Telekommunikation/ Post/ Infrastruktur Handyanbieter, wie T-Mobile, Vodafone D2 und E-plus haben Roaming Partner in Sri Lanka. Die Gebühren sind allerdings relativ hoch. Mit deutschen Pre-Paid Karten kann in Sri Lanka nicht telefoniert werden. Preiswerter ist das Telefonieren mit einer Telefonkarte nach Deutschland. Kartentelefone finden sich in allen Städten und Touristenzentren. Postkarten werden am besten an der Hotelrezeption oder in einem Postamt abgegeben. Die Urlaubsgrüße sind dann meist nach 1 bis 3 Wochen angekommen. Stromversorgung Die Stromspannung beträgt 230 Volt 50 Hz, es kann zu Spannungsschwankungen und gelegentlich zu Stromausfällen kommen. Es wird ein Adapter für britische Dreipolstecker benötigt. Sicherheit / Reisen mit Kindern / Medizinische Versorgung / Versicherungsschutz Es sollte kein Leitungswasser getrunken werden und auch Milch sollte abgekocht werden. Auf ungekochte Speisen sollte verzichtet werden. Die medizinische Versorgung auf Sri Lanka ist gut. Die Insel verfügt über genügend Krankenhäuser und Arztpraxen, allein in Colombo befinden sich 5 Krankenhäuser. Die Behandlung in den staatlichen Krankenhäusern ist kostenlos. Die Apotheken bieten genügend Medikamente für jeden Notfall. Deutsche Krankenkassen erstatten die Arztkosten in der Regel nicht oder nur teilweise, daher empfiehlt es sich eine private Auslandskrankenversicherung abzuschließen. Die Bewohner Sri Lankas sind sehr kinderlieb. Viele Hotels verfügen über Kinderclubs und andere Unterhaltungsmöglichkeiten für Kinder. Aufgrund des vergangen Bürgerkriegs und der Zerstörung, die im Norden des Landes vorherrscht, wird dieser Teil Sri Lankas oft als Geisterland bezeichnet. Nach dem Ende des Bürgerkrieges ist Ruhe in die Region eingetreten. Zurzeit wird aber noch von Reisen in den Norden Sri Lankas abgeraten, da sich hier immer noch viele vergrabene Minen befinden. Es finden häufig Sicherheitskontrollen durch das Militär oder die Polizei statt. Den Anweisungen der Behörden sollte gefolgt werden. Zollbestimmungen Bei Einreise können folgende Gegenstände zollfrei eingeführt werden (Regelungen für Personen über 18 Jahre): 2 Flaschen Wein und 1,5 l Spirituosen, Parfüm für den persönlichen Gebrauch und 250 ml Eau de Toilette. Edelmetalle und Schmuck müssen bei der Einreise deklariert werden. Die Einfuhr von ausländischen Tabakwaren ist verboten. Die Ausfuhr von Antiquitäten ist nur mit Genehmigung erlaubt. Die Ausfuhr von bestimmten Lederprodukten (z.B. Elefant, Krokodil, Schlangen) und Elfenbein sowie deren Einfuhr nach Deutschland unterliegen dem Washingtoner Artenschutzabkommen. ID Reisewelt wendet sich strikt gegen jede Art von Souvenirs oder Einkäufe für die Tiere getötet oder gezüchtet, beziehungsweise bedrohte Pflanzen verwendet werden. Die Ein- und Ausfuhr von Waffen und Drogen ist strengstens untersagt. Verstöße gegen die erlaubte Devisenein- und ausfuhr, den unerlaubten Rauschgift- und Waffenbesitz sowie Sexualdelikte können schwerwiegende Folgen haben. Bitte beachten Sie auch, dass die Einfuhr von bestimmten Medikamenten verboten ist, bzw. einer gesonderten Genehmigung bzw. besonderer Dokumentation bedarf. Detaillierte Informationen hierzu zu erhalten Sie beim Auswärtigen Amt. In jedem Fall sollten Sie sich fachkundig bei ALLEN verschreibungspflichtigen Medikamenten mit Ihrem Hausarzt in Verbindung setzen, der Ihnen ein entsprechendes, international gültiges, englischsprachiges Begleitformular aushändigen und die Einfuhrmöglichkeit für Sie prüfen kann. Bitte beachten Sie, dass die Einfuhr von verbotenen Medikamenten zur Verweigerung der Einreise oder zu anderen behördlichen Maßnahmen führen kann. Für die Einhaltung der Einfuhrvorschriften sind Sie als Reisende selbst verpflichtet. Konsulate/ Botschaften Deutschland: Botschaft von Sri Lanka Niklasstrasse 19 DE- 14163 Berlin Tel: (030) 80 90 97 49 Fax: (030) 80 90 97 57 Generalkonsulat von Sri Lanka Lyoner Straße 34, Tower 2 60528 Frankfurt am Main Tel: (069) 66 05 39 80 Fax: (069) 66 05 39 89 9 Österreich: Botschaft von Sri Lanka Rainergasse 1 A - 1040 Wien Tel: 00 43 1 503 79 880 Fax: 00 43 1 5 03 79 93 Schweiz: Generalkonsulat von Sri Lanka Rue de Moillebeau 56 CH - 1209 Genf Tel: 00 41 22 9 19 12 50 Fax: 00 41 22 7 88 31 92 Unsere Meinung Klein und trotzdem abwechslungsreich, die Vielfalt Sri Lankas ist unbeschreiblich. Hier ist wirklich für jeden Urlaubstyp etwas dabei. Natur- und Tierliebhaber kommen in den zahlreichen Nationalparks und Tierreservaten, die sich im gesamten Land verteilen, auf Ihre Kosten. Taucher und Schnorchler fühlen sich an der Küste rund um Sri Lanka wohl, während Ayurvedareisende im Bergland Erholung finden. Städtereisende finden in Colombo das richtige Ziel und Sonnenanbeter können sich einen der zahllosen Traumstrände des Landes aussuchen. Und wer von der freundlichen Bevölkerung mit „Ayubowan!“ begrüßt wird, kommt sicherlich mindestens ein zweites Mal zurück in dieses kleine, tropische Paradies, welches mehr zu bieten hat, als man denkt.
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