Singapur Informationen & Singapur Reisetipps

Moderner Stadtstaat am Äquator

Singapur, der kleine, wirtschaftlich blühende Inselstaat an der südlichen Spitze der malaiischen Halbinsel, ist eine der faszinierendsten Metropolen unserer Erde. Trotz modernster Hochhäuser hat die Stadt ihren asiatischen Charme nicht verloren. In Singapur prallen die Gegensätze aufeinander. Die bunte Mischung aus verschiedensten Menschen und Völkern und das friedliche Neben- bzw. Miteinander geben dem Bild Singapurs Leben.

Aber vielleicht ist es auch gerade diese Mischung aus verschiedenen Kulturen, Religionen und Erfahrungen, die Singapur zu einer Stadt der Superlative haben werden lassen. Hier findet man auf der einen Seite ultramoderne Shoppingcenter, die neuesten Generationen aus der Handy-, Foto- und Computerszene, auf der anderen Seite traditionelle, chinesische Apotheken und Handelshäuser. Themenparks, 4D-Kinoerlebnis und das zweitgrößte Riesenrad der Welt wechseln sich mit einer verwirrenden Fülle an Erlebnissen ab, die man immer wieder aufs Neue in der asiatischen Metropole hat.

Singapur bietet einen ganz eigenen Kontrast, immer perfekt organisiert, sauber, sich selbst neu erfindend und dabei dennoch an Traditionen festhaltend. Stöbern Sie nach Ihrem ganz persönlichen Singapur, nach einem Erlebnis zwischen Tempeln und Einkaufszentren, zwischen Schlemmen am Boat Quay oder Schlendern auf Morgenmärkten. Singapur und der Merlion erwarten Sie.

Singapurs Geographie

Singapur, der Stadt- und Inselstaat am Südzipfel der Halbinsel Malaysia, liegt nur wenige Kilometer nördlich des Äquators und an einer der am dichtesten befahrenen Schifffahrtsrouten der Welt, der Straße von Malakka, die südwestlich an Singapur vorbei führt. Im  Süden wird der Stadtstaat durch die nach ihm benannte Straße von Singapur begrenzt. Im Norden trennt die schmale Straße von Johor Singapur vom Festland Malaysia und ist durch die gut einen Kilometer lange Brücke, den so genannten Johor-Singapore-Causeway, mit diesem verbunden. Eine weitere Verbindung mit dem malaiischen Festland gibt es im Westen von Singapur. Als weiteres Nachbarland kann Indonesien genannt werden, die Insel Sumatra ist westlich der Straße von Malakka gelegen und Pulau Batam südlich von Singapur und der gleichnamigen Meeresstraße.

Während Singapur kurz nach seiner Gründung in den 1960-er Jahren eine Fläche von etwa 580 km² hatte, wuchs diese im Laufe der Jahre durch ständige Landgewinnung auf heute mehr als 700 km². Durch die Abtragung von Erdmaterial, insbesondere vom Meeresboden, und die Wiederaufschüttung vergrößert sich der Inselstaat immer mehr, was auch negative Effekte mit sich bringt, da vorhandene Ökosysteme gestört oder gar zerstört werden. Die Arbeiten zur Landgewinnung kann man bereits vom Flugzeug aus erkennen.

Die Hauptinsel Singapur ist von Nord nach Süd knapp 25 Kilometer lang und die West-Ost-Ausdehnung misst gut 40 Kilometer. Hinzu kommen zahlreiche, vorgelagerte Inseln, wovon allerding nur etwa 20 bewohnt sind. Die bekannteste ist die südlich gelegene Insel Sentosa, auf der sich ein riesiger Themen- und Vergnügungspark inklusive Hotels befindet. Sentosa Island erreicht man nicht nur über eine Brücke, sondern auch mit einer Drahtseilbahn. Viel besucht ist auch Pulau Ubin in der Straße von Johor, da sich hier noch sehr viel Ursprüngliches und lokales Leben entdecken lässt.

Singapur Karte

Mehr als die Hälfte der Landesfläche nehmen Gebäude und Straßen ein, dennoch findet man gerade in Singapur sehr viel Grün, was sich in ausgedehnten Parks, wo sich beispielsweise auch der Zoo von Singapur befindet, aber auch in Sumpflandschaften oder Naturschutzgebieten wiederspiegelt.
Der größte Fluss in Singapur ist der Sungai Seletar und der bedeutendste ist der Singpore River an dessen Ufern sich heute das moderne Gesicht der Stadt zeigt und neben Büro- und Bankgebäuden auch zahlreiche Hotels entstanden sind. Einen Kompromiss zwischen Tradition und Moderne hat man am Boat Quay in Singapur geschaffen, wo alte Handelshäuser und Geschäfte zu charmanten Restaurants umgebaut wurden und nun tausende Besucher anziehen.

Singapurs Geschichte

Erste Aufzeichnungen zur Geschichte Singapurs reichen bis in die Zeit um 300 v. Chr. zurück, diese sind allerdings recht spärlich. Später kamen chinesische Seefahrer und im 14. Jahrhundert gab es hier schon einen Handelshafen, der unter dem Einfluss des Sri Vijaya Reiches stand und unter dem Namen Temasek bekannt war. Der heutige Name des Inselstaates, Singapur, ist auf die Legende eines Prinzen dieses Königreiches zurückzuführen (mehr dazu).

Der Aufstieg Singapurs beginnt mit Sir Thomas Stamford Raffles, der als Gründer der Stadt in die Geschichte eingeht. Er kam als Kolonialverwalter der British East India Company im Jahre 1819 nach Singapur, um einen Handelsposten zu errichten. Er fand das damalige Singapur lediglich als ein Fischerdorf im Dschungel vor, erkannte aber sofort die strategische Lage an den Welthandelswegen. 1824 kaufte man dem damals hier herrschenden Sultan von Johor die Stadt ab, 1867 wurde Singapur zur britischen Kronkolonie und der Aufstieg zu einem der wichtigsten Handelsplätze in Asien begann. 1826 wurde Singapur zusammen mit Penang, Malakka und Pangkor zu den so genannten Straits Settlements, Handelsstützpunkten der British East India Company an den wichtigsten Meeresstraßen, zusammengeschlossen. Singapur hatte den Status einer Freihandelszone und wurde im Laufe der Jahre zu einem der bedeutendsten Geschäftszentren in Asien. Mit der Öffnung des Suezkanals im Jahre 1869 gab es nochmals einen Schub.
In der Kolonialzeit wurden auch zahlreiche der heute noch in Singapur zu besichtigenden Gebäude errichtet, wie zum Beispiel das Rathaus, das Victoria Theater, die Kathedrale St. Andrews oder das jetzige Hotel Fullerton, was in der damaligen Zeit als Postamt diente. Das legendäre Raffles Hotel, was nach dem Stadtgründer benannt wurde, eröffnete 1887 seine Pforten und beherbergte seit dieser Zeit neben Staatsmännern und Politikern auch Berühmtheiten wie Königin Elisabeth II, Rudyard Kipling, Sommerset Maugham, Charlie Chaplin oder Michael Jackson, um nur einige zu nennen. In der Bar des Raffles Hotel in Singapur wurde auch der berühmte Singapore Sling kreiiert.

Merlion - das Wahrzeichen von Singapur

Das berühmte Raffles Hotel

Fuhrpark der Jahrhunderte vor dem Fullerton Bay Hotel

Im Zweiten Weltkrieg wurde Singapur 1942 durch die Japaner erobert und das bedrückendste Kapitel in der Geschichte Singapurs dauerte bis September 1945 als die Stadt durch britische Truppen wieder befreit wurde.

1959 wurde Singapur zu einer autonomen Kronkolonie und 1963 trat die Stadt gemeinsam mit Sabah und Sarawak der Föderation Malaya bei. Die Kooperation gestaltete sich aufgrund der überwiegend chinesischen Bevölkerung in Singapur aber schwierig und am 07.08.1965 wurde Singapur nach Unruhen wieder vom Staatenbund ausgeschlossen. Am 09.08.1965 erklärte Singapur seine Unabhängigkeit und der repräsentative wirtschaftliche Aufschwung des Staates nahm seinen Lauf.
Seit 1967 gibt es den Singapur Dollar, der sich trotz mehrerer Wirtschaftskrisen zu einer stabilen Währung entwickelt hat. Singapur hat Jahr für Jahr seine Modernisierung und den Ausbau der Infrastruktur vorangetrieben und so kann die Stadt heute den drittgrößten Containerhafen der Welt und mit dem Changi International Airport, eines der wichtigsten Drehkreuze in Asien vorzeigen.

Singapur hat seinen Weg ins 21. Jahrhundert gefunden und Stillstand ist ein Fremdwort in der Weltmetropole. Ob modernes U-Bahn-System, schicke Restaurants, atemberaubende Lasershow auf Sentosa Island, neueste Formel I Strecke, eines der größten Riesenräder der Welt, der Singapore Flyer, oder das Zentrum rund um die Marina Bay mit dem gleichnamigen Marina Bay Hotel, was futuristische Ausmaße annimmt - die Stadt am Singapore River erfindet sich täglich neu.

Singapurs Bevölkerung

Zu Beginn ein paar Zahlen und Fakten über Singapurs Bevölkerung:

Einwohnerzahl Singapur

Bevölkerungsdichte Singapur

Ethnische Unterteilung

Religion

 

Lebenserwartung

ca. 5,3 Millionen

ca. 7126 Einwohner/km²

ca. 75% Chinesen | ca. 13% Malaien | 9% Inder | 3% andere

33 % der Bevölkerung bekennen sich zum Buddhismus, 18% zum Christentum, 15% zum Islam,
11% zum Taoismus und gut 5% zum Hinduismus.  Der Rest gehört entweder keiner Religion an
oder verteilt sich auf weitere Glaubensgemeinschaften.

ca. 79 Jahre (Männer) und 84 Jahre (Frauen)

Chinesen beim Einkaufen auf Singapurs Märkten

Moderne Paare in Singapur leben ihre Traditionen

Indisches Paar kauft in Singapur traditionell ein

Singapur ist nicht nur einer der am dichtesten besiedelten Staaten, sondern auch ethnisch sehr vielfältig, was beides seinen Ursprung auch im wirtschaftlichen Erfolg von Singapur hat. Schon Mitte des 19. Jahrhunderts zog es zahlreiche Arbeiter aus China und Indien in die damals englische Kronkolonie und der Boom dauert noch immer an. Heute sind es oft Frauen aus Indonesien oder von den Philippinen, die als Hausmädchen in reichen Familien aus Singapur arbeiten, um sich so ihren Lebensunterhalt zu verdienen und auch ihre eigenen Familien in der Heimat damit unterstützen.

Mit etwa 75% machen die Chinesen den größten Teil der Bevölkerung von Singapur aus. Sie kamen im 19. Jahrhundert entweder aus dem benachbarten Malakka oder mit Schiffen direkt aus China. Sie verdingten sich anfangs als Tagelöhner, später kamen auch Handwerker und Händler, die ihr Glück in Singapur suchten. Viele von ihnen wurden in Singapur ansässig und inzwischen wuchsen Generationen hier auf. Bekannt für ihren Fleiß kamen viele Chinesen zu Reichtum und bestimmen auch heute noch die Geschicke des Inselstaates.
Der Stadtteil Chinatown in Singapur wurde Ende des 20. Jahrhundert renoviert und im bunten Viertel mit kleinen Geschäften, Märkten und guten Restaurants kann man die Zeit vergessen. Das Image eines verruchten Chinatowns, so wie man es aus Filmen kennt, hat das Viertel nicht mehr, einen kleinen Einblick in diese Zeit bekommt man aber noch im Chinatown Heritage Center.

Die zweitgrößte Bevölkerungsgruppe sind, wenn auch nur noch mit etwa 13%, die Malaien, die ihre Wurzeln hier in Singapur haben oder im 19. Jahrhundert aus Malakka oder dem Riau Archipel (heute zu Indonesien gehörend) eingewandert sind. Die meisten Malaien bekennen sich zum Islam. Bei einer Stadtrundfahrt durch Singapur lässt sich beispielsweise das muslimische Viertel Kampong Glam entdecken, was sich rund um die Arab Street gebildet hat. Einst war dieser Stadtteil den arabischen Händlern vorbehalten, inzwischen haben sich aber auch anderen Nationalitäten, darunter die Malaien angesiedelt. Hier befindet sich die Sultan Moschee und auf Märkten können noch heute duftende Gewürze und wunderschöne Stoffe gekauft werden.

Aus dem Süden Indiens kamen im 19. Jahrhundert auch viele Inder nach Singapur. Sie bilden mit etwa 7% eine eher kleine Bevölkerungsgruppe, haben aber mit Little India auch heute noch ihr eigens Viertel, wo Traditionen gepflegt werden. In diesem Stadtteil von Singapur können einige hinduistische Tempel, so zum Beispiel der Sri Veeramakaliamman Tempel bewundert werden. Der bedeutendste Tempel, der Sri Mariamman Tempel, steht übrigens in Singapurs Chinatown. Bei einem Rundgang durch Little India kommt man außerdem ganz leicht auf den guten Geschmack der indischen Küche oder kann sich auf den lokalen Märkten umschauen.

Religion in Singapur

Bedingt durch die ethnische Vielfalt in Singapur haben sich auch die unterschiedlichsten Religionen hier im Stadtstaat ausgebreitet und jeder kann seinen Glauben ungestört praktizieren. Etwa ein Drittel der Bevölkerung Singapur bekennt sich zum Buddhismus, Christen machen etwa 18% in Singapur aus. Danach folgen der Islam, der Taoismus und der Hinduismus. Mit knapp 15% ist die Gruppe, die keiner Religionsgemeinschaft angehört, relativ groß für einen asiatischen Staat.

Trotz aller Moderne in Singapur prägen auch Religionen und Traditionen stark das Stadtbild. Viele Tempel in Singapur sind Zeugnisse der verschiedenen Religionen, so zum Beispiel der chinesische Thian Hock Keng oder der hinduistische Sri Vadapathira Kaliamman. Außerdem gibt es Moscheen und Kirchen, wie die wunderschöne St. Andrews Kathedrale oder die St. Gregory, die älteste Kirche von Singapur. Sowohl die Bauwerke als auch die Menschen in den ethnischen Vierteln, wie Little India, Chinatown oder Kampong Glam tragen zum multikulturellen Stadtbild von Singapur bei und sind ein weltweites Musterbeispiel des friedlichen Nebeneinanders unterschiedlichster Kulturen.

Singapurs Sprachen

Die Amts-, Verwaltungs- und Bildungssprache ist Englisch. Ethnisch bedingt sprechen darüber hinaus fast alle Einwohner von Singapur entweder noch chinesisch und Bahasa Malaya bzw. je nach Herkunft ihre jeweilige Muttersprache.

chinesischer Temel in Singapur

Währung | Zahlungsmittel | Umtausch in Singapur

Die Währung Singapurs ist der Singapur Dollar (SGD). Derzeit gibt es Banknoten in den Wertstufen 2, 5, 10, 50, 100, 1000 und 10.000 SGD, wobei man die 10.000 SGD Note kaum im täglichen Leben wieder findet.
Die Münzen gibt es in den Abstufungen 1, 5, 10, 20 und 50 Cent sowie 1 Singapur Dollar. Auf der Wertseite finden sich lokale Pflanzen und Blumen, während die Rückseite das Wappen Singapurs, der Merlion,  ziert.
Als Zahlungsmittel können neben Bargeld, auch EC (Maestro) Karten oder Kreditkarten genutzt werden, Reiseschecks sind kaum noch üblich.
Geld können Sie in Banken, den meisten Hotels oder auch in offiziellen Wechselstuben umtauschen. Mit Ihrer Maestro Karte plus Geheimzahl erhalten Sie auch an vielen Geldautomaten (ATM) in der Stadt Bargeld. Kreditkarten sind in ganz Asien mehr verbreitet und werden überall als gängiges Zahlungsmittel anerkannt. Die Banken haben in der Regel Montag bis Freitag von 9.00-15.00 Uhr geöffnet, am Samstag dagegen meist nur bis 11.30 Uhr - die Öffnungszeiten können aber je nach Stadtviertel variieren.

Stromversorgung in Singapur

Singapur hat Wechselstrom mit einer Spannung von  230 Volt/50 Hertz. Einen Adapter im Reisegepäck kann hilfreich sein.

Infrastruktur in Singapur

Die gesamte Infrastruktur in Singapur, angefangen bei einem der modernsten Flughäfen der Welt bis zum öffentlichen Nahverkehr ist perfekt ausgebaut und wächst mit jedem Tag. Wer selbst mit dem Auto fährt, sollte beachten, dass in Sinapur Linksverkehr herrscht, ein Erbe aus der britischen Kolonialzeit.

Wer nach Singapur reist, erreicht den Stadtstaat meist über den hypermodernen Singapore Changi Airport, der auch eines der wichtigsten Drehkreuze in Südostasien ist. Auf dem internationalen Flughafen gibt es inzwischen frei Terminals, ein vierter (war bisher ausschließlich Billigfluglinien vorbehalten) soll bis 2017 umgebaut fertig gestellt sein. Die Terminals sind durch eine Bahn (Skytrain) miteinander verbunden sind. Wer keinen Transfer gebucht hat, kann eines der öffentlichen Taxen nehmen, um in die Innenstadt zu kommen oder die Stadtbahn (MRT), die eine Haltestelle zwischen Terminal zwei und drei hat.

Im kleinen Stadtstaat Singapur lassen sich die meisten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen ganz bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Es gibt zahlreiche Busse und Taxen, die relativ preisgünstig sind, allerdings ist auch in Singapur inzwischen der Verkehr zu bestimmten Zeiten recht zähflüssig.
Es empfiehlt sich die Fahrt mit der U-Bahn (MRT), die zu einer der modernsten auf der Welt zählt, oder mit der LRT (Light Rail Train), eine Kabinenbahn, die auf kürzeren Strecken ausschließlich über der Erde fährt. Beide Bahnen sind klimatisiert, sehr sicher sowie einfach und effizient in ihrer Nutzung. Man kommt schnell an sein Ziel und die Ticketkosten betragen um die zwei SGD (ca. 1,20 EUR) für ein Einzelticket erschwinglich.

Singapur liegt an einer der meist befahrenen Schifffahrtsrouten der Welt und so verfügt die Stadt nicht nur über den drittgrößten Containerhafen der Welt, sondern auch über einen Passagierhafen, das Singapore Cruise Center. Hier legen große Kreuzfahrtschiffe an und es herrscht reger Fährverkehr zwischen Singapur und den vorgelagerten Inseln bzw. nach Indonesien oder Malaysia.

Weniger bedeutend ist sicher die Eisenbahn, die eingleisig fährt und nicht elektrifiziert ist. Allerdings kann die Fahrt nach Malaysia auch ein Erlebnis sein. Auch der berühmte Orient Express startet hier und fährt die Strecke über Butterworth mit Besichtigungen auf Penang bis nach Bangkok oder umgekehrt.

Aber Singapur wäre nicht eine der faszinierendsten Städte der Welt, wenn es nicht auch im Bereich Verkehrsmittel ein paar außergewöhnliche gebe. Wer also Singapur mal ganz speziell entdecken möchte, fährt zum Beispiel mit der Seilbahn (Cable Car) vom Mt. Faber in der Innenstadt zur Vergnügungsinsel Sentosa und genießt eine wunderschöne Aussicht auf sie Stadt. Wer es nostalgisch liebt, erkundet Singapur mit der Rikscha oder dem roten Singapore Trolley, einer Nachbildung der hier in den 1920er Jahren verkehrenden Straßenbahnen. Eine eher futuristische Art der Fortbewegung ist die etwa einstündige Tour mit dem Amphibienfahrzeug, das sowohl an Land als auch zu Wasser fährt. Es geht zunächst vorbei an Sehenswürdigkeiten in Singapur, wie dem Esplanade Theater oder dem kolonialen Viertel mit Rathaus und Oberstem Gerichtshof, bevor Sie dann an der Marina Bay ins Wasser tauchen und den Ausflug auf dem Singapore River fortsetzen.

Sicherheit | Reisen mit Kindern in Singapur

Singapur gilt im internationalen Vergleich als sehr sichere Stadt, es gibt nur eine äußerst niedrige Verbrechensrate, was sicher auch in den hier im Stadtsaat verhängten, drakonischen Strafen begründet ist. Insbesondere Drogenbesitz wird streng bestraft und der Handel sogar mit der Todesstrafe geahndet.

Bei einem Besuch in Singapur kann man sich überall frei bewegen und auch allein reisende Frauen sind hier sicher unterwegs. Das Reisen mit Kindern ist sehr einfach, da moderne Hotels sich auch diesen Bedürfnissen angepasst haben und insbesondere das Freizeitangebot in Singapur seinesgleichen sucht. Der Besuch des Zoos, ein Ausflug nach Sentosa Island, der Singapore Flyer - eines der größten Riesenräder der Welt und vieles mehr lassen Kinderherzen höher schlagen. Für Eltern ist nur wichtig, die Bedürfnisse sowie die physische und psychische Konstitution des eigenen Kindes zu kennen.

 Singapur Kids

Schüler in Singapur

 Süßwarenshop auf dem Flughafen Singapur

 

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