Trockenzeit

Als Trockenzeit wird der Teil des Jahres bezeichnet, in dem wenig oder gar keine Niederschläge in den tropischen und subtropischen Gebieten zu erwarten sind. Während dieser Zeit bieten sich Tieren und Pflanzen in der Regel nur eingeschränkte Lebensmöglichkeiten. Bäume werfen beispielsweise ihr Laub ab, um sich vor zu starker Verdunstung zu schützen.
Je weiter wir uns vom Äquator entfernen, desto ausgeprägter und länger werden die Trockenzeiten. Dies liegt am Stand der Sonne am Himmel und dem Wind, der feuchtere und trockenere Luft über das Land bringt.

In unseren Reiseländern ist die jährliche Trockenzeit unterschiedlich stark ausgeprägt. In den Ländern nördlich des Äquators wie z.B. Thailand, Myanmar oder Indien dauert sie etwa von November bis April, wobei dies je nach Nähe zum Äquator anders ist. Südlich der Linie, auf den indonesischen Inseln Java oder Bali beispielsweise, dauert die Trockenzeit wiederum etwa von April bis November. In den Ländern dagegen, die direkt am Äquator liegen, fällt ganzjährig relativ die gleiche Niederschlagsmenge bzw. die Trockenzeit fällt nur kurz aus. Allerdings spielen auch geographische Besonderheiten der jeweiligen Region eine Rolle.
Auch während der Trockenzeit ist es nie ganz auszuschließen, dass der eine oder andere Regenschauer über das Land zieht. In einigen Regionen kann es sehr heiß werden und manch einer sehnt sich zu dieser Zeit nach einem erfrischenden Regen.

Felsen ragen während der Trockenzeit aus dem Mekong

Während der Trockenzeit kann mit sehr schönem Wetter gerechnet werden