Reiseempfehlung für die Vereinigten Arabischen Emirate

 

Einmal die Hände mit Henna bemalen lassen

Geschichte der Tradition
Die Geschichte des Henna-Schmucks reicht bis ins 8. Jahrhundert nach Christus zurück. Schon damals bemalten sich vor allem angehende Bräute im Nahen Osten die Hände mit den typischen Henna-Mustern. Traditionell trifft man sich etwa drei Tage vor der Vermählung zur sogenannten Henna-Nacht. Eine ältere, verheiratete Verwandte der Braut  bemalt deren Hände mit Hilfe eines Spitzkegels und der typischen Henna-Paste. Nach ein bis zwei Tagen verfärbt sich die ursprünglich braune Masse in ein dunkles Rot und bildet einen wunderschönen Kontrast zur Haut.
Arabischen Legenden Zufolge stammt das Ritual der Henna-Verzierung allerdings von Fatima, der Tochter des Mohammed. Die sie unter Armut litt und keinen schönen Schmuck hatte, behalf Sie sich mit den Naturmaterialien und bemalte ihre Haut.

Herstellung der Henna-Paste
Traditionell werden die Blätter des Henna-Baums zerrieben bis Sie ein feines Pulver ergeben. Gemischt wird dieses anschließend mit Wasser, Eukalyptusöl, Limonensaft und Tamarinden- sowie Teeblättern. Diese weiche Paste wird anschließend zu einer glatten Masse gerührt und kann dann auf die Hände, Füße, Knöcheln, Arme und Beine aufgetragen werden. Bei einer Hochzeit trägt die Braut die Verzierungen meist auf der Handinnenfläche.

Gestaltung der Henna-Muster
Die Muster übertragen dem arabischen Glauben zufolge einen nicht sichtbaren Fluss positiver Energie Allas, der der Trägerin Glück bringen soll, sie segnet und sie vor bösen Geistern beschützt.Aufgemalt werden verschiedenste Muster, so finden sich unterschiedliche Blüten, Blätter, Spiralen, Punkte und Flammen sowie Sonnen in den Gestaltungen.

Andenken für Touristen
Wer das ganz besondere Etwas mit aus dem Urlaub in Dubai nach Hause nehmen möchte, kann in einem der zahlreichen Schönheitssalons in der Stadt ein echtes Henna aufzeichnen lassen.