Reisewetter und Klimainformationen für Asien Reisen

Entdecken Sie hier die wichtigsten Informationen um ein passendes Reiseziel in Asien zur besten Reisezeit zu finden!

 

Inhaltsverzeichnis

 

Indonesien Klima und Wetterinformationen

Der indonesische Archipel erstreckt sich über zwei Kontinente, ist in seiner Gesamtausdehnung fast doppelt so groß wie Australien und besteht aus mehr als 17.000 Inseln. So groß wie die Anzahl der Inseln und die Ausdehnung des Inselreichs, so viele Mikro Klimazonen weist der Archipel, der historisch unter der Bezeichnung „Sundainseln“ bekannt wurde, auf. Die Inseln, von Sumatra im Westen bis Papua Barat (Westpapua) im Osten fädeln sich wie eine Kette entlang des Äquators auf. Grundsätzlich  können auch im 17.000 Inseln umfassenden Archipel zwei Jahreszeiten, Trockenzeit und Regenzeit, unterschieden werden. Dafür sind die Monsunperioden schwach bis gar nicht ausgeprägt, da die meisten Inseln in den sogenannten Doldrums liegen, in denen schwere tropische Wirbelstürme weitestgehend unbekannt sind.

Sonnenuntergang im Komodo Nationalpark

Als beste Reisezeit für Indonesien und damit für den allergrößten Teil des Archipels kann der Zeitraum von Mitte April bis Ende Oktober bezeichnet werden. Das gilt insbesondere für die viel besuchten Inseln Bali, Java, Lombok und Sulawesi, aber auch für die immer bekannter werdenden Inseln Komodo, Rinca, Flores und Westpapua. Je weiter ostwärts man kommt, desto stärker ausgeprägt ist die Trockenheit in den Monaten Juli bis Anfang Oktober. Die Bergregionen in Sulawesi bleiben ganzjährig etwas feuchter, aber auch hier gelten die Monate im europäischen Sommer als die besten Reisemonate.
Im indonesischen Teil der Insel Borneo, Kalimantan, der insgesamt etwas mehr Regentage aufweist als der Durchschnitt der Inseln, beginnt die Trockenzeit erst im Juni und endet wie auf den meisten Inseln im Oktober.
Auf der fünftgrößten Insel der Erde, Sumatra, sind Trocken- und Regenzeit noch unklarer voneinander abzugrenzen, da der Südwestpassat ganzjährig etwas mehr Feuchtigkeit mitbringt. Mehr Niederschläge fallen zwischen Oktober und März, wobei dies auf Sumatra regional noch einmal deutlich unterschiedlich ist und sehr stark von der Lage zu den hohen, inländischen Gebirgszügen, wie z.B. um den Gunung Leuser, abhängig ist.
Als Regenzeit gelten in Indonesien allgemein die Monate November bis Ende März, der April ist insbesondere auf Sulawesi und in Kalimantan noch regenreicher. Die heftigsten Regenfälle treten zwischen Mitte November und Ende Januar auf, wobei Sumbawa, Flores und auch Westpapua besonders stark betroffen sind. Auf Bali treten zu dieser Zeit besonders starke Regenfälle im Gebiet der Vulkane, dem Gunung Batur und dem Gunung Agung auf.
Dafür sind echte Monsunperioden auf den Sundainseln weitestgehend unbekannt und gerade im Übergang von Regenzeit zu Trockenzeit von März bis April sind auch wenige Gewitterstürme zu erwarten. Im Gegensatz zu anderen tropischen Regionen gibt es keine gravierenden Wettererscheinungen in den Übergangsperioden.

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Tropischer Regenschauer auf Bali

Blick über die Reisterassen von Bali bei traumhaftem Wetter

 

Kambodscha Klima und Wetterinformationen

Das Reich der Khmer liegt nur wenig nördlich des Äquators und ist klimatisch ein vergleichsweise homogenes Land. Lediglich die Niederschlagsmengen sind regional sehr unterschiedlich verteilt. Wie seine Nachbarländer Thailand, Laos und der Süden von Vietnam, weist auch Kambodscha ein tropisches Klima auf, das im Wesentlichen von zwei Jahreszeiten geprägt ist.
Dabei handelt es sich um die Trockenzeit und die Regenzeit, die auch in Kambodscha deutliche Wetterunterschiede mit sich bringen. Die Temperaturen bleiben dabei bis auf wenige Ausnahmen ganzjährig nahezu konstant. Dennoch wird eine Reise nach Kambodscha maßgeblich vom Wetter beeinflusst. Deshalb empfehlen wir diesen Umstand bei der Reiseplanung zu berücksichtigen.
Die beste Reisezeit für eine Reise nach Kambodscha ist die Trockenzeit. Diese herrscht von November bis April, der Zeitraum des Jahres, in dem der Nordostpassatwind trockene Kontinentalluft heranträgt. Dabei sind die Monate November bis Februar die kühle und trockene Periode, während es ab März immer wärmer wird. Ideal für eine Reise gelten die kühlen, trockenen Monate des Jahres, in denen die Tagestemperaturen meist bei knapp unter 30 Grad liegen und mit etwa 50 % eine sehr geringe Luftfeuchtigkeit herrscht. Dabei sind allgemein der Norden und Nordosten des Landes geringfügig kühler als der Süden, wobei die Nachttemperaturen selten 20 Grad Celsius unterschreiten. Deutlicher heißer kann es ab Mitte April werden. Hier steigen die Tageshöchsttemperaturen oft bis an die 40 Grad Marke.

Heftoger Monsunregen in Angkor

Die Regenzeit in Kambodscha beginnt allgemein im Mai und endet Anfang Oktober. Durchschnittlich fallen dann etwa 80 Prozent der gesamten Jahres-Regenmenge. Allerdings ist sie regional sehr unterschiedlich stark ausgeprägt. Die stärksten Regenfälle verzeichnen die Küstenregionen nahe der Grenze zu Thailand und die südlichen und westlichen Hänge der Gebirge, während es im flachen Binnenland wie in Siem Reap (Angkor Wat) und auch in Phnom Penh  dann zwar oft schwül, sehr warm, aber nur wolkig ist.
Die Niederschlagsmengen sind am Tonle Sap See und in Angkor Wat insgesamt am niedrigsten, da der feuchtwarme Sommerwind aus Südwest sich an den Süd- und Westhängen des Kardamomgebirges und des Elefantengebirges in Kambodscha und an den Küstenregionen abregnet.  Die Unterschiede sind gravierend. Während es rund um den Tonle Sap See nur etwa 1.000 bis 1.300 mm Jahresniederschlag gibt, fallen in den Küstenregionen bis zu 3.500 mm Regen und an den Westhängen des Elefantengebirges sogar bis zu 5.300 mm.
Die Monsunzeit in Kambodscha nimmt einen vergleichsweise kurzen Zeitraum im Jahr ein. Das größere Risiko von den Ausläufern tropischer Wirbelstürme betroffen zu sein, besteht allgemein im Oktober. Aber auch die Zeit ab Mitte April bringt zumindest kurze und schwere Gewitter mit heftigen Sturmböen mit sich. Generell haben die tropischen Wirbelstürme über Kambodscha meist schon viel an Kraft verloren und ihre Auswirkungen sind bei weitem nicht so stark wie z.B. auf den Philippinen oder auch noch im benachbarten Vietnam.

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Laos Reisewetter Klima und Wetterinformationen

Laos ist ein südostasiatisches Binnenland und das tropische Klima wird von den zwei vorherrschenden Passatwinden, dem feuchtwarmen Sommerpassat aus Südwest (Regenzeit) und dem trockenen und kühleren Winterpassat aus Nordost (Trockenzeit) beherrscht. Hinzu kommt, dass die Hochplateaus und der insgesamt gebirgigere Norden etwas kühler, im Sommer dafür feuchter sind als der eher flache Süden des Landes. Insgesamt folgt das Klima in Laos weitestgehend dem seiner Nachbarn Thailand und Kambodscha.

Beste Reisezeit für Laos
Die beste Zeit für eine Reise nach Laos ist die Trockenzeit von November bis April, wobei die Zeit von März bis April als der so genannte „heiße Teil“ der Trockenzeit in Laos bezeichnet wird. Zunächst steigen die Temperaturen von vorher eher gemäßigten Tagestemperaturen um oder knapp unter 30 Grad auf immer wärmere Werte bis knapp unter 40 Grad Mitte April an, wobei erst ab Mitte April die Feuchtigkeit zunimmt und Ende April für eine kurze Zeit ein feuchtheißes Klima im Land bestimmend ist. Zum Ende der Trockenzeit führt der Mekong oft so wenig Wasser, dass die Flusskreuzfahrten in Laos teilweise eingestellt werden müssen. Insgesamt gilt aber die gesamte Zeit von November bis April als beste Reisezeit für Laos.
In den Monaten Dezember bis Anfang Februar kann es nachts kühl werden und selbst in Vientiane fallen die Nachttemperaturen manchmal auf Werte bis 15 Grad. In den Bergregionen von Nordlaos, z.B. auf einer Trekking Tour nach Nong Khiaw, kann es zu dieser Zeit nachts auch einstellige Temperaturen geben, sodass warme Sachen für die Abende ratsam sind.

Strahlender Sonnenschein zur besten Reisezeit in Pakse

Regenzeit in Laos
Die Regenzeit in Laos herrscht von Mai bis Oktober. Im flachen Süden und entlang des Mekong zeichnet sie sich durch schwüle Phasen mit tiefhängenden Wolken sowie Perioden mit wechselnder Bewölkung und kräftigen Schauern aus. Während dieser Schauerphasen weht der Passatwind oft etwas kräftiger und die Temperaturen sind angenehmer, die Luft wirkt frischer. In den Bergregionen ist es warm, allerdings treten hier oft lang andauernde Regenperioden auf, die zu Erdrutschen und Überschwemmungen führen und bis heute oft Verbindungswege in abgelegene Regionen unterbrechen.

Monsunzeit
Auf Grund seiner Binnenlage ohne eine Küstenlinie weist Laos keine echte Monsunzeit in unserer Terminologie auf, da tropische Wirbelstürme beim Auftreffen auf Land sehr schnell an Kraft verlieren und ihre zerstörerische Kraft zusammenbricht. Nichtsdestotrotz treten als Randerscheinungen der tropischen Windsysteme, die Laos‘ Nachbarländer treffen, heftige Regenfälle, die im Gebirgsstau des Nordens von Laos immense Regenmengen bringen können, meist Ende April und im Oktober auf. 

Laotische Frauen auf den 4000 Inseln

Kleiner Junge im Reisfeld

Traumhafter Sonnenuntergang über dem Mekong

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Myanmar Klima und Wetterinformationen

Bis auf wenige Landesteile herrscht in Myanmar ein tropisches Klima mit zwei bestimmenden Saisonzeiten. Lediglich die Trans Himalaya Region im äußersten Norden weist ein subtropisches Gebirgsklima auf.
Nur wenige Reiseländer mit tropischem Klima in Südostasien werden in weiten Teilen so deutlich von Trockenzeit und Regenzeit gekennzeichnet wie Myanmar, das frühere Burma. Das vornehmlich gebirgige Land mit Erhebungen bis zu ca. 5.500 m weist dabei in den Gebirgen im Norden und Osten sowie an der Küstenlinie deutlich größere Niederschläge über das Jahr hinweg auf als die geschützten Binnenbecken, in denen es sogar ungewöhnlich trocken werden kann.

Eine Myanmar Reise sollte deshalb besonders unter dem Aspekt der besten Reisezeit bzw. des passenden Wetters geplant werden, da die saisonalen Wettererscheinungen in bestimmten Teilen des Landes eine Reise auch sehr stark beeinträchtigen können.

Die beste Reisezeit für Myanmar ist allgemein die Trockenzeit (Nordostpassat). Diese beginnt im Norden und Nordosten Myanmars im Oktober, in den restlichen Landesteilen Anfang November. Die Trockenzeit unterteilt sich in eine kühlere Periode von Oktober bis Februar und eine warme Periode von März bis April, wobei es in den Gebirgsregionen Myanmars, wie z.B. dem Inle See und rund um Putao von Mitte Dezember bis Ende Januar nachts kalt wird und die Temperaturen unter 10 Grad fallen können.
Die Regenzeit beginnt im Mai und endet je nach Region im September oder Oktober. Der Südwestpassat bringt besonders an die  Küstenregionen am Golf von Bengalen und der Andamanenensee viel Feuchtigkeit und es gehen während dieser Periode langanhaltende und heftige tropische Regengüsse nieder, Ähnliches gilt für die Gebirgsregionen. Die niederschlagsreichsten Monate sind Juli und August, in dieser Zeit sollte von einer Reise in die Deltaregionen und die Küstengebiete abgesehen werden.

Dagegen können Myanmar Reisen in die zentralen Tiefebenen wie zum Beispiel nach Mandalay und die ehemaligen Königsstädte oder rund um Bagan auch im Sommer unternommen werden.
Die Monsunzeit ist im Frühjahr stärker ausgeprägt als im Herbst, besonders von Anfang bis Ende April besteht für die Küsten- und Deltaregionen in Myanmar die Gefahr von schweren tropischen Stürmen.

Entspannen zur besten Reisezeit am Ngwe Saung Strand

Wellen am Ngapali Strand im Oktober

Romantischer Sonnenuntergang über der Andamansee im Oktober

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Philippinen Klima und Wetterinformationen

Die Philippinen haben wie die meisten Länder der Region ein tropisches Klima. Dabei gibt es Regionen mit gleichmäßig feuchtem tropischem Klima und Regionen, die stärker von den Passatwinden beeinflusst werden und eine Trockenzeit sowie eine  Regenzeit aufweisen. Diese sind regional und aufgrund vieler Mikroklimazonen aber unterschiedlich stark ausgeprägt. Die Lage zum Äquator sowie der Pazifische Ozean sind die bestimmenden globalen  Faktoren für das Klima auf den Philippinen und damit für die Auswahl einer Reisezeit für eine Philippinen  Reise.
Alle südlich gelegenen Inseln nahe dem Äquator sind ganzjährig tropisch, gleichwarm und feucht. Dazu zählen die Regionen des südlichen Davao, die Zamboanga Halbinsel, das Sulu Archipel und Teile Palawans. Diese Regionen liegen auch außerhalb der Taifunzone und können grundsätzlich das ganze Jahr bereist werden.

in den Bergen Nord Luzons

einsame Insel in El Nido

 

In den übrigen Regionen der Philippinen herrscht tropisches Monsunklima, bestehend aus Trockenzeit und Regenzeit. Dabei wird die Trockenzeit auf den Philippinen noch einmal in eine kühle und eine warme Periode unterteilt.
Die beste Reisezeit für eine Philippinen Reise in die vom Monsun beeinflussten Regionen sind die Monate der Trockenzeit von November bis Mai. Dabei gilt der Zeitraum von November bis Februar als der Kühle und von März bis Mai als der Warme.

traumhafter Sonnenuntergang auf Siquijor

Der Südwestpassat bringt von Juni bis Oktober viel Feuchtigkeit zu den nördlichen Inseln des Archipels. Die weiter östlich gelegenen Inseln und dort die Nordostseiten der Berge und Vulkane sind dabei am trockensten. Dafür werden die Inseln an der Pazifikseite regelmäßig von Juli bis November von tropischen Wirbelstürmen (Taifunen) heimgesucht, die dann meist in Ost-West Richtung über die Philippinen ziehen. Das Jahresmittel liegt hier bei sechs Stürmen unterschiedlicher Stärke. Ausgenommen sind die Inseln ab Mindanao im Süden. In der Zone zwischen dem gleichmäßigen Klima der Südinseln und dem Norden der Philippinen, den Visayas, gibt es dagegen weniger stark abgegrenzte Jahreszeiten. Es regnet häufiger in kurzen Schauern im Wechsel mit viel Sonne und dafür ist die Regenzeit nicht wesentlich stärker ausgeprägt.
Eine echte Monsunzeit nach unserer Definition gibt es auf den Philippinen nicht, jedoch ist die Übergangsperiode zwischen Regenzeit und kühler Trockenzeit ab Ende Juli bis Oktober, die Zeit der tropischen Wirbelstürme, die mit gravierenden Wettererscheinungen einhergehen können und die meisten Taifune (Zyklone) mit sich bringt.

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einsame Insel in El Nido 

Singapur Klima und Wetterinformationen

Der Stadtstaat Singapur am Südzipfel der malaysischen Halbinsel (Peninsula Malaysia) liegt nur knapp 100 km nördlich des Äquators. Diese Lage hat auch entscheidenden Einfluss auf das Klima. Während seine Nachbarstaaten in der Regel über zwei klar abgrenzbare Jahreszeiten und die jeweiligen Übergangsmonate (Monsun) verfügen, sind diese klimatischen Unterschiede in Singapur weit weniger ausgeprägt. Insbesondere gibt es keine echte Monsunperiode mit extremen Wetterrisiken. Ganzjährig herrscht ein warmes, oft schwülwarmes tropisches Klima, mit Temperaturen um bzw. etwas über 30 Grad Celsius tagsüber und Nachttemperaturen fast nie unter 24 Grad Celsius.

Die beste Reisezeit für Reisen nach Singapur

Aufgrund der geringen Schwankungen bei Temperaturen, aber auch bei der Luftfeuchtigkeit, können die Monate mit den geringeren Niederschlagsmengen als die beste Reisezeit für Reisen nach Singapur angenommen werden, auch wenn die meisten Niederschläge nachts und in den frühen Morgenstunden fallen und einen Aufenthalt wie z.B. einen Stopover in Singapur nicht gravierend beeinflussen.

Die niederschlagsreiche Zeit

Zwischen März und September fällt weniger Regen und die Luftfeuchtigkeit liegt meist bei 80 Prozent.
Während der Nordostpassat von November bis Januar besonders in den späten Nachmittagsstunden kräftige Gewitter mit sich bringt und in dieser Zeit mengenmäßig der meiste Niederschlag fällt, so bleibt zu beachten, dass an 40 Prozent aller Tage in Singapur etwas Regen fällt.

Besonderheit bei der Reiseplanung nach Singapur

Insofern bleibt die Wahl eine andere. Die niederschlagsärmeren Sommermonate von März bis September sind wärmer und etwas schwüler, die niederschlagsreichen Monate November bis Januar sind etwas kühler und weniger drückend.
In Anbetracht dieser besonderen Umstände ist eine Reise nach Singapur ganzjährig problemlos möglich. Dies gilt umso mehr, da der Aufenthalt in der Metropole für die allermeisten Besucher nur ein kurzzeitiger Hotelaufenthalt ist und das Wetter eine nicht so überragende Rolle spielt wie bei einem Bade- oder Rundreiseaufenthalt mit längerer Dauer.

Singapurs Skyline bei schönem Wetter

Morgentau auf einer Orchidee

Aufziehendes Schlechtwetter über Singapur

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Sri Lanka Klima und Wetterinformationen

Stelzenfischer in Sri Lanka


Auch Sri Lanka wird vom tropischen Monsunklima beherrscht, das auf Grund der Größe und Lage der Insel, die wie ein Regentropfen vor der Südostküste Indiens am Eingang zum Golf von Bengalen liegt, sehr stark ausgeprägt ist. Die jeweiligen Passatwinde schaffen in den jeweiligen Regionen zwei klar abgrenzbare Jahreszeiten, Trocken- und Regenzeit.

Eine generelle beste Reisezeit für ganz Sri Lanka gibt es nicht, da die beiden Passatwinde, von Mai bis Ende September der Südwestwind, namens Yala und von Oktober bis Mitte April der Nordostwind namens Maha, bringen in zumindest eine Region von Sri Lanka  immer Feuchtigkeit und Regen.  Der noch immer eher unbekannte Norden und Osten der Insel hat seine Trockenperiode während des Sommerwindes Yala, also von Mai bis Ende September. Der Westen und Süden des Landes haben sogenannte Trockenzeit von Anfang November bis Ende März.

Das Hochland im Herzen des Landes wirkt dabei wie eine Wetterscheide und ist insgesamt die feuchteste Region mit bis zu 5000 mm Niederschlag pro Jahr (Vergleich Berlin etwa 580 mm).

Bevorzugte Reisezeit: Da die meisten Besucher an die West- bzw. Südseite von Sri Lanka reisen, ist die bevorzugte Reisezeit für Sri Lanka von November bis März, weil der Nordostpassat deutlich schwächer ist als sein Gegenpart und  es dann auch im Hochland deutlich trockener ist.
Wer allerdings an die Nordost- und Ostküste reist und das „ursprüngliche“ Sri Lanka erleben möchte, der ist auf die Monate Mai bis Ende September festgelegt, auch wenn der Südwestwind dann mehr Feuchtigkeit in das Hochland bringt, das von vielen wegen seiner Landschaft, Kulturschätze und der Teeplantagen meist mit besucht wird.
Die Regenzeit an der West- und Südküste Sri Lankas von Mai bis September ist deutlich stärker ausgeprägt und neben kräftigen Niederschlägen von starker Strömung und hohen Wellen im Meer geprägt. Die Monsunmonate sind auch in Sri Lanka die mit den heftigsten Wettererscheinungen. Deshalb sind aus unserer Sicht, Reisen nach Sri Lanka in der Zeit von Anfang bis Ende April und im Oktober nicht empfehlenswert.

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Unwetter zieht nahe Kandy auf

Tropische Blüten erstrahlen nach der Regenzeit auf Sri Lanka

 

Thailand Klima und Wetterinformationen

So vielfältig das ehemalige Königreich Siam ist, so unterschiedlich ist auch das Wetter, obwohl es ein tropisches Monsunklima aufweist und damit eigentlich nur von zwei Jahreszeiten, der Trocken- und Regenzeit geprägt wird. Bis auf wenige Wochen im Jahr findet man normalerweise immer einen Platz, der sich für eine Reise nach Thailand eignet. Allerdings sollten die Monsunperioden, auch Übergangsmonate genannt,  besonders beachtet werden.

Die beste Reisezeit für Thailand für das gesamte Land sind Januar bis März. November und Dezember sind bis auf den südlichen Golf von Siam (Koh Samui  und Nachbarinseln) ebenfalls sehr gut für Reisen nach Thailand geeignet.

Die Trockenzeit in Thailand wird in zwei Phasen unterteilt, die kühl–trockene von November bis Anfang März und die heiße von Mitte März bis Mitte April, die zusätzlich zum Ende hin auch sehr viel Schwüle mit sich bringt. Die kühlsten Monate sind dabei Dezember und Januar. Besonders in Nordthailand kann es in den Bergregionen nachts empfindlich kalt werden und die Temperaturen sinken in manchen Nächten unter 10 Grad Celsius. Im Rest des Landes ist es angenehm warm und trocken mit Tagestemperaturen zwischen 26 und 32 Grad Celsius, wobei es in den südlichen, küstennahen Regionen immer etwas feuchter und wärmer ist, als in Zentral- und Nordthailand.
 

Urlaubsspass auf Koh Samui bei schönstem Wetter

Besonders lange trocken ist der Nordosten und Osten von Thailand, die so genannte Isaan Region. Diese wird zum Ende der Trockenzeit, wenn das Wetter Ende März in die heiß-trockene Übergangsphase wechselt, besonders heiß. Anfang April können in Orten wie Surin und entlang des Mekong Temperaturen von bis zu 40 Grad erreicht werden.
Die Regenzeit in Thailand beginnt allgemein im Mai und endet im September, ist regional jedoch sehr unterschiedlich ausgeprägt und eignet sich in vielen Regionen durchaus für eine Reise. Insbesondere gilt für die Region Koh Samui, dass die Monate Mai bis September für eine Reise gut geeignet sind.
Aber selbst die Küsten am Indischen Ozean von Khao Lak bis Koh Lanta können von Mitte Mai bis Anfang September bereist werden, wenn man kurze und unregelmäßig auftretende Schauer am Nachmittag als nicht zu störend empfindet. Allerdings kann das Baden im Meer in diesen Gebieten durch hohe Wellen, kräftigen Wind und starke Strömung eingeschränkt sein, was oft Transfers zu den kleinen Inseln im Indischen Ozean vor der Westküste Thailands erschwert oder zeitweise unmöglich macht.

In der Zeit von Mitte Juli bis Anfang Oktober raten wir von Reisen nach Nordthailand ab, da in dieser Zeit oft längere Perioden mit heftigen Regenfällen, tiefhängenden Wolken und Überschwemmungen auftreten. Die Monsunmonate – sind die Zeit des Jahres, in denen die Wettererscheinungen am dramatischsten sein können. Es sind die Übergangsmonate von Trockenzeit zu Regenzeit im Frühjahr und umgekehrt. Während der Frühjahrsmonsun (ca. Mitte April bis Anfang Mai) der Andamanenküste von Koh Phayam über Khao Lak, Phuket und Krabi bis Koh Lipe oft Wetterunbilden bringt, kann im restlichen Land noch vergleichsweise gut gereist werden.
Die zweite Monsunperiode von Anfang bis Ende Oktober im Jahr wird oft von starken Stürmen (Taifune) und sehr kräftigen Regenfällen begleitet. Lediglich die Inseln um Koh Chang und das nahe Festland vor der Grenze zu Kambodscha und der äußerste Norden von Chiang Rai bis Mae Hong Sorn gelten in dieser Zeit als weniger beeinflusst und insbesondere gehören die jährlichen Überschwemmungen im Norden dann üblicherweise der Vergangenheit an.

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Nebelschwaden über dem Doi Ang Khang
Abendrot am Sakekrung River Uthai Thani
Unwetter zieht in Khong Chiam auf 

 

Vietnam Klima und Wetterinformationen

Kajak fahren in der Halongbucht

Eine Reise nach Vietnam ist abwechslungsreich, vielfältig und überraschend anders, wobei man gerade beim Wetter bestens vorbereitet sein und geplant haben sollte, um sich unerwünschte Überraschungen zu ersparen. Das an der schmalsten Stelle nur 60 km breite Vietnam, ist mit 1.600 km von seinem nördlichsten Zipfel bis zur Südspitze dafür um so länger und weist dabei die unglaubliche Küstenlänge entlang des Südchinesischen Meers und des Golfs von Siam von circa 3.400 km auf. Der Norden Vietnams ist von subtropischem Wechselklima geprägt, wobei es viele regionale Klimabesonderheiten gibt, da der Norden einerseits sehr gebirgig ist und mit dem 3.142 m hohen Mt. Fan Si Pan über den höchsten Berg Vietnams verfügt. Andererseits breiten sich hier endlose Flachlandstrecken entlang der Küste aus. In Südvietnam herrscht tropisches Klima. Hier liegt auch das berühmte und mit fast 40.000 km² endlos unergründlich scheinende Mekong Delta. Als Wetter- und Klimascheide gilt der schon zu Zeiten der Cham Kaiser bedeutende Wolkenpass. Er trennt das subtropische Nordvietnam vom tropischen Südvietnam und ist ganz nebenbei auch eine kulturelle Grenze zwischen dem eher chinesisch geprägten Norden mit vielen Tempeln, Pagoden und Gebieten mit eingewanderten Bergvölkern vom Siedlungsgebiet des Cham Volkes im Zentrum des heutigen Vietnams rund um Danang und dem Süden des Landes.
Als die beste Reisezeit für Vietnam  wird allgemein die Zeit von Dezember bis April bezeichnet. Dabei ist zu beachten, dass der Nordpassat, der ab November weht, allgemein trockene und kühlere Luft mit sich bringt, die im Dezember und bis Mitte Januar dazu führt, dass es in Hanoi nasskalt sein kann. In den Bergen nordwestlich von Hanoi, z.B. rund um Sapa, kann es dann sogar zu Schneefällen kommen. In der Halongbucht führen in diesen beiden Monaten kühle Fallwinde zu nebligen Tagen. Regionale Klimabesonderheiten können eine Vietnam Reise nachhaltig beeinflussen.
Aus unserer Sicht ist die beste Reisezeit für eine Reise durch ganz Vietnam die Zeit des stabilen Nordostpassats von Mitte Januar bis Ende April, wobei es ab Ende März im Süden des Landes deutlich wärmer wird. Diese Monate sind im gesamten Land die trockensten und sind die klimatisch gemäßigten.

In den Sommermonaten von Mai bis September weht der Wind im subtropischen Nordvietnam aus Südost und macht diese Monate zur heißen und feuchten Regenzeit, dafür wird es im Oktober bereits deutlich trockener und es beginnt die Trockenzeit.
Die Trockenzeit im Süden Vietnams beginnt im November, allerdings wird insbesondere der zentrale Teil um Hoi An bis nach Hue oft noch bis weit in den November von tropischen Wirbelstürmen, Zyklonen bzw. Taifunen heimgesucht. Dagegen ist gerade dieser Teil, der auch als Zentralvietnam bezeichnet wird, während der Sommermonate, der eigentlichen Regenzeit bereisbar, da die kräftigen Schauer des Südostwindes hier eher unregelmäßig fallen und oft nur von kurzer Dauer sind. Dagegen treten im September sowohl hier, als auch im Mekongdelta oft großflächige Überschwemmungen auf. Generell gelten für den Süden Vietnams die Monate Juni bis Oktober als Regenzeit.
Die Monsunperiode, das Risiko von starken tropischen Wirbelstürmen wie Zyklonen und Taifunen, tritt meist nur in Zentralvietnam von September bis November auf, während der Süden und Norden davon eigentlich verschont bleiben.

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Aufkommender Sturm in Phan Thiet während der Regenzeit
Wetter in Phan Thiet während der Trockenzeit