Reiseknigge für Hongkong

Sitten, Gebräuche & andere Fettnäpfchen

Zwar wirkt die Megametropole Hongkong mit den unzähligen Wolkenkratzern, Shoppingmalls und Technikindustrien sehr westlich, dennoch sind die Bewohner der Stadt noch stark mit den Traditionen verbunden, weshalb einige Dinge bei einem Besuch Hongkongs beachtet werden müssen. Nachstehend einige einfache Tipps, wie Sie bei den Hongkongern einen guten Eindruck hinterlassen werden.

Die Begrüßung

Zur Begrüßung wird die Hand gereicht, aber nicht wie bei uns üblich fest und lang zugedrückt. Das Händeschütteln in Hongkong gleicht eher einen lockeren Hände ineinanderlegen. Dabei nennt man seinen vollständigen Namen, wobei der Familienname zuerst und dann der Vorname genannt wird.

Beim Essen

Auch beim Essen sollten ein paar Kleinigkeiten beachtet werden. So gilt es als unhöflich, nicht alle Gänge die serviert werden, zu probieren. Auch wenn es bis zu zwölf Gänge geben kann, sollten Sie von jedem etwas probieren. Außerdem sollte der Teller nie ganz aufgegessen werden, sondern noch ein kleiner Rest zurückbleiben. Das zeigt, dass Sie satt geworden sind. Wer alles aufisst, bekommt einen Nachschlag.

Unbedingt vermeiden sollten Sie es, Essstäbchen in den Reis zu stecken. Das gilt als schlechtes Zeichen, wird dieses Ritual doch im Todesfall durchgeführt. Außerdem sollten Sie sich nie am Tisch die Nase schnäuzen, gehen Sie dazu auf die Toilette.

Fotografieren

Auch wenn Chinesen selbst gerne fotografieren sollten Sie immer um Erlaubnis fragen, ob die Menschen damit einverstanden sind, fotografiert zu werden. Falls das jemand nicht möchte, sollten Sie den Wunsch respektieren. Dahingegen können Plätze und Gebäude ohne Probleme fotografiert werden. Nur im Innenbereich der Gebäude müssen gegebenenfalls Genehmigungen eingeholt werden.

Der Blick in die Augen

Während es bei uns geläufig ist, dem Gesprächspartner direkt in die Augen zu schauen und so sein Interesse zu bekunden, gilt es in Hongkong als aufdringlich und wird von der Bevölkerung als unangenehm empfunden.

Mit Händen und Füßen

Wie auch hierzulande gilt es in Hongkong als unhöflich, mit der ausgestreckten Hand oder mit dem Zeigefinger auf einen Menschen zu zeigen und diese Geste sollte deshalb vermieden werden.

Die Füße und auch die Schuhsohlen gelten als unrein und sind der niederste Teil des Körpers. Deshalb wird nicht mit dem Fuß auf etwas oder jemanden gezeigt und es werden auch keine Gegenstände mit dem Fuß vor einem hergeschoben. Wenn ein Tempel, eine andere religiöse Stätte oder ein Privathaus betreten wird, werden die Schuhe ausgezogen und vor der Tür stehen gelassen.