Gesundheitstipps für Indien

Impfungen und vorsorge

Für Einreisen ab Deutschland sind keine Impfungen vorgeschrieben. Jedoch empfiehlt es sich, Standardimpfungen wie Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Polio, Masern, Mumps, Röteln, Pneumokokken und Grippe sowie Reiseimpfungen wie gegen Typhus Hepatitis A und gegebenenfalls gegen Hepatitis B, Tollwut, Meningokokken-Meningitis ACWY, und Japanische Encephalitis aufzufrischen bzw. zu vervollständigen. Gegen Mückenstiche, durch die Malaria übertragen werden können sollten entsprechende Insektenschutzmittel verwendet werden.

medizinische Versorgung und Versicherungsschutz

Die medizinische Versorgung ist mit Europa, vor allem auf dem Land und in kleineren bis mittleren Städten, teilweise nicht zu vergleichen. Technisch, apparativ und hygienisch kann unser bekannter westlicher Standard kaum eingehalten werden. In den Großstädten ist die Versorgung hingegen auf einen sehr hohen Niveau und deutlich teurer. Deshalb wird ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung dringend empfohlen und sollten mit dem zuständigen Krankenversicherungsträger vor Reisebeginn abgesprochen, oder noch abgeschlossen werden. Das Medikamentenangebot in Indien ist gut. Am besten gelagert sind die Medikamente in den Krankenhausapotheken großer Privatkrankenhäuser. Es muss damit gerechnet werden, dass in kleineren Apotheken auch gefälschte Medikamente angeboten werden. Spezifische eigene Medikamente sollten zur Sicherheit in ausreichender Menge mitgenommen werden. Eine Bescheinigung über die Notwendigkeit dieser Medikamente durch den Hausarzt in englischer Sprache ist zwingend notwendig.
Eine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen wird nicht übernommen.