Wetter- und Klimainformationen zu Indien

Klima und beste reisezeit

Das Klima Indiens ist von mehreren Faktoren geprägt. Der Monsun beeinflusst das Klima beträchtlich und es kann in drei Jahreszeiten eingeteilt werden: in Sommer, Regenzeit und Winter.

Sommer

Als Sommer werden die heißen und trockenen Monate von März bis Mai bezeichnet. Zu dieser Zeit können die Höchsttemperaturen um die 45 Grad Celsius liegen, in den Trockengebieten des Nordwestens können zudem schwere Sandstürme auftreten.

Regenzeit

Mit dem Monsun Anfang Juni aus Südwesten kommend setzt die Regenzeit ein, die feuchtes und schwülwarmes Klima bringt und etwa bis Mitte September dauert. Von Oktober bis Dezember ist dann besonders die Südostküste vom so genannten Nordostmonsun geprägt. Beide Monsune bringen eine Menge Wasser mit sich, wodurch vor allem am Ganges oder am Brahmaputra schwere Überschwemmungen auftreten können. Aber auch jahrelange Dürreperioden, besonders im Südwesten, Rajastahn und Gujarat, können aufgrund der ungleichen Verteilung des Regens auftreten.

Winter

Die angenehmste Reisezeit sind die Wintermonate von Oktober bis Februar mit Temperaturen um die 25 Grad Celsius. In den Bergregionen des Himalayas wird es zu dieser Zeit richtig kalt. Die nächtlichen Tiefsttemperaturen liegen, besonders im November und Dezember, nicht selten um 0 Grad Celsius.

Strand von Goa

wolkenverhangene Berge zum Monsun

chinesische Fischernetze in Cochin

Zudem kann Indien in mehrere Klimazonen eingeteilt werden, die regional anders ausfallen können. Nachfolgend werden die Klimazonen und regionale Besonderheiten genauer beschreiben.
 

Nördliche Bergregion

Die Klimaverhältnisse in der Bergregion im Norden Indiens sind alpin. Da die Temperaturen in den Wintermonaten beträchtlich fallen können, gelten für die Himalayaregion die Monate von März bis Juli als beste Reisezeit. Von Juni bis September ist  Regenzeit, die hier schwächer ausgeprägt ist und Reisen auch zu dieser Jahreszeit gut möglich sind.

In Ladakh können die Temperaturen von Ende Oktober bis Ende Mai auf bis zu -40 Grad Celsius fallen und viele Pässe sind verschneit. In den Tälern der Region fällt selten Schnee und es finden viele Klosterfeste statt. Beste Reisezeit ist von Juni bis September, wenn es trocken und warm ist. Es herrschen starke Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sowie zwischen Sonnen- und Schattenseite.

Kaschmir wird am besten von Mai bis Oktober bereist, zu dieser Zeit flüchten auch viele indische Touristen vor der Hitze im Tiefland. Von November bis April ist es kalt. Besonders ab Januar fällt viel Schnee, wodurch die Kaschmirregion auch beliebt zum Ski fahren ist.

Nordindien

In Nordindien herrscht subtropisches Klima, wodurch es saisonal zu großen Temperaturschwankungen kommt. Im Sommer ist es mitunter extrem heiß und im Winter angenehm warm. Damit sind die Wintermonate mit angenehmen Temperaturen, viel Sonne und wenig Regen die beste Reisezeit.

In Sikkim und Bhutan ist es von Mai bis September in den Tälern feuchtheiß und es fällt Regen. Als Reisezeit empfehlen sich zum einen die Monate Februar bis April sowie zur Trekkingzeit im Oktober und November.

Südindien

Im Süden des Landes, herrscht tropisches Klima, das an den Küsten vom Meer beeinflusst wird. Das ganze Jahr über ist es relativ heiß und die Temperaturen sind konstant. Für den Südwesten sind die Monate Oktober bis März die beste Jahreszeit, wobei es ab März sehr heiß und schwül werden kann. Die beste Reisezeit für die Coromandelküste, also den Südosten Indiens, ist von Januar bis April.  Besonders starker Regen fällt in den Monaten August und September.

Von Mai bis Oktober weht der Südwestmonsun. Daran schließt sich direkt der Nordostmonsun mit Regen von Oktober bis Dezember an. Aber auch die Monsunzeit ist eine beliebte Reisezeit. Die Natur erstrahlt nicht nur in einem satten Grün, besonders bei Ayurvedakuren unterstützt der Monsun die Entgiftung des Körpers.

aktuelles Wetterdiagramm für Indien