Gesundheitstipps für Laos

Vorsorgemaßnahmen vor der Reise

Für jede Reise in ein unbekanntes Land sollten in Bezug auf den Gesundheitsschutz Auskünfte beim Tropeninstitut eingeholt werden. Auch das Auswärtige Amt informiert immer aktuell und zuverlässig. Derzeit sind für Laos keine Impfungen vorgeschrieben, wenn eine direkte Einreise aus Deutschland erfolgt. Empfohlen wird vor Reiseantritt den aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institus aufzufrischen bzw. zu vervollständigen. Darüber hinaus sollte ein Impfschutz gegen Hepatitis A und B (B nur bei Langzeitaufenthalt bei mehr als 3 Monate), Tetanus, Diphtherie und Polio/ Kinderlähmung sowie Pertussis/Keuchhusten, Mumps, Masern und Röteln vorhanden sein.

Malaria kann in Laos ganzjährig auftreten. Betroffen sind vor allem die ländlichen Gebiete vor und nach der Regenzeit. Dagegen sind größere Städte wie Vientiane oder Luang Prabang und Gebiete über 1000 Höhenmeter malariafrei.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
• Körperbedeckende, eher helle Kleidung zu tragen (lange Hosen und lange Hemden)
• tagsüber und in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
• ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen

Medizinische Versorgung und Versicherungsschutz in Laos

Die medizinische Versorgung, insbesondere die technischen, hygienische und apparative Gegebenheiten sind mit den europäischen Standards nicht zu vergleichen. Häufig fehlen europäisch ausgebildete Ärzte, die die englische oder französische Sprache beherrschen. Deshalb ist ein weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine Reiserückholversicherung zu empfehlen. Auch die Mitnahme einer eigenen Reiseapotheke wird dringend geraten. Dabei ist darauf zu achten, dass die Medikamente der Wärme nicht komplett ausgesetzt sind. Ein ausreichender Informationsaustausch sollte hier vorab mit der zuständigen Krankenversicherung gehalten werden.

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