Ortsbeschreibung Laos
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Das Naturparadies und Elefantenland am mächtigen Mekong

Während Thailand als „verblüffend", Vietnam als „geschäftig", die Tempel von Kambodscha als „beeindruckend" und die Militärregierung in Burma (Myanmar) als „totalitär" wahrgenommen werden, kann das Adjektiv für die Demokratische Volksrepublik Laos nur „authentisch" sein. Die staatliche Tourismus-Behörde nennt das Land „Juwel am Mekong" und an dieser Stelle haben die behördlichen Alleswisser Recht. Es gibt viele herausragende Attraktionen in dem gebirgigen Land und die ruhige Lebensart ist besonders anziehend auf Laos Reisen. Es gibt mehrere auf der Welt einzigartige Attraktionen in Laos, viele sind nur mit einigem Zeitaufwand zu erreichen, sollten aber dennoch auf Laos Reisen nicht fehlen. Ungeduld ist in Laos und somit auch auf Laos Reisen fehl am Platz. Laos lebt zur Hauptsache vom naturbewussten Tourismus (neben der Agrarwirtschaft).
Das Land, mit einer Fläche von 236.800 km², präsentiert sich außerhalb der Ballungszentren in einer schier unglaublichen Ursprünglichkeit und Natürlichkeit. Auf Laos Reisen erkennt man, das es keine größeren Straßenprojekte, keine Autobahnen, keine Industrie, keine Eisenbahn (außer der Verbindung Nong Khai-Vientiane, keine Wolkenkratzer, keine Ambition, größere neue Siedlungen zu errichten, gibt und so zeigt sich das Land in grüner Ursprünglichkeit, die von einem Ende des Horizonts zum andern reicht! Das Binnenland Laos hat keinen Zugang zum Meer und grenzt im Norden an China, im Osten an Vietnam, im Süden an Kambodscha und im Westen an Thailand und Myanmar. Abgesehen von der Flussebene am Mekong entlang der Grenze zu Thailand ist das Land bergig, insbesondere im Norden, und teilweise dicht bewaldet. Die Hauptstadt heißt Vientiane und das Land hat ca. 6 Mio. Einwohner (2007)
Im 14. Jahrhundert hat das heutige Laos seine Wurzeln. Zu dieser Zeit gründete  Fa Ngum das Königreich Lan Xang, das Reich der Millionen Elefanten. Dieses Königreich umfasste das heutige Laos, das heutige Nordthailand und Teile Myanmars. Besondere Kulturgüter wie Literatur und Dichtung wurden im 17. Jahrhundert unter König Sulignavongsa geschaffen. Allgemein erreichten Handel und Bildung zu dieser Zeit ein hohes Niveau. Bis in das 18. Jahrhundert konnte das Königreich Lan Xang existieren, dann zerfiel es in drei Dynastien, welche in Rivalität zueinander standen: Luang Prabang, Champasak, Vientiane. Diese drei Dynastien wurden ständig von den mächtigen Nachbarn Burma, Siam und Vietnam angegriffen. Siam gewann schließlich das Land und die Bewohner Laos` wurden gezwungen, sich in siamesischen Gebiet anzusiedeln. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts übte die Kolonialmacht Frankreich einen immer stärker werdenen Einfluss auf Indochina aus. 1893 haben die Franzosen die „linke" Seite des Mekong eingenommen und konnten so Siam zur Anerkennung des Mekong als Grenze zwingen. Als "Protektorat Laos" wurde das heutige Laos in die französische Kolonie Indochina eingegliedert, doch die Pläne für die weitere wirtschaftliche Entwicklung blieben erfolglos. Widerstandsbewegungen gegen die französische Kolonialherrschaft bildeten sich im frühen 20. Jahrhundert. Ho Chi Minh gründete 1930 die Kommunistische Partei Indochinas, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Kolonialherren aus dem Land zu vertreiben.
Laos wurde im Laufe des Zeiten Weltkrieges vorübergehend von Japan besetzt, doch Japan musste bedingungslos kapitulieren und sich wieder aus dem Land zurückziehen. In Folge dessen erklärte Laos im Oktober 1945 die Unabhängigkeit. Doch erneut erreichten die Franzosen die Vorherrschaft in dem Land und es dauerte bis der erste Indochinakrieg 1954 die Unabhängigkeit auch "de facto" durch die Niederlage der Franzosen erreicht wurde. Laos verhielt sich im Vietnamkrieg neutral und die Vereinigten Staaten erklärten Laos nicht offiziel den Krieg. Trotzdem wurde das Land massiv bombardiert. Grund dafür war, dass der Ho-Chi-Minh-Pfad zu einem bedeutenden Teil über laotischen Territorium führte. Laos gehört somit zu den am schwersten und härtesten bombardierten Ländern der Region.
Ab 1986 sollte eine neue Reformpolitik die Schwierigkeiten der Wirtschaft mit einem Übergang von Plan- zu Marktwirtschaft mindern. So wurden die Beziehungen zum Ausland und Liberalisierungen der Wirtschaft verstärkt. Auf Laos Reisen bemerkt man auch, dass im Land ein massiver Einfluss von Ahnenkult, Animismus und vor allem Geisterglaube herrscht, so dass man von einer extrem spezifischen Ausprägung des laotischen Buddhismus sprechen kann.

Neben diesen allgemeinen Informationen zu Laos haben wir für Sie umfassende und detaillierte Beschreibungen zu Regionen und Orten in Laos zusammengestellt. Diese finden Sie über das Auswahlmenü über diesem Text, mit dem Sie direkt Ihre gesuchte Region / Ort auswählen können.

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