Ortsbeschreibung Philippinen

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Manila Informationen

Die pulsierende philippinische Hauptstadt Manila liegt auf der Hauptinsel der Inselgruppe Luzon an der Bucht von Manila und kombiniert Alt und Neu miteinander, wie keine andere Stadt der Philippinen. Die 15-Millionen-Metropole ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes und das Tor zu den 7107 philippinischen Inseln. In Manila findet man einen aufregenden Kontrast zwischen der Altstadt mit Gebäuden aus der spanischen Kolonialzeit und dem aufstrebenden Geschäfts- und Vergnügungsviertel Makati, alten Kirchen und verglasten Wolkenkratzern, einfachen Verkaufsständen und den modernsten Einkaufszentren. Auch die Bevölkerung der Stadt, von Filipinos und Chinesen zu Europäern und Amerikanern, ist unterschiedlich wie kaum eine andere. Die Weltmetropole scheint ständig in Bewegung zu sein und es gibt immer etwas zu entdecken!
Manila Skyline bei Nacht

Manila ist ein Anziehungspunkt für zahlreiche Filipinos aus der Region, jedoch gibt es in der Stadt einen weiteren großen Kontrast zwischen den modernen Gebäuden und den Armutsvierteln. Geschätzt leben etwa 1,5 Mio. Einwohner Manilas in den Elendsvierteln.

Geschichte

Manila entstand aus einer kleinen Siedlung und der Name der Stadt ist von der weißblütigen Mangrovenpflanze Nilad abzuleiten, welche damals in der Region sehr verbreitet war. 1521 wurde die Insel Luzon mit der Siedlung Manila von Ferdinand Magellan entdeckt und unter spanische Herrschaft gestellt. Im Jahr 1571 wurde Manila zur Hauptstadt der Kolonie der Philippinen ernannt. Unter spanischen Kolonialherren galt die Metropole einst als „Perle des Ozeans“. Während der Kolonialzeit entstand der heute touristisch bedeutendste Stadtteil Intramuros. Im Laufe der Jahre kamen ebenfalls Chinesen, Holländer, Portugiesen und Briten und nahmen Teile der Philippinen in Besitz. Ab 1898 waren die Philippinen unter US-Amerikanischer Herrschaft, welche die Stadt Manila sehr prägte. Während des Pazifikkrieges kam es zur Besetzung der Philippinen durch Japaner. Während des Zweiten Weltkrieges wurde Manila sehr stark gezeichnet und nach Dresden und Warschau ist sie die am drittstärksten zerstörte Stadt. Einen Monat vor der Befreiung der Stadt von den Japanern, kam es zum blutigen „Massaker von Manila“, wo mehr als 110000 unschuldige Zivilisten von japanischen Truppen auf grausame Art und Weise ermordet wurden.

Sehenswertes

Der historisch bedeutendste Stadtteil Manilas ist Intramuros, welcher von Miguel Lopez de Legazpi gegründet wurde.
Hier ist das Fort Santiago gelegen, welches spanischen Kolonialherren als Zufluchtsort vor feindlichen Übergriffen diente. Die eindrucksvolle Festung ist mit seinem etwa zwölf Meter hohen Haupttor und dem Schrein des philippinischen Nationalhelden José Rizal eines der wichtigsten Wahrzeichen der Stadt.
Ebenfalls im Stadtteil Intramuros gelegen ist die San Augustin Kirche, eine der ältesten Kirchen der Philippinen und vom Krieg größtenteils unversehrt. Die mächtige Kirche ist besonders empfehlenswert anzusehen durch seinen prunkvollen barocken Altar und die riesigen Deckengemälde.
Manila Fort Santiago Intramuros
Um nach einem aufregenden Tag in der Millionenmetropole etwas zu entspannen bietet sich ein Spaziergang durch die grüne Lunge der Stadt, dem Rizal Park, an. Der etwa 600000 m² große Park ist zentral in der Stadt gelegen und ist ein beliebter Treffpunkt unter Einheimischen und Sportbegeisterten, welche Joggen oder Tai-Chi ausüben. Unweit vom Park entfernt befindet sich das Open-Air-Auditorium, wo regelmäßig Konzerte des Manila Symphony Orchesters und weiteren Musikern stattfinden.
Manila Rizal Monument
Manila Roxas Boulevard an der Manila Bucht

Bei Sonnenuntergang empfiehlt sich am Sunset Boulevard entlang zu schlendern. Hier kann man gegenüber vom Rizal Park am Ufer der Manila Bucht einen traumhaften Sonnenuntergang genießen. Sehr außergewöhnlich und für jeden Touristen Manilas empfehlenswert ist der Chinesische Friedhof. Hier wurden reiche Chinesen in riesigen Mausoleen, welche einer prunkvollen Wohnung gleichen, begraben. Die Totenhäuser sind meist sogar mit einer Klimaanlage, luxuriösen Sitzmöbeln und Badezimmern ausgestattet.
Im Stadtteil Las Piñas ist in der Kirche St. Joseph die weltweit einzigartige Bambusorgel zu finden. Diese besteht aus 832 Bambus- und 122 Metallpfeifen und auch wer kein Fan der Orgelmusik ist, wird trotz alledem von dem riesigen Musikinstrument beeindruckt sein.

Rund um Manila

Etwa 60 km südlich von Maila ist der Taal See gelegen, ein eindrucksvoller Kratersee aus dem sich mehrere Vulkane erheben. Hier kann man am Ufer, mit einem traumhaften Panorama, entlang wandern oder eine Bootstour zu den teilweise aktiven Vulkanen unternehmen. Hier ist ebenfalls der Taal Vulkan gelegen, dieser ist einer der kleinsten Vulkane der Welt, sollte jedoch nicht unterschätzt werden, da dieser gleichzeitig auch einer der Aktivsten ist.

Restauranttipps

Manila hat zahlreiche Restaurants und Garküchen zu bieten, aber wer sich bei der riesigen Auswahl nicht entscheiden kann, dem bieten wir hier einige kulinarische Höhepunkte an. Wer einmal typisch philippinische Gerichte probieren möchte dem empfiehlt sich einmal das Restaurant Aristocrat zu besuchen. Hier kann man beispielsweise Fleisch mit Sojasauce und Essig probieren. Ein echtes Trendcafé ist das „Corner Tree Café“, welches vegetarische und vegane Gerichte mit einer raffinierten Zubereitung bietet. Hier werden ausschließlich lokale Bio-Produkte zum Kochen verwendet. Fans von Meeresfrüchten oder Fisch empfiehlt sich ein Besuch auf dem Seafood Markt, wo zahlreiche Garküchen die Meeresbewohner in allen erdenklichen Arten zubereiten. Eines der besten Restaurants Manilas ist das Spiral Restaurant im Sofitel Philippine Plaza Manila Hotel, welches eine exquisite Auswahl an Gerichten in Buffetform bietet.

Einkaufstipps

Eines der größten Einkaufszentren ist die Mall of Asia, welche direkt an der Manila Bucht gelegen ist und nicht nur zahlreiche Einkaufläden bietet, sondern auch ein umfassendes Unterhaltungsprogramm, wie Schlittschuhlaufen oder ein 3D-Kino. Nicht ganz so groß, aber dafür sehr charmant angelegt ist der Greenbelt-Komplex in Makati. Hier sind die Geschäfte, Restaurants und Cafés um einen kleinen Park gelegen, welcher zum entspannten Bummeln einlädt.

Nachtleben

Manila ist  ideal für Partyurlauber, denn nachts erwachen die zahlreichen Bars und Clubs in den Stadtvierteln Makati, Taguig und Malate. Einer der wohl beliebtesten Clubs ist der Valkyrie Nightclub, mit Platz für mehr als 2500 Besucher. Zahlreiche Live-Bands spielen beispielsweise im „Strumm´s“ und sorgen hiermit für Unterhaltung.
Wer es kulturell etwas anspruchsvoller mag, der sollte sich keinesfalls die Theater- und Ballettvorstellungen im „Cultural Center of the Philippines“ entgehen lassen. Ein beliebter Anziehungspunkt sind ebenfalls die Casinos der Stadt, welche meist rund um die Uhr geöffnet haben.
Manila Cultural Center of the Philippines

Anreise

Da Manila die mit Abstand größte Stadt der Philippinen ist, kann man diese sowohl inländisch, als auch international sehr gut erreichen. Es gibt zahlreiche Inlandsflüge, aber auch mit einem Stopover in Hongkong oder in Taipeh ist die Megacity gut zu erreichen. Vom Flughafen bis in das Stadtzentrum benötigt man etwa 30 bis 60 Minuten, je nach Verkehrslage. Manila ist Ausgangspunkt um auf die zahlreichen philippinischen Inseln zu gelangen.

Beste Reisezeit

Manila liegt in den geografischen Tropen und hat eine Jahresdurchschnittstemperatur von etwa 27°C. Die Monate Januar-April sind eher trocken, während von Mai bis Dezember ein feuchtes Klima vorherrscht. Im Juni- September liegt Manila im Einflussbereich des Südwest-Monsuns und es gibt schwere Regenfälle in dieser Zeit. Außerdem kann es häufiger zu Taifunen kommen, die hohe Windgeschwindigkeiten und meist starke Niederschläge mit sich bringen.