Gesundheitstipps für Sri Lanka

vorsorge

Es sind keine Impfungen für Reisen nach Sri Lanka vorgeschrieben. Empfohlen werden jedoch Standardimpfungen wie Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten vor der Abreise laut aktuellen Impfkalender überprüfen zu lassen. Außerdem empfiehlt das Auswärtige Amt die Impfungen für Hepatitis A und B, Tollwut und Typhus vor allem bei langen Aufenthalten in Sri Lanka und bei besonderen Gefährdungen wie Dschungeltouren und ähnliches. Dennoch sollten Sie sich vor einer Reise nach Sri Lanka bei einem zuständigen Tropeninstitut informieren.

Für Malaria besteht in Sri Lanka, außer in Lagen von bis zu 1500 Metern Höhe, ein mittleres Übertragungsrisiko. Einzig im Süden ist das Risiko gering. In Sri Lanka überwiegt die Übertragung mit einem selten tödlich endenden Malariavirus.

Bereits vor Reiseantritt kann zur Prophylaxe ein Medikament eingenommen werden, dass das Übertragungsrisiko minimiert, dennoch sollten Sie sich auch vor Ort angemessen vor der Infizierung mit Malaria schützen. Tragen Sie dazu, besonders in Waldgebieten, bei Safaris durch die Nationalparks oder auch bei abendlichen Spaziergängen, lange Hosen und bedecken Sie freie Körperstellen mit ausreichend Insektenschutzspray. In der Nacht sollten Sie zudem ein Fliegengitter oder Moskitonetz verwenden.

medizinische Versorgung und Versicherungsschutz

Die medizinische Versorgung auf Sri Lanka ist gut. Die Insel verfügt über genügend Krankenhäuser und Arztpraxen, allein in Colombo befinden sich fünf Krankenhäuser. Die Behandlung in den staatlichen Krankenhäusern ist zudem kostenlos. Die Apotheken bieten genügend Medikamente für jeden Notfall. Deutsche Krankenkassen erstatten die Arztkosten in der Regel nicht oder nur teilweise, daher empfiehlt es sich eine private Auslandskrankenversicherung abzuschließen. Eine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen wird nicht übernommen.

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