Wetter und Klimainformationen zu Thailand

aktuelles Wetterdiagramm für thailand

Klima und beste Reisezeit

Thailand hat wie die meisten Länder der Region ein tropisches Klima, aber so vielfältig das ehemalige Königreich Siam ist, so unterschiedlich ist auch das Wetter obwohl es ein tropisches Monsunklima aufweist und damit eigentlich nur von zwei Jahreszeiten, der Trocken- und Regenzeit geprägt wird. Bis auf wenige Wochen im Jahr findet man normalerweise immer einen Platz, der sich für eine Reise nach Thailand eignet. Allerdings sollten die Monsunperioden, auch Übergangsmonate genannt,  besonders beachtet werden.

Die beste Reisezeit für Thailand für das gesamte Land sind Januar bis März. November und Dezember sind bis auf den südlichen Golf von Siam (Koh Samui und Nachbarinseln) ebenfalls sehr gut für Reisen nach Thailand geeignet.
Die Trockenzeit in Thailand wird in zwei Phasen unterteilt, die kühl–trockene von November bis Anfang März und die heiße von Mitte März bis Mitte April, die zusätzlich zum Ende hin auch sehr viel Schwüle mit sich bringt. Die kühlsten Monate sind dabei Dezember und Januar. Besonders in Nordthailand kann es in den Bergregionen nachts empfindlich kalt werden und die Temperaturen sinken in manchen Nächten unter 10 Grad Celsius. Im Rest des Landes ist es angenehm warm und trocken mit Tagestemperaturen zwischen 26 und 32 Grad Celsius, wobei es in den südlichen, küstennahen Regionen immer etwas feuchter und wärmer ist, als in Zentral- und Nordthailand.

Besonders lange trocken ist der Nordosten und Osten von Thailand, die so genannte Isaan Region. Diese wird zum Ende der Trockenzeit, wenn das Wetter Ende März in die heiß-trockene Übergangsphase wechselt, besonders heiß. Anfang April können in Orten wie Surin und entlang des Mekong Temperaturen von bis zu 40 Grad erreicht werden.
Die Regenzeit in Thailand beginnt allgemein im Mai und endet im September, ist regional jedoch sehr unterschiedlich ausgeprägt und eignet sich in vielen Regionen durchaus für eine Reise. Insbesondere gilt für die Region Koh Samui, dass die Monate Mai bis September für eine Reise gut geeignet sind.
Aber selbst die Küsten am Indischen Ozean von Khao Lak bis Koh Lanta können von Mitte Mai bis Anfang September bereist werden, wenn man kurze und unregelmäßig auftretende Schauer am Nachmittag als nicht zu störend empfindet. Allerdings kann das Baden im Meer in diesen Gebieten durch hohe Wellen, kräftigen Wind und starke Strömung eingeschränkt sein, was oft Transfers zu den kleinen Inseln im Indischen Ozean vor der Westküste Thailands erschwert oder zeitweise unmöglich macht.

In der Zeit von Mitte Juli bis Anfang Oktober raten wir von Reisen nach Nordthailand ab, da in dieser Zeit oft längere Perioden mit heftigen Regenfällen, tiefhängenden Wolken und Überschwemmungen auftreten. Die Monsunmonate sind die Zeit des Jahres, in denen die Wettererscheinungen am dramatischsten sein können. Es sind die Übergangsmonate von Trockenzeit zu Regenzeit im Frühjahr und umgekehrt. Während der Frühjahrsmonsun (ca. Mitte April bis Anfang Mai) der Andamanenküste von Koh Phayam über Khao Lak, Phuket und Krabi bis Koh Lipe oft Wetterunbilden bringt, kann im restlichen Land noch vergleichsweise gut gereist werden.
Die zweite Monsunperiode von Anfang bis Ende Oktober im Jahr wird oft von starken Stürmen (Taifune) und sehr kräftigen Regenfällen begleitet. Lediglich die Inseln um Koh Chang und das nahe Festland vor der Grenze zu Kambodscha und der äußerste Norden von Chiang Rai bis Mae Hong Sorn gelten in dieser Zeit als weniger beeinflusst und insbesondere gehören die jährlichen Überschwemmungen im Norden dann üblicherweise der Vergangenheit an.

Regenbogen am Sunrise Beach auf Koh Lipe

dichte Wolken über der Phang Nga Bay

Nebel lichtet sich über Sangklabhuri