Ortsbeschreibung Vietnam
Auswahl nach Region
Region:
Ort:

 

Saigon - Die heimliche Hauptstadt Vietnams

Obstverkäuferin auf dem Benh-Tanh-Markt

Rikschafahrer vor dem Central Post Office

Die Stadt wird im allgemeinen Sprachgebrauch als Saigon bezeichnet, offiziell heißt sie aber Ho – Chi – Minh – Stadt. Jedoch kann man nicht von einer Stadt im eigentlichen Sinne sprechen. Saigon ist eher vergleichbar mit einer Provinz, in welcher der französische Einfluss aus der Kolonialzeit noch zu erkennen ist. Saigon befindet sich in Südostasien, in Südvietnam. Südlich der Stadt befindet sich das Mekong – Delta, am südchinesischen Meer. Im Osten der Hafenstadt befindet sich der Saigon – Fluss (Song Sai Gong). Saigon ist eine Stadt, die lebt und immer in Bewegung ist. Aufgrund der steigenden Wirtschaft werden neue Geschäfte und Hotels gebaut, weshalb auf den Straßen von Saigon ein reges Treiben herrscht. Trotz des hohen Verkehrsaufkommens bietet Saigon auch Orte der Ruhe, an denen man noch den Zauber der alten Kultur finden kann. Besonders die Pagoden und Parks laden zu einem Spaziergang im Sonnenschein ein und tragen maßgeblich zur Erholung bei.

Beste Reisezeit Saigon

In Saigon und Umgebung liegen die Temperaturen das ganze Jahr über bei durchschnittlich 27°C, sowohl in der Trocken – als auch in der Regenzeit, sodass sich eine Reise immer lohnt. Wer sich von ein paar kräftigen Schauern am Tag nicht stören lässt, für den ist die Regenzeit von Mai bis November ideal. Wer dagegen lieber heiße und trockene Monate liebt, der reist am besten von Dezember bis einschließlich April nach Saigon. Weitere Details zum Klima Saigon finden Sie hier.

Geschichtliches zu Saigon

Saigon hat sich im Laufe der Geschichte von einer „Siedlung im Wald“, wie die Khmer sie nannten,  zu einer blühenden Provinz entwickelt, die der Siedlung in nichts mehr gleicht. In der frühen Geschichte Saigons befuhren Khmer die Wasserwege und sicherten so ihr überleben.
Durch den europäischen Einfluss, besonders im Verlauf des 19. Jahrhunderts, entwickelte sich Saigon zu einer aufstrebenden Hafen – und Handelsstadt und bis zum Zweiten Weltkrieg verzeichnete die Provinz ein wirtschaftliches Wachstum. Dieses Wachstum fiel allerdings durch den Vietnamkrieg und die Bombardements der Amerikaner in den Jahren von 1955 bis 1975 wieder bedeutend ab, da große Teile der Provinz, unter anderem auch der ehemalige Norodom - Palast (heutiger Wiedervereinigungspalast), sehr stark zerstört wurden. Jedoch konnte sich Saigon schnell wieder erholen, sodass man aufgrund der französischen Einflüsse heute erneut vom „Paris des Ostens“ sprechen kann.

Wiedervereinigungspalast

Kathedrale Notre Dame

Sehenswertes in Saigon

Für den kulturellen Ausgleich verfügt Saigon über mehrere Theater und Museen, die  jeden Geschmack treffen. Ob das nun das Hoa – Binh – Theater mit Aufführungen von traditionellen Tänzen oder das Ho – Chi – Minh – Museum mit Aufzeichnungen über den Vietnamkrieg ist, spielt dabei keine Rolle. Dabei kann man sehr viel über die Stadt und deren Geschichte sowie über die Geschichte Vietnams erfahren.
Saigon verfügt aber auch über zahlreiche bunte Märkte, auf denen viel gefeilscht und gehandelt wird. Der größte Markt und eines der Wahrzeichen Saigons ist der Ben – Thanh – Markt. Dort kann man Lebensmittel, Lederwaren, Souvenirs, Schmuck, Kleidung, Gewürze und noch einiges anderes kaufen. Ein Ausflug zum Ben – Thanh – Markt gehört zu einem Besuch in Saigon einfach dazu. Und damit Sie die vietnamesische Küche genauer kennenlernen können, wäre ein Kochkurs genau das Richtige. Dabei können Sie auch gleich Ihre neuen Gewürze in der Anwendung erleben. Ebenfalls sehenswert sind die Sakralbauten in Saigon.
Die Kathedrale Notre Dame (auch Notre Dame des Ostens) laden zu einer Besichtigungstour ein. Diese Kathedrale stammt noch aus der französischen Kolonialzeit und steht auf dem Platz der Pariser Kommune (Cong Xa Pari).
 Von der Kathedrale aus kann man dann nach wenigen Metern den Präsidenten – Palast erreichen, in dem die Vereinigungsgespräche zwischen dem Norden und dem Süden 1975/76 stattfanden.
Zu diesen Sehenswürdigkeiten können Sie auch einen Tagesausflug unternehmen, um sich schon einmal einen Überblick über die Stadt zu verschaffen.

Erlebnistipps

Nun stellen wir Ihnen noch zwei Tipps vor, die Ihren Urlaub noch bereichern können. Ein besonderes Erlebnis ist eine Fahrt auf einem der „Floating Restaurants“ (dt. schwimmende Restaurants). Das ist keine moderne Erfindung, sondern eine uralte Tradition der Stadt. Für ca. zwei Stunden kann man sowohl internationale Küche als auch vietnamesisches Essen genießen und nebenbei musikalischen Klängen lauschen. Jedoch ist es ratsam eine solche Tour im Voraus zu bestellen, da sie nicht nur bei Touristen sehr beliebt sind. Die „Flaniermeile“ Dong Khoi (dt. Aufstand) erlebt heute ein Comeback und besitzt mehrere kleine Souvenirläden und Designer – Boutiquen, in denen man fast nichts vermisst. Für diese Straße sollte man sich ein wenig Zeit nehmen, denn dann kann man durchaus für wenig Geld ein paar schöne Souvenirs als Andenken erhalten.

Floating Restaurant - Bonsai Dinner Cruise

Dong Khoi Street bei Nacht

 

Anfrage stellen    |   Suche   |   Ihr Reiseplan