Sehenswürdigkeiten in Vietnam

Vietnam ist eines der landschaftlich, kulturell und geschichtlich vielseitigsten Länder Südostasiens. Ebenso unterschiedlich sind auch die Sehenswürdigkeiten, getrennt nach Nord-, Zentral- und Südvietnam. So wie London den Big Ben, Bangkok den Großen Palast, New York das Empire State Building und Kambodscha die Angkor Tempel hat, hat auch Vietnam seine Highlights, die auf keiner Reise fehlen sollten.

Sehenswürdigkeiten in Nordvietnam

Nordvietnam bietet vor allem eines: Natur pur und die grüne Landeshauptstadt Hanoi. Lassen Sie sich während einer Rundreise durch den Norden Vietnams von dessen Vielseitigkeit überraschen und erleben traumhafte Tage in Hanoi, Halong und Sa Pa.
Wer in Nordvietnam ist, darf den Besuch im Ho Chi Minh Mausoleum keinesfalls auslassen. Ho Chi Minh war einst ein bedeutender Revolutionär und wird auch heute noch von den Vietnamesen verehrt.

Ho Chi Minh Komplex in Hanoi
Blickfang und erster Halt beim Besuch dieser Anlage ist das unverkennbare Ho Chi Minh Mausoleum, das vier Jahre nach dem Tod des Revolutionärs zur Aufbewahrung seines einbalsamierten Leichnams errichtet wurde. Es wurde auf den Ba Dinh Platz erbaut, auf dem Ho Chi Minh selbst am 02.09.1945 die Unabhängigkeit ausrief.
Beim Besuch des Mausoleums ist so Einiges zu beachten: Es ist verboten Shorts oder ärmellose T-Shirts zu tragen, Kameras und Taschen müssen vor Betreten abgegeben werden. Im Gebäude selbst ist es nicht gestattet stehen zu bleiben oder zu sprechen – viele Regeln, aber ein Besuch dieser denkwürdigen Stätte lohnt sich alle mal.
Wenn man das Mausoleum am Nordausgang verlässt, erreicht man den Park des Präsidentenpalastes. Das kleine, sehr spartanisch errichtete Wohnhaus Ho Chi Minhs befindet sich am Ufer eines idyllischen Sees inmitten des gepflegten Grüns. Der Revolutionär lebte bescheiden von 1958-1969 in diesem einfachen Pfahlbau mit nur zwei Zimmern.
Ein weiteres Highlight ist die Einpfahl- oder Einsäulenpagode. Auf einem frei stehenden Holzpfahl wurde dieser kleine Tempel 1049 vom regierenden König zur Verehrung der Ahnen und Naturgeister über einem kleinen Teich erbaut.
Auch das Ho Chi Minh Museum gehört zum gleichnamigen Komplex und stellt  auf drei Stockwerken Fotos, Zeitungsartikel, Briefe und persönliche Habseligkeiten Ho Chi Minhs aus, errichtet wurde es zu seinem 100. Geburtstag 1990.

 Weitere Sehenswürdigkeiten in Nordvietnam


Sa Pa ist ein kleiner Ort in den Bergen des Nordens, der vor allem Naturliebhaber und Aktivtouristen begeistert. Zwischen den sattgrünen Reisterrassen befinden sich kleine Dörfer der verschiedensten Minderheiten, wovon jede durch einen speziellen Kleidungsstil gekennzeichnet ist. Hier im Norden jagt ein Fotomotiv das andere, denn die bunten Sachen der Völker, das rege Treiben auf den Märkten und die unverwechselbare Landschaft verzaubern jeden Besucher...mehr 
Hanoi hat darüber hinaus noch so vieles mehr zu bieten, zum Beispiel den idyllischen Hoan Kiem See, die 36 Gassen der Altstadt und den wunderschön angelegten Literaturtempel. Erfahren Sie auf der folgende Seite mehr über diese Sehenswürdigkeiten, deren Geschichte und die Bedeutung für Hanoi...mehr
Die Halongbucht gehört seit 1994 zum UNESCO Weltnaturerbe und begeistert mit faszinierenden Felsformationen und kleinen Inseln, die aus dem smaragdgrünen Wasser ragen. Faszinierende Höhlen, kleine Strände und dichtbewaldetes Hinterland machen die Vin Ha Long zu einem absoluten Muss für Reisende...mehr

Literaturtempel in Hanoi

UNESCO Weltnaturerbe Halongbucht in Nordvietnam

Sehenswürdigkeiten in Zentralvietnam

Natürlich steht Zentralvietnam für traumhafte Strände und die malerische Altstadt von Hoi An, aber Hué ist eine der beeindruckendsten Städte, die das Land zu bieten hat und so darf ein Besuch der berühmten Kaiserzitadelle nicht fehlen. Geschichts- und Kulturinteressierte aufgepasst – dieses Juwel der vietnamesischen Vergangenheit ist eines der faszinierendsten Bauwerke der letzten Jahrhunderte.

Kaiserzitadelle in Hué
Beeindruckend, gewaltig und doch ein wenig einschüchternd ruht dieser ummauerte Komplex inmitten der Stadt Hué, zu sehen ist von weitem schon die vietnamesische Flagge, die den Flaggenturm am Eingang ziert. Noch heute ist die ehemalige Verteidigungsanlage und Königssitz von einer dicken Mauer, einem vier Meter tiefen Graben und dem Goldwasserkanal.
Schon längst gehört die Kaiserstadt zum UNESCO Weltkulturerbe und das völlig zu Recht. Innerhalb der hohen Mauern befindet sich eine kleine, liebevoll angelegte Stadt, wie man sie von außen nicht vermuten würde. Kleine Teiche mit Lotusblüten, Bonsaibäume und viele Grünflächen verleihen der Zitadelle einen gewissen Parkcharakter.
Einige der Gebäude aus dem späten 19. Jahrhundert sind noch erhalten oder von der UNESCO wieder errichtet worden, sodass man bei einem Spaziergang durch die geschichtsträchtigen Mauern einen Eindruck von der Bauweise der damaligen Zeit gewinnen kann.

Den Kern der Anlage ist die Purpurne Stadt, deren Betreten einst nur der Königsfamilien, Eunuchen und den Konkubinen des Königs gestattet war. Wenn man das Große Goldtor zur „verbotenen Stadt“ durchschreitet trifft man als erstes auf die Hallen der Mandarine auf beiden Seiten (heute noch erhalten). Weiter geradeaus stand einst der Palast des Gesetzte des Himmels und direkt dahinter der Palast des Königs (beides nicht mehr erhalten).
Eines der wenigen Gebäude, welches heute noch bestaunt werden kann, ist das alte Theater, das sich auf gleicher Höhe wie der Palast des Königspalast befindet. Hier werden noch heute kleine Theaterstücke aufgeführt, die das Leben des Königs, das vietnamesische Alltagsleben oder Legenden zeigen.  Auch die nahe gelegene Bibliothek ist noch erhalten und kann besichtigt werden. Im hinteren Teil der Purpurnen Stadt liegt der Palast der Kaiserin und die Gemächer der Konkubinen (beides nicht mehr erhalten) sowie die Gärten mit kleinen Teichen und den Ruhepavillons (nicht mehr erhalten).
Rings um die verbotene Stadt gibt es heute außerdem noch den Palast des Langen Lebens, der Tempel für den Vater der Dynastie, außerdem der Ahnentempel für die Dynastie und der Pavillon der Berühmten Seelen mit den Neun Dynastischen Urnen zu bestaunen.
Eines der eindrucksvollsten, noch erhaltenen Gebäude ist die Halle der Himmlischen Harmonie, es ist der erste Anblick, der sich Besuchern auftut wenn Sie durch das Mittagstor kommen.
Über die Brücke des Goldenen Wassers erreicht man dieses Gebäude am Ende des Zeremonienhofs. Einst nutzte man diese Räume nur für wichtige Feste und Krönungszeremonien, Höhepunkt der Halle sind die 80 rot lackierten Holzsäulen, auf denen das mächtige Dach ruht.
Die Halle der Himmlischen Harmonie bildet den Zusammenfluss der Verbotenen Stadt mit den öffentlichen Plätzen der ehemaligen Kaiserstadt und ist somit eines der wichtigsten Gebäude der gesamten Anlage.

Besuch in der alten Kaiserstadt von Hué

Wunderschön angelegte Gärten in der alten Kaiserstadt Hué

 Weitere Sehenswürdigkeiten in Zentralvietnam


Danang ist der Eingang zum zentralen Vietnam, von hier aus kann man über den Wolkenpass bis nach Hué fahren und andererseits nur wenige Minuten mit dem Auto bis nach Hoi An fahren. Danang selbst hat einen traumhaften Sandstrand und das berühmte Cham Museum mit der weltgrößten Sammlung an Cham-Kunst...mehr
Hoi An wurde einst als wichtige Hafenstadt bekannt und zeichnet sich heute durch die malerische Altstadt aus. Enge Gassen, charmante Häuser, die selten zwei oder drei Etagen erreichen und ein Charme, der an vergangene Zeiten erinnert. Auch die wunderschönen Sandstrände am Südchinesischen Meer locken Urlauber aus aller Welt an...mehr
Hué steht für Geschichte! Hier befindet sich nicht nur die faszinierende Kaiserstadt mit der purpurnen Stadt, auch mehrere Kaisergräber wie das des Tu Duc und des Kai Dinh wecken die Neugier der Touristen. Auf dem idyllischen Thu Bon Fluss kann man bei einer abendlichen Bootsfahrt die Sonne untergehen sehen und die Thien Mu Pagode am Ufer besuchen...mehr

Traumhafter Sandstrand in Danang

Malerische Altstadt von Hoi An

Das Kaisergrab von Tu Duc in Hué

Sehenswürdigkeiten in Südvietnam

Man kennt Vietnam erst richtig, wenn man im malerischen Delta des mächtigen Mekongs an Bord eines Sampan Bootes gefahren ist. Es ist DAS Highlight schlechthin und innerhalb eines Tagesausfluges ab Saigon ganz einfach in einen Städteaufenthalt oder eine Rundreise zu integrieren. Erholsame Badetage kann man an einem der Strände verbringen: Phan Thiet, Nha Trang, Con Dao oder auf Phu Quoc.

Mekongdelta bei Saigon
Der Mekong ist mit einer gewaltigen Länge von ca. 4500 km der drittlängste Fluss Asiens und hat seinen Ursprung in Tibet (China). Nachdem er Südchina, Myanmar, Thailand, Laos und Kambodscha durchflossen hat, mündet er im Süden Vietnams in einem ca. 40.000 km² Delta in das Südchinesische Meer westlich von Saigon. Das Mekongdelta ist ein absolutes Muss für Reisende, die den südlichen Teil Vietnams besuchen. Wegen der seltsamen Form, mit der der mächtige Strom ins Meer mündet, erinnert es laut dem Volksglauben an einen „Neunköpfigen Drachen“. Es ist eine der fruchtbarsten Regionen Vietnams, bis zu fünf Meter hohe Reishalme wachsen aus den dauerüberschwemmten Gebieten um das Mekongdelta. Im gesamten Gebiet werden Gemüse, Erdnüsse, Zuckerrohr, Ananas, Bananen und Sojabohnen angebaut und auf den schwimmenden Märkten nahe Cai Rang verkauft. Der Besuch eines dieser speziellen Märkte ist ein wahres Erlebnis! Auf einem kleinen Boot fährt man durch das Gewirr der anderen kleinen Handelsboote, und das schon 5 Uhr morgens, denn die Vietnamesen sind zeitig unterwegs.
Das Mekongdelta selbst besticht durch enge Wasserkanäle, die man am besten mit einem traditionellen Boot erkundet. Dschungelartig bewachsene Ufer mit Palmen, riesigen Farnen und tropischem Grün sind das Fotomotiv schlechthin.

Mekondelta nahe Saigon

Weitere Sehenswürdigkeiten in Südvietnam


Saigon ist die "heimliche Hauptstadt" Vietnams und turbulenter, westlicher und moderner als Hanoi im Norden. Belebter Mittelpunkt ist der Benh Than Markt, der sich inmitten des Verkehrs befindet. Auch die Oper, der Wiedervereinigungspalast, das Rathaus sowie das Alte Postamt mit der Notre Dame Kathedrale sind ein Muss während eines Stopps in der Metropole des Südens...mehr
Dalat liegt auf fast 1.500 m Höhe und wird aufgrund der ganzjährig milden Temperaturen auch als „Stadt des ewigen Frühlings“ bezeichnet. 1897 wurde der Ort als koloniales Feriengebiet nach dem Vorbild der französischen Hauptstadt errichtet und versprüht noch heute Pariser Charme...mehr
Die Cu Chi Tunnel befinden sich etwa 45 km nördlich Saigons und wurden als Unterschlupf während des Krieges errichtet. Das einst ca. 200 km lange Tunnelsystem befindet sich inmitten des grünen Dickichts und beherbergt Krankenhäuser, Schulen, Wohnräume und Waffenlager...mehr

Wiedervereinigungspalast in Saigon

Tosenden Dambri Wasserfälle bei Dalat

Versteckte Cu Chi Tunnel nördlich von Saigon

Sonnenuntergang auf Phu Quoc im Golf von Thailand

 
   
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