Sehenswürdigkeiten in und um Danang

Cham Museum

Dieses 1939 gegründete Museum liegt nur durch eine Straße getrennt am Han-Fluss und birgt die größte Sammlung von Cham-Kunst der heutigen Zeit. Mehr als 300 Ausstellungsstücke können in den zehn Räumen besichtigt werden. Jeder der Räume steht für eine andere Stilepoche und beherbergt originale Statuen, Briefe, Fotos, Modelle und Reliefs aus bedeutenden Bauwerken Zentralvietnams.
Die fünf Höhepunkte eines Besuches im Museum der Cham-Plastik haben wir Ihnen zusammengefasst:
Königshof: Dieser Türsturz stammt aus dem 11. Jahrhundert und spiegelt mit den Reliefs der Tänzer, Musiker und Diener das pompöse Leben der Cham-Herrscher wider.Polospieler: Dieses wunderschöne Relief zeigt zwei Reiter beim Polospiel. Dieses Kunstwerk konnte einst am My Son Tempel bewundert werden, denn genau hier erstellte man diese origiennel Darstellung im 10. Jahrhundert.
Linga Altar: Auch dieser Altar stammt aus dem My Son Tempel (Ende 7. Jahrhundert). Er zeigt eine Vielzahl an verschiedenen Szenen mit Harfen- und Flötenspielern, Asketen in Höhlen, Lehrer und Opferrituale.

Dvarapala auf dem Büffel: Diese Wächterstatue befindet sich im Dong-Duong-Raum neben dem großen Altar und ist eine von acht verschiedenen, die paarweise die Tempeleingänge „bewachen“.
Garuda: im 12. Jahrhundert gefertigt, kann dieses Reittier des hinduistischen Gottes Vishnu im Thap-Mam-Raum besichtigt werden. Die Statue ist reicht mit Ornamenten geschmückt und unterscheidet sich dadurch von vielen anderen Kunstwerken aus der gleichen Stilepoche.

Marmorberge

Nur etwa acht Kilometer von Danang entfernt, befinden sich die fast 100 Meter hohen „Berge der Fünf Elemente“, wie die Marmorberge auch genannt werden. Diese von Legenden umranken Kalksteinfelsen ragen nahe dem Meer empor und sind ein beliebtes Ausflugsziel. Die fünf Elemente, nach denen sie benannt wurden, sind Wasser, Feuer, Holz, Erde und Metall/Gold. In den zahlreichen Höhlen und Grotten der Marmorberge findet man mehrere Reliefs, Reste von Steinskulpturen und Ziegelbauten der Cham, die die Berge einst als Kultstätte nutzten. Eine der bekanntesten Höhlen ist die Huyen Khong Höhle, welche man über 156 Stufen erreicht. Einst befanden sich in ihr mehrere goldene Buddha-Statuen. Die großen Höhlen der einzelnen Berge sind durch Terrassen miteinander verbunden, von denen man einem Blick auf den China Beach und das Südchinesische Meer erhaschen kann. Kleine Pagoden schmücken die Marmorberge, die meisten findet man auf dem Berg des Wassers.
Am Fuß des Berges liegt das Dorf Non Nuoc. Hier hat man sich auf das Verarbeiten des Marmors und die Silberschmiede spezialisiert. Von kleinen Anhängern, Besteck bis hin zu großen Buddha-Figuren aus Marmor kann man hier alles finden.

China Beach

Dieser fast 30 km lange paradiese Strandabschnitt in Danang ist der beliebteste Vietnams. Feier Sandstrand und das blaue Wasser des Südchinesischen Meeres lockte während des Vietnamkrieges schon die Amerikaner hierher. Da das Wasser nahezu konstante Temperaturen hat, kann man das gesamte Jahr über hier schwimmen gehen.
Am Abend treffen sich hier auch die Einheimischen und erzählen von ihrem Tag, genießen die warme Brise und die Aussicht auf das Meer. Danang entwickelt sich zu einem Badeort für die gehobene Hotelklasse und so werden immer mehr Luxusresorts direkt an den China Beach gebaut.
Aufgrund der starken Winde, die zwischen September und Dezember auftreten können, trifft man in dieser Zeit auf viele einheimische und ausländische Surfer, die die Wellen im Südchinesischen Meer genießen wollen.

Halbinsel Son Tra

Diese kleine Halbinsel nördlich von Danang wird wegen des ca. 693 Meter hohen Affenberges auch als Affeninsel  bezeichnet. Nur etwa zehn Kilometer von Danang entfernt, befindet sich dieses kleine Naturparadies. Die Halbinsel Son Tra gehört zu den idyllischsten Regionen Vietnams und begeistert nicht nur mit langen Sandstränden, sondern auch mit dicht bewaldetem Hinterland und einer ausgeprägten Tier- und Pflanzenwelt. Etwa 700 m über dem Meeresspiegel schützt es das Hinterland rund um Danang vor gefährlichen Stürmen und Zyklonen, die vom Meer kommen. Die einzigartige Lage hat der hügeligen Landschaft um Son Tra den Titel als Naturschutzgebiet eingebracht. Zahlreiche Wanderwege führen durch grüne Landschaften, vorbei an seltenen Pflanzen und den hier lebenden Tieren. Der Legende nach ist dies der Ort der Feen. Hierher kamen die kleinen Fabelwesen zum Singen, Tanzen und Schach spielen. Kleine Geschichten, die dem Ort den Namen Tien Sa verschafften, was so viel bedeutet wie „Landeplatz der Feen“. Traumhafte Aussichten, angenehmes Klima und eine atemberaubende Landschaft zeichnen die Halbinsel aus und machen sie so attraktiv für Badeurlauber und Naturfreunde. So kann man vom höchsten Hügel aus die gesamte Stadt Danang überblicken. Auch die langen Sandstrände laden zum Verweilen und Schwimmen ein, ideal für einen Tagesausflug ab Danang.