Sehenswürdigkeiten in Hoi An

Altstadt

Innenstadt von Hoi An mit malerischen Gassen

Laternenwerkstatt in der Altstadt Hoi Ans

Fahrradfahrerin in der verkehrsberuhigten Altstadt von Hoi An

Die ehemalige Hafenstadt gehört heute zum Weltkulturerbe und lockt mit der malerischen Altstadt, die sich entlang des Thu Bon Flusses erstreckt, zahlreiche Besucher aus aller Welt an. Beim Bummeldurch die kleinen Gassen von Hoi Ans Herzstück fallen vor allem die gelb gemalerten Häuser auf, die zu beiden Seiten zu finden sind. Rosafarbene Blüten und Holzverzierungen bilden einen charmanten Kontrast. Das wohl schönste an der Altstadt ist die Tatsache, dass sie autofrei ist. Auch der Verkehr von Mopeds ist nur stundenweise am Tag möglich, somit steht gemütlichen Spaziergängen nichts im Wege.

Japanische Brücke in der Altstadt von Hoi An

Japanische Brücke
Diese lachsfarbene Brücke ist das bekannteste Highlight der Altstadt und eines der Wahrzeichen Zentralvietnams. Sie wurde Ende des 16. Jahrhunderts von den Japanern erbaut und verbindet seither das chinesische mit dem japanischen Stadtviertel. Die etwa 18 Meter lange Holzkonstruktion führt über einen schmalen Zufluss des Thu Bon Flusses. Den Eingang zur Japanischen Brücke markieren auf der chinesischen Seite zwei steinerne Hunde und auf der japanischen Seite zwei Affen. Begründet liegt diese außergewöhnliche Gestaltung darin, dass man mit der Errichtung der Brücke im Jahr des Affen begann (1593) und sie im Jahr des Hundes (1595) fertigstellte. Wunderschöne asiatische Schnitzereien schmücken das Dach der Brücke und geben ihr ein spezielles Aussehen. An der Nordseite der Brücke wurde die Chua Cau Pagode im Jahr 1793 erbaut.

 

Altstadt-Markt von Hoi An
Der große Markt der Altstadt ist ein wichtiger Treffpunkt der Bewohner von Hoi An - auch Touristen sind hier keine Seltenheit. Vor allem in den frühen Morgenstunden herrscht hier hektischen Gedränge und geschwätziger Trubel, denn jetzt werden die Stände mit Obst, Fleisch, Reis, Sojabohnen, Korbwaren und Gemüse bestückt und aufgebaut. Auch der vor wenigen Stunden gefangene Fisch wird direkt aus den Booten vom Fluss zu den jeweiligen Ständen gebracht und hier zum Verkauf angeboten. Der Meeresfrüchtemarkt befindet sich getrennt vom restlichen Markt direkt am Fluss und ist nur mit Planen vor dem Sonnenlicht geschützt. Hier werden nicht nur Fische zum Kauf angeboten, sondern auch Muscheln, Krabben und andere Meeresfrüchte an den Mann oder die Frau gebracht. Auf dem großen Markt kann man eine ganze Weile zubringen, denn hinter jeder Biegung des überdachten Marktes gibt es etwas Neues zu entdecken. Da die Vietnamesen sehr freundlich sind, werden ausländichen Besuchern auch gern Häppchen zum Probieren angeboten.

 

Hoi Ans Markt am Ufer des Thu Bon Flusses

Kapelle der Familie Tran
Die Kapelle wurde bereits im Jahre 1802 von einem Kaufmann und Mandarin erbaut. Bestehend aus einem Altarraum zur Ehrung der Familienahnen und dem Familien- und Gästetrakt vereinigt die Kapelle der Familie Tran chinesische und japanische Architekturmerkmale.

Quang Thang Haus
Es ist eines der ältesten Privathäuser Hoi Ans, erbaut wurde es in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Es besteht aus drei großen Abschnitten, begonnen mit dem Vorder- und Ladenhaus. Nach hinten schließt sich der Innenhof an und die Wohnräume mit Bad und Küche bilden das Ende des Hauses, in dem auch heute noch Vietnamesen ihr tägliches Leben bestreiten.

Keramik Museum
Nahe dem Quan Thang Haus liegt das Keramik Museum der Altstadt. Mehr als 400 Ausstellungsstücke aus der Zeit zwischen dem 8. und 18. Jahrhundert werden hier ausgestellt und veranschaulichen die einstige Bedeutung Hoi Ans als wichtige Handelsstadt am Südchinesischen Meer. Sie sehen hier Artefakte aus Japan, Indien, Thailand, China, Indonesien und Arabien.

 

Versammlungshalle der Chinesen aus Fujian in der Altstadt Hoi Ans

Versammlungshalle der Chinesen aus Fujian
Sie ist die prächtigste und größte Versammlungshalle in der Altstadt Hoi Ans. Erbaut wurde Sie im Jahre 1792 mit drei getrennten Höfen. Durch das prächtige Eingangstor erreicht man den ersten Hof, in dem sich ein liebevoll angelegter Garten befindet. Das zweite Tor führt weiter in den Versammlungsraum, in dem sich der Ratstisch befindet, um den man sich zu Versammlungen reihte. Außerdem kann man hier wunderschöne Wandbilder der Meeresgöttin und ihrer beiden Gehilfen „Alles Sehens“ und „Alles Hören“ bewundern. Die Gehilfen waren Erzählungen zufolge dafür zuständig, die Meeresgöttin zu informieren wenn Seeleute, Kaufmänner und Fischer in Seenot geraten sind. Auf anderen Wandbildern kann man auch die sechs Mandarine aus Fujian sehen, die sich einst im alten Handelshafen niederließen.
Abgehend vom Versammlungsraum befinden sich Aufenthaltsräume, Speise- und Gästezimmer sowie eine Küche. Hinter diesem zweiten Hof wurden der Tempel der Meeresgöttin und der Ahnentempel mit den Statuen der sechs Dorfgründer und deren Nachfolgern errichtet. Den Abschluss des Geländes bietet der dritte Hof, hier befinden sich die Kaiser- und Privatgärten, die teils mit skurrilen Miniaturfelsen aufwarten.

Cua Dai Strand

Etwa fünf Kilometer von der Altstadt entfernt befindet sich der traumhafte Cua Dai Strand. Erreichen kann man ihn vom Stadthotel aus mit dem Fahrrad oder man mietet sich eines der typischen Rikscha-Taxis. Feiner Sand, Schatten spendende Palmen und das Südchinesische Meer im Blick - Urlaub könnte kaum schöner sein. Die Strandliegen können am öffentlichen Teil des Cua Dai Strandes gemietet werden, so kann man die vorgelagerten Cham Inseln ganz entspannt von der Liege aus beobachten. Zahlreiche charmante, luxuriöse und auch traditonell vietnamesische Resorts und Hotels verschiedenster Kategorien haben sich hier direkt am Sandstrand niedergelassen und bieten ideale Voraussetzungen für einen erholsamen Strandurlaub. Mehrere Meeresfrüchte-Restaurants haben sich hier angesiedelt und sind vor allem am Abend zum beliebten Treffpunkt ausländischer Besucher geworden.

Traumhafter Cua Dai Strand in Hoi An